Öko-Landbau, Naturschutz, Antiatomkraft – auch NPD-Mitglieder und andere aus der rechten Szene treten zunehmend als Umweltschützer in Erscheinung. Sie vermengen Natur- und Heimatverbundenheit mit einer verqueren Blut- und Bodenideologie. Mehr
Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 8. August 2011 um 10:26 Uhr veröffentlicht und unter Sendung vom 08.08.11, Videos gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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44 Kommentare zu „Wie Rechtsextreme die Biobewegung unterwandern“
Braun und grün passen gut zusammen. Rudolf Steiner ist ein gutes Beispiel. Er war Rassist und seine Waldorfschulen sind heute gerade in grünen Kreisen sehr beliebt. Viele vergessen, dass der Nationalsozialismus eine naturreligiöse Komponente hatte. Das passt Bio bestens rein.
Der Skandal ist aber nicht, dass Nazis Biolandbau betreiben, weil dadurch Bio Schaden nähme. Biolandbau ist schlecht. Biolebensmittel sind nachweislich ungesünder (Ehec!), teurer und für die Umwelt bestimmt nicht besser. Fäkalien sind doch kein besser Dünger als ein künstlicher Dünger. Früher haben die Biobauern ganze Böden mit Kupfer verseucht, weil Kupfer als “natürlicher Dünger” genutzt werden durfte.
Mit Ihren Aussagen machen Sie Ihrem Nickname alle Ehre, Neoliberaler! Ihrem ersten Absatz kann man uneingeschränkt zustimmen. Viele sind sich der (esoterisch-rassistischen) Wurzeln der Steiner-Bewegung nicht bewusst.
Wie Sie aber darauf kommen, dass Biolebensmittel generell ungesünder sind, als konventionell produzierte, kann ich nicht nachvollziehen. Außerdem geht es bei BIO ja nicht primär darum, das gesündere Lebensmittel zu erzeugen, sondern die Produktion an sich möglichst umwelt- und sozialverträglich (kurz: nachhaltig) zu gestalten!
Und EHEC als Beleg für “ungesunde Bio-Produkte” heranzuziehen, scheint mir auch wenig plausibel. Was halten Sie denn z.B. von dem massenhaften Einsatz von Antibiotika (zur Wachstumsförderung!) in der konventionellen Landwirtschaft?
Und dass Sie aus Erdöl gewonnenen Kunstdünger für “besser” halten als “Fäkalien”, ist ebenso wenig nachvollziehbar. Wobei ein übertriebener Einsatz von Gülle gewiss auch nicht BIO ist!
Mein Fazit lautet daher: Nicht alles, was konventionell produziert wird, ist schlecht. Und nicht alles, wo BIO draufsteht, ist besser oder gar “gesünder”. Aber eine wirklich nachhaltige Produktion in der Landwirtschaft ist bestimmt die zukunftsfähigere Lösung!
Der so genannte Biolandbau ist allein schon wegen des höheren Flächenbedarfs schlecht für die Umwelt. Vom Einsatz von Kupfersalz als Fungizid, der so ziemlich das Gegenteil von nachhaltig ist, mal ganz zu schweigen.
Lieber Herr Schachmann, belesen Sie sich doch erstmal ein bisschen zu der Thematik. Dann dürfte Ihnen auch auffallen, dass Stickstoffdünger aus Stickstoff hergestellt wird, Phosphatdünger aus Phosphat usw. Nicht aus dem an Mineralien eher armen Erdöl. Allerdings benötigt man für die Produktion von Stickstoffdünger viel Energie und Wasserstoff, und beides gewinnt man aus Erdgas.
Selten so einen Blödsinn gelesen.
Richtig ist lediglich der Hinweis auf die historischen Querverbidungen des Faschismus.
Allerdings lässt sich eben fast alles mit allem verknüpfen.
Beim Faschismus reicht das unmittelbar vom Vollkornbrot (sic!) über Rudolf Steiner bis zu Richard Wagner, Volksmusik, Nietzsche, der Genetik, der Esoterik bis zum Großkapital und dem Gegenpart Sozialismus.
Ehec hat, wie mittlerweile bekannt ist, rein gar nichts mit heimsicher Biolandwirtschaft zu tun, und etwas Kupfer ist wohl weniger schlimm als Pestizide a la DDT, die wir noch immer in der Umwelt finden.
Nun werden Sie, astuga, wohl kaum die Tatsache leugnen wollen, dass die diesjährige EHEC-Welle von einem Biohof ausging.
Zum Kupfer: Ja, es ist schlimmer als die modernen Fungizide, und sogar schlimmer als das nicht mehr zugelassene DDT. Auch wenn letzterer Vergleich hinkt, weil DDT ein Insektizid ist, kein Fungizid.
Zwar ist Kupfer in Kleinstmengen ein wichtiges Spurenelement, aber die im “Bio”-landbau ausgebrachten Mengen haben mit “Spuren” nichts mehr zu tun. Durch Anreicherung im Boden werden da Konzentrationen erreicht, die für das Leben von Bodenorganismen extrem schädlich sind. Demgegenüber sind synthetische Fungizide nicht nur zielgerichteter in der Wirkung, sondern auch umweltverträglicher weil abbaubar (Abbaubarkeit von Schwermetallen wie Kupfer: keine, nicht mal ein bisschen).
Ohnehin ist schwer nachzuvollziehen wieso Kupfer im “Bio”-landbau überhaupt zugelassen ist. Wächst schließlich nicht in der Natur, sondern kommt aus Bergwerk und Chemiefabrik. So wie Mineraldünger auch.
Oh Gott. Da habt Ihr aber mal wieder den Vogel der Lächerlichkeit abgeschossen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Einige Beispiele:
NPD Landwirte bedrängen Dorfgemeinschaft, von Beweisen dafür keine Spur.
Der sensationelle Rückblick auf die Nazivergangenheit irgendeines Dorfes, um dann wieder auf die NPD zu kommen.
Wo ist überhaupt das Problem und die Unterwanderung, wenn 2-3 NPD Leute ökoligische Bauern sind?!
NPDler x hat mal in Zeitung y ein Interview gegeben. Was beweist das jetzt?
Fazit des Beitrages: NPD Leute und ein ehemaliger Wehrsportgruppen Leiter bauen Weizen an, züchten Schweine und, jetzt kommts, verkaufen diese Waren auch noch.
Hat nur gefehlt, dass dem NPD-Weizen und den Wehrsport-Schweinen rechtes Gedankengut, natürlich biologisch, angezüchtet wurde und dieses beim Verzehr auf den Menschen übergeht.
Auf das Thema Umweltschutz hat nunmal niemand ein Monopol. Außerdem ist der Slogan Umweltschutz ist Heimatschutz wenigsten glaubwürdig.
Ich glaube Report München auf jeden Fall kein Wort mehr.
Es ist wirklich schlimm, dass ein Nazi ein Biobauer oder ein Biobauer ein Nazi ist. Jetzt darf ich bestimmt bald kein deutsches Auto mehr fahren, weil bei VW oder BMW ein Nazi am Band steht und die NPD proklamiert ich soll deutsche Erzeugnisse kaufen.
Stehe ich vielleicht morgen auf der Titelseite eines Magazins angeprangert als Unterstützer von Rechteextremen, weil das Brot welches ich gekauft hab, zufällig mit Getreide eines Nazibiobauers gebacken wurde?
In diesem Kommentar ist Ironie versteckt, welcher die Schwachsinnigkeit dieses Reportbeitrags zeigen soll. Nehmen sich die Autoren dieses Reports eigentlich selber ernst, der 1.April ist doch schon lange vorbei?
Aber hach, vielleicht mischen die bösen Nazibiobauern ja auch Idiologie ins Mehl, damit die Brote so schön BRAUN werden.^^
und schon wieder mal entarnt
bei den braunen lügen nicht
nur schade das das keinen der großen unsern politikern inderesiert
weil gegen den braunen sumpf hilt nur aufklärung und bildung
gut das es solche sendungen wie report gibt
Nix anderes als wieder mal den Ökolandbau zu schaden…
Seid mir bitte nicht böse :) aber, das Thema” Bionazis” und die das was der Blog darstellt, die viele Verbraucher mit Sicherheit so verstehen:” kauf ich Bio unterstütze ich die NPD”. Ich meine ich kann auch die Aussage machen, kauf ich eine Auto kann ich mir sicher sein das hier keiner der Rechten szen mitverdient….. kann ich das Handwerksunternehmen xy noch für mich Arbeiten lassen ohne dass…. Kurz gefass: Bio ist eine Lebensmittelbranche und NPD Anghänger sind in Industrie, Handwerk und Pflegeberufen und deswegen bitte nicht beeinflussen lassen nur, weil die NPD sein Image aufbessern wollen…..
Ähm und der Herr Neoliberale bitte ned böse sein, aber Kupfer is ein lebenswichtiges Spurenelement, das in Pflanzen und im Boden ennthalten ist und des scho lang vor unserer Zeit.
Grundsätzlich sollte es diesen Leuten doch möglich sein, ihre Bio-Schweine zu züchten oder ihr Öko-Getreide zu verkaufen! Dann machen sie hoffentlich weniger anderen Unsinn! Dass dieser Beitrag zumindest die Tendenz hat, sie aus der Branche zu drängen und ihnen im schlimmsten Fall die Existenzgrundlage kaputt zu machen, ist übel und nicht hinnehmbar! Öko-Landwirtschaftsverbände haben nur die Aufgabe, entsprechend erzeugte Lebensmittel zu zertifizieren und Bio-Anbaupraktiken allgemein zu fördern, nicht Gesinnungspolizei zu spielen! Und wenn die NPD behauptet, sie liege mit den Verbänden auf Kurs, dann können die immer noch rechtlich dagegen vorgehen, zumindest, sofern sich die Übereinstimmung auf mehr als nur den Ökolandbau erstrecken soll.
Reich werden die Neonazis damit ohnehin nicht. Da sollte man eher auf jene schauen, die sich z.B. im Bereich der Internetabzocke selbständig machen (vor Jahren mal wurde Dialer-Spam aus dem Umfeld eines “Nationalen Infotelefons” betrieben.
So so, da betreiben nun NPD-Mitglieder ökologische Landwirtschaft und schon scheint es ein Problem zu sein. Die NPD ist in Deutschland nicht verboten. Sie wird allerdings vom Verfassungsschutz beobachtet, aber das wird die Partei “Die Linke” auch. Es ist richtig, dass über die NPD berichtet wird, um den Anfängen zu wehren, aber beim Betrieb von ökologischer Landwirtschaft den Bauern zu unterstellen, sie wollten den Biotrend unterwandern, ist schon ziemlich weit hergeholt. Wie sollten sie das denn machen? Etwa gesinnungstreue Schweine züchten oder verbotene Symbole ins Brot backen? Ein Brot oder Schnitzel ändert nichts an meiner Einstellung gegenüber der NPD. Was mit noch auffällt ist, dass in fast jeder Sendung “Report” über die NPD und Neonazis berichtet wird, aber nie über die linken Chaoten, die Autos anzünden, exzessive Strassenschlachten anzetteln, etc. pp. Sind eure Redakteure auf dem linken Auge blind?
report München ist nicht links blind. In der letzten Sendung hatten wir beispielsweise über einen Konflikt in der Partei “Die Linke” berichtet. Da wurde uns vorgeworfen, wir wären rechts blind. Beide Vorwürfe sind falsch.
ich habe nicht nur Berichte über die Partei “Die Linke” gemeint, sondern die linken Chaoten, oder Autonomen, wie sie sich nennen, die, wie in meiner ersten Mail angegeben, Strassenschlachten anzetteln, bei denen das Leben eines Polizisten nichts mehr wert zu sein scheint, oder Autos von normalen Bürgern abfackeln und deren Drahtziehern.
der Bericht war wirklich überflüssig ! – Oder haben wir gerade ein Sommerloch ?
Ich kenne manche der gezeigten Familien aus meiner Jugendzeit gut und kann Ihnen berichten, das in deren Familien schon vor 30 Jahren einökologisches Bewusstsein vorhanden war. Man trug Birkenstock, aß Müsli, hat Brot gebacken und auch in der Großstadt eigene Bienen gehabt – und war gegen Atomkraft !!! Was hat das mit Unterwanderung zu tuen ? Umweltschutz hat etwas mit Wertbeständigkeit zu tun.- Klingt doch sogar ganz konservativ. Auch wenn die “Linken” das nicht gerne hören ; es haben von Anfang an auch die “Rechten” mitgemischt. Auf Bio gibt es zum Glück kein Politisches Monopol.
[hier hat ADMIN Reporter einen themenfremden Kommentar entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien. Für Themenvorschläge nutzen Sie einfach die Mailadresse: report[at]br-online[punkt]de.]
wenn ich mich richtig erinnere wurde vor Kurzem in einer Report-Sendung von den Verstrickungen der Partei “Die LINKE” mit den Hamburger Autonomen berichtet. Dabei wurde das Verhältniss der Partei zu Gewaltbereitschaft (inklusive “Gewalt gegen Sachen”) kritisch hinterfragt.
Und um auf die Frage in Ihrem ersten Kommentar zu kommen, wie die NPDler “das denn machen sollen” (die BIO-Szene unterwandern): Biohöfe produzieren i.d.R. nicht nur Lebensmittel, sondern bieten häufig Bildungsangebote (z.B. Hofführungen, Exkursionen, Vorträge, etc.) an. Das sind die Gelegenheiten, wo (braune) Ideologie durchaus verbreitet werden kann!
Ich finde es absolut berechtigt, wenn ein Magazin darauf hinweist – zumal doch die meißten davon ausgehen, dass BIO eher den “Grünen” als den “Braunen” zuzuornden ist.
Vorweg :Nicht das ich irgendwelche Sympathien für das aggressive Spektrum von fantasierenden “Rechten” und dummen “Linken” habe. Das Nationalität “deutsch” im Ausweis ist für mich ein Witz.
Aber:
In dem Beitrag werden wieder angebliche Rechtsextreme mit der Kamera gejagt.
Hier wird, genauso wie in vielen anderen Hetzbeiträgen, ein Vorurteil präsentiert.
Es wird nicht zwischen “Nationalisten” und “Rechtsextremen” unterschieden.
Viele (ehemalige) Anhänger und Sympatisanten der NPD versuchen doch nur Alternativen zu den zukunftsunfähigen, etablierten Parteien zu finden. In jedem Land gibt es das rechts-nationale, poltische Spektrum, oft mit politscher Verantwortung (Siehe USA, Frankreich, Polen).
Schlechter Beitrag !!! hoffentlich dem Sommerloch geschuldet und kein Standard für Beiträge in öffentlich-rechtlichen Beiträgen.
Funktionierende Integration wäre wichtiger als als politsche Hatz.
“Nachhaltig” ist eine Floskel, die mittlerweile unerträglich ist. “Nachaltig” und “Nachhaltigkeit” ist ein sicherer Kandidat fürs Bullshitbingo, so wie das E beim Galgenraten. Und der Biolandbau hat keine solide wissenschaftliche Basis, sondern ist pure Ideologie, bei der man nicht schädliche Sachen ablehnt, sondern künstliche. Natürlicher Dünger war und ist demnach erlaubt, künstlicher Dünger verboten, auch wenn die gleichen Wirkstoffe genutzt werden. Einem Monekül sieht man aber nicht an, ob es in einem natürlichen Prozess entsanden ist oder künstlich sytnhetisiert wurde.
Problematisch ist aber, und das macht den Biolandbau so gefährlich, die Ausbringung von Sch… Ehec war eine Folge davon. Natürlich Giftstoffe entwickeln sich auch immer wieder in den Flanzen. Zu blöd, dass die Biokasper keine Herbizide einsetzen dürfen.
Von Antibiotika halte ich nichts, aber hier geht’s ja um pflanzliche Landwirtschaft und nicht um Viehwirtschaft.
Erfreulich, dass sich jetzt die Rechten mit Bio und Naturschutz beschäftigen, nachdem die Grünen sich davon längst verabschiedet haben und in der Beliebigkeit angekommen sind.
Ich wusste schon immer, dass die Gruenen eine Melonenpartei sind: Aussen gruen, innen rot und viele braune Kerne.
Aber Spass beiseite:
Das ist doch nur Schattenboxen. Hier wird wieder so getan, als ob das Vierte Reich vor der Tuer steht. In Wirklichkeit ist die NPD bei Wahlen in der BRD voellig bedeutungslos und es gibt auch keinen Anlass zu glauben, dass sich dies in Zukunft aendern wird. Man kann den nach Breivik viel gescholtenen “Islamkritikern” ja vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie in irgendeiner Weise mit der NPD verbandelt waeren.
“There is a difference between doing good and feeling good about oneself” (Theodore Dalrymple)
Und genau das ist das Problem mit dem Buergeraufstand gegen Rechts. Sobald jemand Nazi schreit kommt das juste Milieu in Wallung und hinterher gratuliert man sich gegenseitig zur Zivilcourage obwohl ueberhaupt keine Zivilcourage noetig war. Es geht weniger um die Sache, sondern darum, sich in der Rolle des Nazijaegers gut zu fuehlen. Das Ganze hat etwas von Don Quichote der gegen Windmuehlen reitet und glaubt gegen Drachen zu kaempfen.
The road to hell is paved with good intentions (all the way down!)
Bedauerlicherweise sorgt sich kaum jemand darum, dass dabei berechtigte Aengste und Sorgen der Buerger auf der Strecke bleiben. Es geht mitlerweile so weit, dass jegliche Ansicht, die vom Parteiprogramm der Gruenen abweicht als ewig gestrig und “Nazi” bezeichnet wird. Obwohl die Bailouts fuer andere Laender in den Augen vieler Juristen klar verfassungswidrig sind wird jeder, der dagegen aufbegehrt unter Verdacht gestellt den Frieden in Europa aufkuendigen zu wollen. Ergo: Wer gegen die Bailouts ist will Angriffskriege fuehren. Genauso wird jeder, der einen Zusammenhang von islamischer Doktrin und dem Fehlverhalten von Teilen der Einwanderungscommunities sieht sofort aus dem oeffentlichen Diskurs verdraengt. Dabei wird voellig vergessen, dass gerade die Nazis dem Islam sehr aufgeschlossen gegenueberstanden. (Ich sage nur Grossmufti von Jerusalem etc. und das war alles vor der Staatsgruendung Israels!)
Die Neonazis sollten durch Nichtbeachtung gestraft werden. Dadurch, dass sich das juste Milieu gerne daran aufgeilt 66 Jahre nach der Kapitulation Hitlerdeutschlands die grossen Nazijaeger zu spielen und dabei gerne den Rechtsstaat mit Fuessen treten (Wolfgang Thierse und der OB von Koeln seien hier als Beispiele genannt), erweist man der Demokratie einen Baerendienst. Vor allem, wenn bei anderen Demokratiefeindlichen Bewegungen beide Augen zugedrueckt werden.
Liebe Redaktion,
wenn also jetzt die Rechtsextremen die Biobewegung unterwandern, dann ist es wohl am Besten, wenn man keine Reportagen oder Interviews mehr mit Biobauern macht, um zu verhindern, dass Selbstmordattentäter von dieser Seite irgendwelche Unterstützung unterhalten.
Wann wird die NPD verboten, aus deren Kreisen sich aller Voraussicht nach in Zukunft Massenmörder rekrutieren?
Soll man nach ihrem Bericht also jetzt davon ausgehen, dass alles was mit Bio zu tun ab jetzt gleich Nähe zum Rechtsextremismus bedeuten kann?
Was ist mit der europaweiten Ablehung der Gentechnik? Ist die europäische Bevölkerung im Grunde genommen überwiegend rechtsextrem eingestellt?
Warum erlaubt die EFSA, die europäische Behörde für die Lebensmittel”sicherheit” (mit Sitz in Mailand) jedes Jahr mehr Gentechnikprodukte trotz des breiten Widerstands in Europa?
[hier hat ADMIN Reporter einen themenfremden Teil entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien]
nur, weil der Begriff “Nachhaltigkeit” Ihrer Ansicht nach inflationär gebraucht wird, ist die inhaltliche Richtigkeit dieses Konzeptes doch nicht widerlegt! Und: Was für eine “solide wissenschaftliche Basis” sollte denn Ihrer Minung nach vorhanden sein, um den Biolandbau zu rechtfertigen? Nochmal: Bei nachhaltiger Land-, Forst- und Viehwirtschaft geht es in erster Linie nicht darum, die “besseren” oder gesünderen Lebensmittel zu produzieren, sondern die Produktion an sich verträglicher zu gestalten! Ich kann nicht sehen, was an diesem Konzept so falsch sein soll, geschweige, was aus “wissenschaftlicher Sicht” gegen diese Art des Wirtschaftens sprechen sollte.
Sie schrieben:”Von Antibiotika halte ich nichts, aber hier geht’s ja um pflanzliche Landwirtschaft und nicht um Viehwirtschaft.” – Sorry, aber “pflanzliche Landwirtschaft” und “Viehwirtschaft” lassen sich nicht so einfach voneinander trennen. Es geht bei beiden Formen um die Grundsätzliche Ausrichtung: wollen wir “billige” Lebensmittel und damit Massentierhaltung und Monokulturen – mit dem damit zwangsläufig einhergehendem Einsatz von Antibiotika, Pestiziden, Fungiziden, Kunstdünger und Gentechnik (und den damit verbundenen Risiken). Oder sind wir bereit, für Lebensmittel, die nicht durch die Ausbeutung von Natur und Mensch hergestellt werden, einen angemessenen Preis zu zahlen?
Übrigens: Bis heute ist nicht wirklich klar, woher der EHEC Erreger stammt! Auf dem “berüchtigten” Bienenhof wurde bis jetzt keine einzige positive Probe gefunden!
Die Wahrscheinlichkeit für das Entstehen wirklich gefährlicher Keime ist durch den Einsatz z.B. von Antibiotika in der konventionellen Tiermast – und die Verhältnisse in der Massentierhaltung an sich – um ein vielfaches größer, als in der von Ihnen verschmähten “nachhaltigen Landwirtschaft”. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen!
An Nachhaltigkeit, wie er ursprünglich gemeint war, ist auch nichts aussetzen. Problem ist nur die Auslegung, was denn nachhaltig ist und welche politischen Folgen es hat. Nachhaltigkeit sollte nicht dazu führen, dass wir eine Planwirtschaft einrichten, so wie es der Solarzellensektor heute schon ist. Sozialismus, wie er von den Grünen angestrebt wird, ist alles andere als Nachhaltigkeit. Kapitalistischer Eigennutz ist an sich nachhaltig. Der Kapitalist will Kosten sparen und spart an Verpackung, Düngemitteln etc. wo es nur möglich ist. Der Kapitalist sieht im Boden, im Wald und in seinen Maschinen ein Produktionsmittel, welches er hegt und pflegt. Aus Eigennutz. Sobald der Staat eingriff, hat der Bauer sich anders verhalten, kurzum: dümmer. Das hat man schon an den Traktoren gesehen: Wieviele Traktoren standen ungenutzt herum? Wenn ich zurückdenke, ich habe ja noch die DDR miterlebt, dann kommen da sehr viele herumstehende Traktoren vor. Gehe ich heute durch mein Heimatdorf, dann sehe keinen stehenden Traktor. Die Traktoren fahren oder stehen geschützt in der Scheune. Der Umwelt geht es auch viel besser früher.
Gentechnik… nur her damit. Eine konventionelle Züchtung ist auch nichts anderes als ein Mutant einer bestehenden Sorte. Gentechnik wäre nichts anderes eine neue Züchtungsmethode und gewiss riskanter. Bishere konventionelle Züchtung funktioniert nach dem Prinzip “Versuch und Irrtum”: Es werden Samen radioaktiv bestrahlt, ausgesät und dann erfolgt eine Bestenauslese. Das ist doch mit mehr Risiko verbunden als Gentechnik, aber bei letzterer regen sich alle auf.
Es ist schon ein Jammer, dass es die “Rechtsextremisten” unseren meinungsbildenden Medien einfach nicht recht machen können. Überall gibt es “ein Haar in der Suppe” zu finden.
Ad 1) Das NATURSCHUTZGESETZ stammt von Hermann Göring. Die zitierten “Artamanen” waren wohl mit die ersten völkischen “Biobauern”. NATÜRLICH passen NPD, rechtsextremismus und Biobauern zusammen.
Ad 2) NATÜRLICH kann ein Öko-Zertifikatsverband keinen Hof aus “weltanschaulichen Gründen” ablehnen, das ist gar nicht seine Aufgabe und hat nichts mit “Machtlosigkeit” zu tun. Wenn ein Fascho die Führerscheinprüfung besteht, bekommt er den Führerschein. Wenn ein Fascho GEZ zahlt, darf er BR hören. Wäre es Ihnen lieber, die Rechtsextremen müßten völlig in eine Parallelgesellschaft abtauchen, weil sie an der bürgerlichen Gesellschaft gar nicht mehr teilnehmen /können/? Na danke, im Moment steigen die meisten – selbst hohen, siehe Bela Althans – Faschos irgendwann aus.
Ad 3) “Auf Stimmenfang” können die Rechten nur gehen, wenn über ihre “Aktionen” berichtet wird. Tolle Leistung! NPD-Leute arbeiten auch als Handwerker, Angestellte, Fließbandarbeiter – gibt es demnächst eine Reportage darüber? Besonders unappetitlich: Hofmann [hier hat ADMIN Reporter eine Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.] bekommt wieder Publicity.
Ad 4) “Unterwandert” wird etwas doch nicht, wenn es von bestimmten Leuten /getan/ wird. Viele Faschos sind sicher auch im ADAC, und der wird trotzdem nicht von Rechten “unterwandert”. Das Internetportal distanziert sich von denen. Wenn Rechte in Presseerklärungen einen bestimmten Verband nennen, interessiert das doch KEINEN – außer natürlich, der BR berichtet darüber. Wenn die “völkische Zahnreinheit” berichtet, mit den Zahnputzempfehlungen des Zahnarztverbandes oder der Ernährungsempfehlung der DGE “voll auf Linie” zu sein – WTF? Schön für sie. Who gives a frack?!?
Wir leben schon lange in der Zeit, in der der pro-israelische, pan-europäische, emanzipierte, ökologische Rechtsextremist Realität ist. Der Pressejunkie NPD wird aber durch alarmistische Beiträge nicht schwächer, im Gegenteil: Die die GEZ-Gebührenzahler “unterwandernden” Faschos sehen den Bericht und sind bestätigt, daß die NPD “denen allen mal richtig zeigt, wo’s langgeht”.
Es ist ein absolutes Unding, über den Rechtsterrorist Hoffmann zu berichten, ohne ihn in den Kontext der “Wehrsportgruppe” zu stellen.
[ADMIN Reporter hat hier einige Tatsachenbehauptungen entfernt und antwortet: Sie werden bemerkt haben, dass dieser Kontext im Bericht genannt wurde, denn diese Information haben wir recherchiert. Nur kann unsere Kommentarmoderation Ihre weiteren Informationen nicht überprüfen. Würden wir sie ungeprüft online stellen, wären wir u.U. haftbar. Es steht Ihnen selbstverständlich frei, Ihre Informationen auf einer Webseite zu veröffentlichen, auf der Sie verantwortlich sind. Wenn Sie dazu Fragen haben, mailen Sie an report(at)br-online.de]
Sie schrieben: “Stickstoffdünger wird aus Stickstoff hergestellt, Phosphatdünger aus Phosphat usw.”
… ja, ja und Kunstdünger aus Kunst :)
Wo kommt den der Stickstoff her?
Bevor Sie anderen Nachhilfe in Sachen Chemie geben wollen, sollten Sie selbst erstmal Ihre Kenntnisse auffrischen. Sie bringen nämlich einiges durcheinander. Tatsächlich werden die meisten Mineraldünger aus Bergbauprodukten gewonnen (Salze). Künstliche Stickstoffdünger jedoch werden aus Erdöl hergestellt! Zur Erzeugung von einem Kilo Stickstoff werden etwa zwei Liter Erdöl verbraucht.
Wie gesagt, lieber Schachmann, erstmal belesen (Wikipedia reicht u.U. schon), dann blamiert man sich auch nicht mit Behauptungen, die in der Tat auf einen enormen Chemie-Nachhilfebedarf schließen lassen.
Stickstoff kommt aus der Luft, wo er mit einem Anteil von 80% enthalten ist. Und definitiv nicht aus Erdöl.
Besagter Luftstickstoff wird mit Wasserstoff katalytisch zu Ammoniak umgesetzt (Haber-Bosch-Verfahren), wobei der Wasserstoff aus Methan (Erdgas) gewonnen wird. Dieses Ammoniak ist dann entweder direkt (-> Ammoniumsulfat, Harnstoff) oder über die Oxidation zu Salpetersäure (-> Kalksalpeter, Kalisalpeter) der Ausgangsstoff für Stickstoffdünger.
Wenn Menschen mit NPD vergangenheit Biolandbau betreiben, dann ist das ja ganz nett, aber mehr würde ich dazu nicht sagen.
Auch jemand der mal in der NPD war hat das Recht zu leben und sein Einkommen zu bestreiten. Wer ihm das verweigern will, der ist genau so ein Rassist wie ein Nazi.
Ich hätte kein Problem da einzukaufen, wenn die mir wegen meiner Gesinnung oder meines Aussehens da nicht den Kopf einschlagen.
Und nur wenn ich das mache, kann ich auch hoffen, dass die von dem Schädeleinschlagen absehen. Wenn ich gegen sie kein Vorurteil habe, dann empfinden die mich nicht als Feinde.
Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass sie in den Öko Anbau gehen.
So kommen sie mit der Bio und Grünen Szene in Berührung und man kann nicht nur Fachwissen über den Öko Lanbau und die Schweinezucht austauschen, sondern ab und an auch mal über Weltanschauung plaudern.
Und vielleicht kann man dann ja auch so manches Vorurteil abbauen. Vor allem auf der NPD Seite.
Wer in die NPD Ecke kommt ist bestimmt schon vorher wo anders ausgegrenzt worden. Ich habe mal eine Reportage über die JVA in Ebrach gesehen, da hat ein Jugendlicher Grabsteine auf einem jüdischen Friedhof umgeschmissen und hat von der Vergangenheit überhaupt keine Ahnung gehabt. Er ist aber zu denen gegangen, weil er sonst keine anderen Freunde hatte.
Das NPD Problem ist vor allem ein Problem der Ausgrenzung.
Integration sollte für alle gelten, für den Einwanderer aber auch für den Braunen, für den Rechten und den Linken.
Staunen würden die Einkäufer auf dem Hof dann, das eine Familie H. Fröhlich gar keine Glatze trägt und auch keine Steine auf Friedhöfen umwirft.
- Ohne es zu verharmlosen, es sind ganz nette Leute, mit denen man sich mal politisch gut außeinander setzen kann. – Auch über Zuwanderung, Juden … und natürlich auch über Bio.
Man muss dann aber auch ihre Argumentation ertragen können.
Das öffnet aber auch den eigenen Horizont !
Wie oft habe ich im Bekanntenkreis gehört ; mit jedem würde ich diskutieren – nur nicht mit einem Nazi.
Positiv ist auch der Umgang mit den Tieren, die brauchen Zuneigung und so wird der Schläger etwas milder.
Aber das sagt nichts, von einigen KZ Betreibern ist auch gesagt worden, dass sie ganz rührend zu Tieren und ihren eigenen Kindern umgegangen sind und dann doch so böse waren.
Das Problem ist die Ideologie und die kann man nur abschaffen indem man ihnen etwas Besseres vorlebt und anbietet.
Nur das Wort kann die Welt verändern.
ja, Dazu muss man sich aber unterhalten, auch einem Nazi darf man gute Eigenschaften zu schreiben.
Und wenn man das gesagt hat darf man sich auch über alle untragbaren Einstellungen unterhalten und ablehnen.
Ihr solltet Euch auch davon frei machen, zu meinen diese ganzen Rechtsextemisten würden gleich wieder alle KZ aufbauen.
Extremismus gibt es in allen Ländern, Nazis zb. auch in Russland.
Da kann ich mich auch nur an den Kopf fassen, wie das sein kann.
[hier hat ADMIN Reporter etwas Themenfremdes bzw. eine Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtnlinien.]
Ich höre täglich : “war gar nicht alles schlecht” ( – von früheren DDR’ lern) – Auch da gilt drüber sprechen.
-natürlich gibt es die Sorte von Menschen, die einfach zu dumm für Gespräche sind.
Aber es ist schon gemein ein Bild mit (dummen, kriminellen) Glatzköpfen neben einen Bericht über intelligente Bio Bauern zu setzen !!!
Die Reportage erweckt den Eindruck, alle Bioverbände seien von neonationalistischen Mitgliedern durchdrungen und der Kauf von Bioprodukten würde diese unterstützen. Das Phänomen wird nicht in Relation zur gesamten Biobewegung gesehen, die meiner Erfahrung nach durch einen weltzugewandten und sozialen Geist geprägt ist.
Des Öfteren habe ich mittlerweile wahrgenommen, wie in den Medien das Prädikat der ökologischen Landwirtschaft mit einem negativen Ereignis in Verbindung gebracht und damit in seiner Gesamtheit negativ konnotiert wird. Manchmal erweckt das in mir den Eindruck dahinter stünde ein bewusstes Interesse. Mehrmals habe ich bereits erlebt wie Leute ihre Entscheidung gänzlich auf Bioprodukte zu verzichten mit ebendiesen Argumenten stützen, Biologisch erzeugte Produkte seien ja eben doch nicht so gut wie es den Anschein habe, deswegen könne man sich das ganz sparen. Solche Nachrichten haben meiner Meinung auf das menschliche Verhalten eine größere Auswirkung, als man zunächst vermutet. Es ist nur ein kurzer Moment in dem man im Supermarkt die Entscheidung trifft, ob man zu den konventionellen Möhrenpacket oder zu dem ein Euro teuren Bioprodukt greift, oh, das liegt irgendwie rechts und mir ist mit dem gesparten Euro ganz wohl…
Nach ökologischen Maßstäben handelnde Nazis sind mir recht. Es ist mir egal welcher Mensch sich darüber Gedanken macht wie unsere Lebensweise nachhaltiger und gesünder gestaltet werden kann, umso mehr nach dieser Maxime handeln desto besser. Es geht um die Sache an sich. Ökologisches Handeln sollte gerade eben frei von Lifestyle Attitüde und Ideologien sein, da es darauf abzielt den Menschen an sich gut zu tun. Gruppierungen, die das Anliegen ökologische Ansätze zu verbreiten schädigen, indem sie es für sich vereinnahmen und somit auf einen kleinen Personenkreis beschränken, betrachte ich mit Argwohn. Sollten die Rechten mit ihrem Konzept neue Menschen anwerben ist das leider ein weiteres Symptom einer Gesellschaft in der Menschlichkeit und demokratisches Bewusstsein kränkeln.
Ich habe nur einen Film gesehen bei dem von einigen wenigen Familien mit brauner Vergangenheit berichtet wurde die sich angeschickt hatten Öko Landbau zu betreiben.
Wer mehr dabei sieht, der ist nicht objektiv.
Freilich kann man sich über manche Aspekte der Ökowirtschaft gedanken machen. Da gibt es welche die Kristalle auf den Acker ausbringen und die Bio Landwirtschaft in fast religiöser Weise betreiben. Ich kaufe dann lieber bei denen, die nicht aus der Walddorf Ecke kommen, weil die gibt es auch. Am besten ist Bio aus den Supermarkt oder von Klöstern.
Der BUND genießt auch nur teilweise meine Sympathie. Als ich die aufgefordert hatte Gänse aus dem Fürther Stadtpark wegzubringen statt die Erschießung zuzulassen, sagten die auch, es gibt genügend Gänse, die braucht keiner.
Das ist natürlich auch ein Vögel Rassismus.
Wenn eine Vogelart selten ist, dann sind die Individuen der Art geschützt, wenn es viele davon gibt, dann sind sie abschussreif.
Man darf halt nicht alles in einen Topf werfen.
Nur dumme Leute neigen dazu wegen so einem Bericht die falschen Schlüsse zu ziehen.
Braun und grün passen gut zusammen. Rudolf Steiner ist ein gutes Beispiel. Er war Rassist und seine Waldorfschulen sind heute gerade in grünen Kreisen sehr beliebt. Viele vergessen, dass der Nationalsozialismus eine naturreligiöse Komponente hatte. Das passt Bio bestens rein.
Der Skandal ist aber nicht, dass Nazis Biolandbau betreiben, weil dadurch Bio Schaden nähme. Biolandbau ist schlecht. Biolebensmittel sind nachweislich ungesünder (Ehec!), teurer und für die Umwelt bestimmt nicht besser. Fäkalien sind doch kein besser Dünger als ein künstlicher Dünger. Früher haben die Biobauern ganze Böden mit Kupfer verseucht, weil Kupfer als “natürlicher Dünger” genutzt werden durfte.
Mit Ihren Aussagen machen Sie Ihrem Nickname alle Ehre, Neoliberaler! Ihrem ersten Absatz kann man uneingeschränkt zustimmen. Viele sind sich der (esoterisch-rassistischen) Wurzeln der Steiner-Bewegung nicht bewusst.
Wie Sie aber darauf kommen, dass Biolebensmittel generell ungesünder sind, als konventionell produzierte, kann ich nicht nachvollziehen. Außerdem geht es bei BIO ja nicht primär darum, das gesündere Lebensmittel zu erzeugen, sondern die Produktion an sich möglichst umwelt- und sozialverträglich (kurz: nachhaltig) zu gestalten!
Und EHEC als Beleg für “ungesunde Bio-Produkte” heranzuziehen, scheint mir auch wenig plausibel. Was halten Sie denn z.B. von dem massenhaften Einsatz von Antibiotika (zur Wachstumsförderung!) in der konventionellen Landwirtschaft?
Und dass Sie aus Erdöl gewonnenen Kunstdünger für “besser” halten als “Fäkalien”, ist ebenso wenig nachvollziehbar. Wobei ein übertriebener Einsatz von Gülle gewiss auch nicht BIO ist!
Mein Fazit lautet daher: Nicht alles, was konventionell produziert wird, ist schlecht. Und nicht alles, wo BIO draufsteht, ist besser oder gar “gesünder”. Aber eine wirklich nachhaltige Produktion in der Landwirtschaft ist bestimmt die zukunftsfähigere Lösung!
Der so genannte Biolandbau ist allein schon wegen des höheren Flächenbedarfs schlecht für die Umwelt. Vom Einsatz von Kupfersalz als Fungizid, der so ziemlich das Gegenteil von nachhaltig ist, mal ganz zu schweigen.
Lieber Herr Schachmann, belesen Sie sich doch erstmal ein bisschen zu der Thematik. Dann dürfte Ihnen auch auffallen, dass Stickstoffdünger aus Stickstoff hergestellt wird, Phosphatdünger aus Phosphat usw. Nicht aus dem an Mineralien eher armen Erdöl. Allerdings benötigt man für die Produktion von Stickstoffdünger viel Energie und Wasserstoff, und beides gewinnt man aus Erdgas.
Selten so einen Blödsinn gelesen.
Richtig ist lediglich der Hinweis auf die historischen Querverbidungen des Faschismus.
Allerdings lässt sich eben fast alles mit allem verknüpfen.
Beim Faschismus reicht das unmittelbar vom Vollkornbrot (sic!) über Rudolf Steiner bis zu Richard Wagner, Volksmusik, Nietzsche, der Genetik, der Esoterik bis zum Großkapital und dem Gegenpart Sozialismus.
Ehec hat, wie mittlerweile bekannt ist, rein gar nichts mit heimsicher Biolandwirtschaft zu tun, und etwas Kupfer ist wohl weniger schlimm als Pestizide a la DDT, die wir noch immer in der Umwelt finden.
Nun werden Sie, astuga, wohl kaum die Tatsache leugnen wollen, dass die diesjährige EHEC-Welle von einem Biohof ausging.
Zum Kupfer: Ja, es ist schlimmer als die modernen Fungizide, und sogar schlimmer als das nicht mehr zugelassene DDT. Auch wenn letzterer Vergleich hinkt, weil DDT ein Insektizid ist, kein Fungizid.
Zwar ist Kupfer in Kleinstmengen ein wichtiges Spurenelement, aber die im “Bio”-landbau ausgebrachten Mengen haben mit “Spuren” nichts mehr zu tun. Durch Anreicherung im Boden werden da Konzentrationen erreicht, die für das Leben von Bodenorganismen extrem schädlich sind. Demgegenüber sind synthetische Fungizide nicht nur zielgerichteter in der Wirkung, sondern auch umweltverträglicher weil abbaubar (Abbaubarkeit von Schwermetallen wie Kupfer: keine, nicht mal ein bisschen).
Ohnehin ist schwer nachzuvollziehen wieso Kupfer im “Bio”-landbau überhaupt zugelassen ist. Wächst schließlich nicht in der Natur, sondern kommt aus Bergwerk und Chemiefabrik. So wie Mineraldünger auch.
das ganze hat einen positiven Aspekt: Man darf jetzt ungestraft von Nazi-Schweinen sprechen.
Oh Gott. Da habt Ihr aber mal wieder den Vogel der Lächerlichkeit abgeschossen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Einige Beispiele:
NPD Landwirte bedrängen Dorfgemeinschaft, von Beweisen dafür keine Spur.
Der sensationelle Rückblick auf die Nazivergangenheit irgendeines Dorfes, um dann wieder auf die NPD zu kommen.
Wo ist überhaupt das Problem und die Unterwanderung, wenn 2-3 NPD Leute ökoligische Bauern sind?!
NPDler x hat mal in Zeitung y ein Interview gegeben. Was beweist das jetzt?
Fazit des Beitrages: NPD Leute und ein ehemaliger Wehrsportgruppen Leiter bauen Weizen an, züchten Schweine und, jetzt kommts, verkaufen diese Waren auch noch.
Hat nur gefehlt, dass dem NPD-Weizen und den Wehrsport-Schweinen rechtes Gedankengut, natürlich biologisch, angezüchtet wurde und dieses beim Verzehr auf den Menschen übergeht.
Auf das Thema Umweltschutz hat nunmal niemand ein Monopol. Außerdem ist der Slogan Umweltschutz ist Heimatschutz wenigsten glaubwürdig.
Ich glaube Report München auf jeden Fall kein Wort mehr.
Danke! Das sind auch meine Gedanken. Ich stimme Ihnen zu!
Es ist wirklich schlimm, dass ein Nazi ein Biobauer oder ein Biobauer ein Nazi ist. Jetzt darf ich bestimmt bald kein deutsches Auto mehr fahren, weil bei VW oder BMW ein Nazi am Band steht und die NPD proklamiert ich soll deutsche Erzeugnisse kaufen.
Stehe ich vielleicht morgen auf der Titelseite eines Magazins angeprangert als Unterstützer von Rechteextremen, weil das Brot welches ich gekauft hab, zufällig mit Getreide eines Nazibiobauers gebacken wurde?
In diesem Kommentar ist Ironie versteckt, welcher die Schwachsinnigkeit dieses Reportbeitrags zeigen soll. Nehmen sich die Autoren dieses Reports eigentlich selber ernst, der 1.April ist doch schon lange vorbei?
Aber hach, vielleicht mischen die bösen Nazibiobauern ja auch Idiologie ins Mehl, damit die Brote so schön BRAUN werden.^^
und schon wieder mal entarnt
bei den braunen lügen nicht
nur schade das das keinen der großen unsern politikern inderesiert
weil gegen den braunen sumpf hilt nur aufklärung und bildung
gut das es solche sendungen wie report gibt
Nix anderes als wieder mal den Ökolandbau zu schaden…
Seid mir bitte nicht böse :) aber, das Thema” Bionazis” und die das was der Blog darstellt, die viele Verbraucher mit Sicherheit so verstehen:” kauf ich Bio unterstütze ich die NPD”. Ich meine ich kann auch die Aussage machen, kauf ich eine Auto kann ich mir sicher sein das hier keiner der Rechten szen mitverdient….. kann ich das Handwerksunternehmen xy noch für mich Arbeiten lassen ohne dass…. Kurz gefass: Bio ist eine Lebensmittelbranche und NPD Anghänger sind in Industrie, Handwerk und Pflegeberufen und deswegen bitte nicht beeinflussen lassen nur, weil die NPD sein Image aufbessern wollen…..
Ähm und der Herr Neoliberale bitte ned böse sein, aber Kupfer is ein lebenswichtiges Spurenelement, das in Pflanzen und im Boden ennthalten ist und des scho lang vor unserer Zeit.
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wo bleibt der fernsehbeitrag???? möchte ihn unbedingt sehen, ist nämlich ein wichtiges thema!!!
Grundsätzlich sollte es diesen Leuten doch möglich sein, ihre Bio-Schweine zu züchten oder ihr Öko-Getreide zu verkaufen! Dann machen sie hoffentlich weniger anderen Unsinn! Dass dieser Beitrag zumindest die Tendenz hat, sie aus der Branche zu drängen und ihnen im schlimmsten Fall die Existenzgrundlage kaputt zu machen, ist übel und nicht hinnehmbar! Öko-Landwirtschaftsverbände haben nur die Aufgabe, entsprechend erzeugte Lebensmittel zu zertifizieren und Bio-Anbaupraktiken allgemein zu fördern, nicht Gesinnungspolizei zu spielen! Und wenn die NPD behauptet, sie liege mit den Verbänden auf Kurs, dann können die immer noch rechtlich dagegen vorgehen, zumindest, sofern sich die Übereinstimmung auf mehr als nur den Ökolandbau erstrecken soll.
Reich werden die Neonazis damit ohnehin nicht. Da sollte man eher auf jene schauen, die sich z.B. im Bereich der Internetabzocke selbständig machen (vor Jahren mal wurde Dialer-Spam aus dem Umfeld eines “Nationalen Infotelefons” betrieben.
So so, da betreiben nun NPD-Mitglieder ökologische Landwirtschaft und schon scheint es ein Problem zu sein. Die NPD ist in Deutschland nicht verboten. Sie wird allerdings vom Verfassungsschutz beobachtet, aber das wird die Partei “Die Linke” auch. Es ist richtig, dass über die NPD berichtet wird, um den Anfängen zu wehren, aber beim Betrieb von ökologischer Landwirtschaft den Bauern zu unterstellen, sie wollten den Biotrend unterwandern, ist schon ziemlich weit hergeholt. Wie sollten sie das denn machen? Etwa gesinnungstreue Schweine züchten oder verbotene Symbole ins Brot backen? Ein Brot oder Schnitzel ändert nichts an meiner Einstellung gegenüber der NPD. Was mit noch auffällt ist, dass in fast jeder Sendung “Report” über die NPD und Neonazis berichtet wird, aber nie über die linken Chaoten, die Autos anzünden, exzessive Strassenschlachten anzetteln, etc. pp. Sind eure Redakteure auf dem linken Auge blind?
Sehr geehrte Frau Walter,
report München ist nicht links blind. In der letzten Sendung hatten wir beispielsweise über einen Konflikt in der Partei “Die Linke” berichtet. Da wurde uns vorgeworfen, wir wären rechts blind. Beide Vorwürfe sind falsch.
Viele Grüße
ADMIN Reporter, report München-Redaktion
Sehr geehrter Admin Reporter
ich habe nicht nur Berichte über die Partei “Die Linke” gemeint, sondern die linken Chaoten, oder Autonomen, wie sie sich nennen, die, wie in meiner ersten Mail angegeben, Strassenschlachten anzetteln, bei denen das Leben eines Polizisten nichts mehr wert zu sein scheint, oder Autos von normalen Bürgern abfackeln und deren Drahtziehern.
der Bericht war wirklich überflüssig ! – Oder haben wir gerade ein Sommerloch ?
Ich kenne manche der gezeigten Familien aus meiner Jugendzeit gut und kann Ihnen berichten, das in deren Familien schon vor 30 Jahren einökologisches Bewusstsein vorhanden war. Man trug Birkenstock, aß Müsli, hat Brot gebacken und auch in der Großstadt eigene Bienen gehabt – und war gegen Atomkraft !!! Was hat das mit Unterwanderung zu tuen ? Umweltschutz hat etwas mit Wertbeständigkeit zu tun.- Klingt doch sogar ganz konservativ. Auch wenn die “Linken” das nicht gerne hören ; es haben von Anfang an auch die “Rechten” mitgemischt. Auf Bio gibt es zum Glück kein Politisches Monopol.
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- habt ihr mich jetzt für einen “braunen” gehalten ? – dann irrt ihr !
Liebe Frau Walter,
wenn ich mich richtig erinnere wurde vor Kurzem in einer Report-Sendung von den Verstrickungen der Partei “Die LINKE” mit den Hamburger Autonomen berichtet. Dabei wurde das Verhältniss der Partei zu Gewaltbereitschaft (inklusive “Gewalt gegen Sachen”) kritisch hinterfragt.
Und um auf die Frage in Ihrem ersten Kommentar zu kommen, wie die NPDler “das denn machen sollen” (die BIO-Szene unterwandern): Biohöfe produzieren i.d.R. nicht nur Lebensmittel, sondern bieten häufig Bildungsangebote (z.B. Hofführungen, Exkursionen, Vorträge, etc.) an. Das sind die Gelegenheiten, wo (braune) Ideologie durchaus verbreitet werden kann!
Ich finde es absolut berechtigt, wenn ein Magazin darauf hinweist – zumal doch die meißten davon ausgehen, dass BIO eher den “Grünen” als den “Braunen” zuzuornden ist.
-die meisten davon ausgehen ! – dann haben “die meisten” jetzt eben etwas dazu gelernt !
wie schon gesagt auf bio gibt es kein politisches Monopol.
Lieber Öku,
“dann haben die meisten jetzt eben etwas dazu gelernt !”
- Und genau deshalb war der Beitrag eben NICHT überflüssig!
Die meisten haben eher den Kopf geschüttelt über diesen Unfug, aber bestimmt nicht das dazugelernt, was dieser Bericht suggerieren soll.
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Vorweg :Nicht das ich irgendwelche Sympathien für das aggressive Spektrum von fantasierenden “Rechten” und dummen “Linken” habe. Das Nationalität “deutsch” im Ausweis ist für mich ein Witz.
Aber:
In dem Beitrag werden wieder angebliche Rechtsextreme mit der Kamera gejagt.
Hier wird, genauso wie in vielen anderen Hetzbeiträgen, ein Vorurteil präsentiert.
Es wird nicht zwischen “Nationalisten” und “Rechtsextremen” unterschieden.
Viele (ehemalige) Anhänger und Sympatisanten der NPD versuchen doch nur Alternativen zu den zukunftsunfähigen, etablierten Parteien zu finden. In jedem Land gibt es das rechts-nationale, poltische Spektrum, oft mit politscher Verantwortung (Siehe USA, Frankreich, Polen).
Schlechter Beitrag !!! hoffentlich dem Sommerloch geschuldet und kein Standard für Beiträge in öffentlich-rechtlichen Beiträgen.
Funktionierende Integration wäre wichtiger als als politsche Hatz.
“Nachhaltig” ist eine Floskel, die mittlerweile unerträglich ist. “Nachaltig” und “Nachhaltigkeit” ist ein sicherer Kandidat fürs Bullshitbingo, so wie das E beim Galgenraten. Und der Biolandbau hat keine solide wissenschaftliche Basis, sondern ist pure Ideologie, bei der man nicht schädliche Sachen ablehnt, sondern künstliche. Natürlicher Dünger war und ist demnach erlaubt, künstlicher Dünger verboten, auch wenn die gleichen Wirkstoffe genutzt werden. Einem Monekül sieht man aber nicht an, ob es in einem natürlichen Prozess entsanden ist oder künstlich sytnhetisiert wurde.
Problematisch ist aber, und das macht den Biolandbau so gefährlich, die Ausbringung von Sch… Ehec war eine Folge davon. Natürlich Giftstoffe entwickeln sich auch immer wieder in den Flanzen. Zu blöd, dass die Biokasper keine Herbizide einsetzen dürfen.
Von Antibiotika halte ich nichts, aber hier geht’s ja um pflanzliche Landwirtschaft und nicht um Viehwirtschaft.
Erfreulich, dass sich jetzt die Rechten mit Bio und Naturschutz beschäftigen, nachdem die Grünen sich davon längst verabschiedet haben und in der Beliebigkeit angekommen sind.
Ich wusste schon immer, dass die Gruenen eine Melonenpartei sind: Aussen gruen, innen rot und viele braune Kerne.
Aber Spass beiseite:
Das ist doch nur Schattenboxen. Hier wird wieder so getan, als ob das Vierte Reich vor der Tuer steht. In Wirklichkeit ist die NPD bei Wahlen in der BRD voellig bedeutungslos und es gibt auch keinen Anlass zu glauben, dass sich dies in Zukunft aendern wird. Man kann den nach Breivik viel gescholtenen “Islamkritikern” ja vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie in irgendeiner Weise mit der NPD verbandelt waeren.
“There is a difference between doing good and feeling good about oneself” (Theodore Dalrymple)
Und genau das ist das Problem mit dem Buergeraufstand gegen Rechts. Sobald jemand Nazi schreit kommt das juste Milieu in Wallung und hinterher gratuliert man sich gegenseitig zur Zivilcourage obwohl ueberhaupt keine Zivilcourage noetig war. Es geht weniger um die Sache, sondern darum, sich in der Rolle des Nazijaegers gut zu fuehlen. Das Ganze hat etwas von Don Quichote der gegen Windmuehlen reitet und glaubt gegen Drachen zu kaempfen.
The road to hell is paved with good intentions (all the way down!)
Bedauerlicherweise sorgt sich kaum jemand darum, dass dabei berechtigte Aengste und Sorgen der Buerger auf der Strecke bleiben. Es geht mitlerweile so weit, dass jegliche Ansicht, die vom Parteiprogramm der Gruenen abweicht als ewig gestrig und “Nazi” bezeichnet wird. Obwohl die Bailouts fuer andere Laender in den Augen vieler Juristen klar verfassungswidrig sind wird jeder, der dagegen aufbegehrt unter Verdacht gestellt den Frieden in Europa aufkuendigen zu wollen. Ergo: Wer gegen die Bailouts ist will Angriffskriege fuehren. Genauso wird jeder, der einen Zusammenhang von islamischer Doktrin und dem Fehlverhalten von Teilen der Einwanderungscommunities sieht sofort aus dem oeffentlichen Diskurs verdraengt. Dabei wird voellig vergessen, dass gerade die Nazis dem Islam sehr aufgeschlossen gegenueberstanden. (Ich sage nur Grossmufti von Jerusalem etc. und das war alles vor der Staatsgruendung Israels!)
Die Neonazis sollten durch Nichtbeachtung gestraft werden. Dadurch, dass sich das juste Milieu gerne daran aufgeilt 66 Jahre nach der Kapitulation Hitlerdeutschlands die grossen Nazijaeger zu spielen und dabei gerne den Rechtsstaat mit Fuessen treten (Wolfgang Thierse und der OB von Koeln seien hier als Beispiele genannt), erweist man der Demokratie einen Baerendienst. Vor allem, wenn bei anderen Demokratiefeindlichen Bewegungen beide Augen zugedrueckt werden.
Gruesse
Trench
Liebe Redaktion,
wenn also jetzt die Rechtsextremen die Biobewegung unterwandern, dann ist es wohl am Besten, wenn man keine Reportagen oder Interviews mehr mit Biobauern macht, um zu verhindern, dass Selbstmordattentäter von dieser Seite irgendwelche Unterstützung unterhalten.
Wann wird die NPD verboten, aus deren Kreisen sich aller Voraussicht nach in Zukunft Massenmörder rekrutieren?
Soll man nach ihrem Bericht also jetzt davon ausgehen, dass alles was mit Bio zu tun ab jetzt gleich Nähe zum Rechtsextremismus bedeuten kann?
Was ist mit der europaweiten Ablehung der Gentechnik? Ist die europäische Bevölkerung im Grunde genommen überwiegend rechtsextrem eingestellt?
Warum erlaubt die EFSA, die europäische Behörde für die Lebensmittel”sicherheit” (mit Sitz in Mailand) jedes Jahr mehr Gentechnikprodukte trotz des breiten Widerstands in Europa?
[hier hat ADMIN Reporter einen themenfremden Teil entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien]
Lieber Neoliberaler,
nur, weil der Begriff “Nachhaltigkeit” Ihrer Ansicht nach inflationär gebraucht wird, ist die inhaltliche Richtigkeit dieses Konzeptes doch nicht widerlegt! Und: Was für eine “solide wissenschaftliche Basis” sollte denn Ihrer Minung nach vorhanden sein, um den Biolandbau zu rechtfertigen? Nochmal: Bei nachhaltiger Land-, Forst- und Viehwirtschaft geht es in erster Linie nicht darum, die “besseren” oder gesünderen Lebensmittel zu produzieren, sondern die Produktion an sich verträglicher zu gestalten! Ich kann nicht sehen, was an diesem Konzept so falsch sein soll, geschweige, was aus “wissenschaftlicher Sicht” gegen diese Art des Wirtschaftens sprechen sollte.
Sie schrieben:”Von Antibiotika halte ich nichts, aber hier geht’s ja um pflanzliche Landwirtschaft und nicht um Viehwirtschaft.” – Sorry, aber “pflanzliche Landwirtschaft” und “Viehwirtschaft” lassen sich nicht so einfach voneinander trennen. Es geht bei beiden Formen um die Grundsätzliche Ausrichtung: wollen wir “billige” Lebensmittel und damit Massentierhaltung und Monokulturen – mit dem damit zwangsläufig einhergehendem Einsatz von Antibiotika, Pestiziden, Fungiziden, Kunstdünger und Gentechnik (und den damit verbundenen Risiken). Oder sind wir bereit, für Lebensmittel, die nicht durch die Ausbeutung von Natur und Mensch hergestellt werden, einen angemessenen Preis zu zahlen?
Übrigens: Bis heute ist nicht wirklich klar, woher der EHEC Erreger stammt! Auf dem “berüchtigten” Bienenhof wurde bis jetzt keine einzige positive Probe gefunden!
Die Wahrscheinlichkeit für das Entstehen wirklich gefährlicher Keime ist durch den Einsatz z.B. von Antibiotika in der konventionellen Tiermast – und die Verhältnisse in der Massentierhaltung an sich – um ein vielfaches größer, als in der von Ihnen verschmähten “nachhaltigen Landwirtschaft”. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen!
An Nachhaltigkeit, wie er ursprünglich gemeint war, ist auch nichts aussetzen. Problem ist nur die Auslegung, was denn nachhaltig ist und welche politischen Folgen es hat. Nachhaltigkeit sollte nicht dazu führen, dass wir eine Planwirtschaft einrichten, so wie es der Solarzellensektor heute schon ist. Sozialismus, wie er von den Grünen angestrebt wird, ist alles andere als Nachhaltigkeit. Kapitalistischer Eigennutz ist an sich nachhaltig. Der Kapitalist will Kosten sparen und spart an Verpackung, Düngemitteln etc. wo es nur möglich ist. Der Kapitalist sieht im Boden, im Wald und in seinen Maschinen ein Produktionsmittel, welches er hegt und pflegt. Aus Eigennutz. Sobald der Staat eingriff, hat der Bauer sich anders verhalten, kurzum: dümmer. Das hat man schon an den Traktoren gesehen: Wieviele Traktoren standen ungenutzt herum? Wenn ich zurückdenke, ich habe ja noch die DDR miterlebt, dann kommen da sehr viele herumstehende Traktoren vor. Gehe ich heute durch mein Heimatdorf, dann sehe keinen stehenden Traktor. Die Traktoren fahren oder stehen geschützt in der Scheune. Der Umwelt geht es auch viel besser früher.
Gentechnik… nur her damit. Eine konventionelle Züchtung ist auch nichts anderes als ein Mutant einer bestehenden Sorte. Gentechnik wäre nichts anderes eine neue Züchtungsmethode und gewiss riskanter. Bishere konventionelle Züchtung funktioniert nach dem Prinzip “Versuch und Irrtum”: Es werden Samen radioaktiv bestrahlt, ausgesät und dann erfolgt eine Bestenauslese. Das ist doch mit mehr Risiko verbunden als Gentechnik, aber bei letzterer regen sich alle auf.
Es ist schon ein Jammer, dass es die “Rechtsextremisten” unseren meinungsbildenden Medien einfach nicht recht machen können. Überall gibt es “ein Haar in der Suppe” zu finden.
Sehr geehter Ratlose,
ein Jammer ist, dass es Extremisten gibt. Mit Haaren und Suppen hat das nichts zu tun.
Viele Grüße
ADMIN Reporter, report München-Redaktion.
@ADMIN Reporter:
Ad 1) Das NATURSCHUTZGESETZ stammt von Hermann Göring. Die zitierten “Artamanen” waren wohl mit die ersten völkischen “Biobauern”. NATÜRLICH passen NPD, rechtsextremismus und Biobauern zusammen.
Ad 2) NATÜRLICH kann ein Öko-Zertifikatsverband keinen Hof aus “weltanschaulichen Gründen” ablehnen, das ist gar nicht seine Aufgabe und hat nichts mit “Machtlosigkeit” zu tun. Wenn ein Fascho die Führerscheinprüfung besteht, bekommt er den Führerschein. Wenn ein Fascho GEZ zahlt, darf er BR hören. Wäre es Ihnen lieber, die Rechtsextremen müßten völlig in eine Parallelgesellschaft abtauchen, weil sie an der bürgerlichen Gesellschaft gar nicht mehr teilnehmen /können/? Na danke, im Moment steigen die meisten – selbst hohen, siehe Bela Althans – Faschos irgendwann aus.
Ad 3) “Auf Stimmenfang” können die Rechten nur gehen, wenn über ihre “Aktionen” berichtet wird. Tolle Leistung! NPD-Leute arbeiten auch als Handwerker, Angestellte, Fließbandarbeiter – gibt es demnächst eine Reportage darüber? Besonders unappetitlich: Hofmann [hier hat ADMIN Reporter eine Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.] bekommt wieder Publicity.
Ad 4) “Unterwandert” wird etwas doch nicht, wenn es von bestimmten Leuten /getan/ wird. Viele Faschos sind sicher auch im ADAC, und der wird trotzdem nicht von Rechten “unterwandert”. Das Internetportal distanziert sich von denen. Wenn Rechte in Presseerklärungen einen bestimmten Verband nennen, interessiert das doch KEINEN – außer natürlich, der BR berichtet darüber. Wenn die “völkische Zahnreinheit” berichtet, mit den Zahnputzempfehlungen des Zahnarztverbandes oder der Ernährungsempfehlung der DGE “voll auf Linie” zu sein – WTF? Schön für sie. Who gives a frack?!?
Wir leben schon lange in der Zeit, in der der pro-israelische, pan-europäische, emanzipierte, ökologische Rechtsextremist Realität ist. Der Pressejunkie NPD wird aber durch alarmistische Beiträge nicht schwächer, im Gegenteil: Die die GEZ-Gebührenzahler “unterwandernden” Faschos sehen den Bericht und sind bestätigt, daß die NPD “denen allen mal richtig zeigt, wo’s langgeht”.
Lieber Admin Reporter,
danke für die ausführliche Antwort.
Es ist ein absolutes Unding, über den Rechtsterrorist Hoffmann zu berichten, ohne ihn in den Kontext der “Wehrsportgruppe” zu stellen.
[ADMIN Reporter hat hier einige Tatsachenbehauptungen entfernt und antwortet: Sie werden bemerkt haben, dass dieser Kontext im Bericht genannt wurde, denn diese Information haben wir recherchiert. Nur kann unsere Kommentarmoderation Ihre weiteren Informationen nicht überprüfen. Würden wir sie ungeprüft online stellen, wären wir u.U. haftbar. Es steht Ihnen selbstverständlich frei, Ihre Informationen auf einer Webseite zu veröffentlichen, auf der Sie verantwortlich sind. Wenn Sie dazu Fragen haben, mailen Sie an report(at)br-online.de]
Lieber Atomium,
Sie schrieben: “Stickstoffdünger wird aus Stickstoff hergestellt, Phosphatdünger aus Phosphat usw.”
… ja, ja und Kunstdünger aus Kunst :)
Wo kommt den der Stickstoff her?
Bevor Sie anderen Nachhilfe in Sachen Chemie geben wollen, sollten Sie selbst erstmal Ihre Kenntnisse auffrischen. Sie bringen nämlich einiges durcheinander. Tatsächlich werden die meisten Mineraldünger aus Bergbauprodukten gewonnen (Salze). Künstliche Stickstoffdünger jedoch werden aus Erdöl hergestellt! Zur Erzeugung von einem Kilo Stickstoff werden etwa zwei Liter Erdöl verbraucht.
Wie gesagt, lieber Schachmann, erstmal belesen (Wikipedia reicht u.U. schon), dann blamiert man sich auch nicht mit Behauptungen, die in der Tat auf einen enormen Chemie-Nachhilfebedarf schließen lassen.
Stickstoff kommt aus der Luft, wo er mit einem Anteil von 80% enthalten ist. Und definitiv nicht aus Erdöl.
Besagter Luftstickstoff wird mit Wasserstoff katalytisch zu Ammoniak umgesetzt (Haber-Bosch-Verfahren), wobei der Wasserstoff aus Methan (Erdgas) gewonnen wird. Dieses Ammoniak ist dann entweder direkt (-> Ammoniumsulfat, Harnstoff) oder über die Oxidation zu Salpetersäure (-> Kalksalpeter, Kalisalpeter) der Ausgangsstoff für Stickstoffdünger.
Da werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Wenn Menschen mit NPD vergangenheit Biolandbau betreiben, dann ist das ja ganz nett, aber mehr würde ich dazu nicht sagen.
Auch jemand der mal in der NPD war hat das Recht zu leben und sein Einkommen zu bestreiten. Wer ihm das verweigern will, der ist genau so ein Rassist wie ein Nazi.
Ich hätte kein Problem da einzukaufen, wenn die mir wegen meiner Gesinnung oder meines Aussehens da nicht den Kopf einschlagen.
Und nur wenn ich das mache, kann ich auch hoffen, dass die von dem Schädeleinschlagen absehen. Wenn ich gegen sie kein Vorurteil habe, dann empfinden die mich nicht als Feinde.
Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass sie in den Öko Anbau gehen.
So kommen sie mit der Bio und Grünen Szene in Berührung und man kann nicht nur Fachwissen über den Öko Lanbau und die Schweinezucht austauschen, sondern ab und an auch mal über Weltanschauung plaudern.
Und vielleicht kann man dann ja auch so manches Vorurteil abbauen. Vor allem auf der NPD Seite.
Wer in die NPD Ecke kommt ist bestimmt schon vorher wo anders ausgegrenzt worden. Ich habe mal eine Reportage über die JVA in Ebrach gesehen, da hat ein Jugendlicher Grabsteine auf einem jüdischen Friedhof umgeschmissen und hat von der Vergangenheit überhaupt keine Ahnung gehabt. Er ist aber zu denen gegangen, weil er sonst keine anderen Freunde hatte.
Das NPD Problem ist vor allem ein Problem der Ausgrenzung.
Integration sollte für alle gelten, für den Einwanderer aber auch für den Braunen, für den Rechten und den Linken.
Ich stimme Deinem Komentar zu.
Staunen würden die Einkäufer auf dem Hof dann, das eine Familie H. Fröhlich gar keine Glatze trägt und auch keine Steine auf Friedhöfen umwirft.
- Ohne es zu verharmlosen, es sind ganz nette Leute, mit denen man sich mal politisch gut außeinander setzen kann. – Auch über Zuwanderung, Juden … und natürlich auch über Bio.
Man muss dann aber auch ihre Argumentation ertragen können.
Das öffnet aber auch den eigenen Horizont !
Wie oft habe ich im Bekanntenkreis gehört ; mit jedem würde ich diskutieren – nur nicht mit einem Nazi.
Positiv ist auch der Umgang mit den Tieren, die brauchen Zuneigung und so wird der Schläger etwas milder.
Aber das sagt nichts, von einigen KZ Betreibern ist auch gesagt worden, dass sie ganz rührend zu Tieren und ihren eigenen Kindern umgegangen sind und dann doch so böse waren.
Das Problem ist die Ideologie und die kann man nur abschaffen indem man ihnen etwas Besseres vorlebt und anbietet.
Nur das Wort kann die Welt verändern.
ja, Dazu muss man sich aber unterhalten, auch einem Nazi darf man gute Eigenschaften zu schreiben.
Und wenn man das gesagt hat darf man sich auch über alle untragbaren Einstellungen unterhalten und ablehnen.
Ihr solltet Euch auch davon frei machen, zu meinen diese ganzen Rechtsextemisten würden gleich wieder alle KZ aufbauen.
Extremismus gibt es in allen Ländern, Nazis zb. auch in Russland.
Da kann ich mich auch nur an den Kopf fassen, wie das sein kann.
[hier hat ADMIN Reporter etwas Themenfremdes bzw. eine Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtnlinien.]
Ich höre täglich : “war gar nicht alles schlecht” ( – von früheren DDR’ lern) – Auch da gilt drüber sprechen.
-natürlich gibt es die Sorte von Menschen, die einfach zu dumm für Gespräche sind.
Aber es ist schon gemein ein Bild mit (dummen, kriminellen) Glatzköpfen neben einen Bericht über intelligente Bio Bauern zu setzen !!!
Die Reportage erweckt den Eindruck, alle Bioverbände seien von neonationalistischen Mitgliedern durchdrungen und der Kauf von Bioprodukten würde diese unterstützen. Das Phänomen wird nicht in Relation zur gesamten Biobewegung gesehen, die meiner Erfahrung nach durch einen weltzugewandten und sozialen Geist geprägt ist.
Des Öfteren habe ich mittlerweile wahrgenommen, wie in den Medien das Prädikat der ökologischen Landwirtschaft mit einem negativen Ereignis in Verbindung gebracht und damit in seiner Gesamtheit negativ konnotiert wird. Manchmal erweckt das in mir den Eindruck dahinter stünde ein bewusstes Interesse. Mehrmals habe ich bereits erlebt wie Leute ihre Entscheidung gänzlich auf Bioprodukte zu verzichten mit ebendiesen Argumenten stützen, Biologisch erzeugte Produkte seien ja eben doch nicht so gut wie es den Anschein habe, deswegen könne man sich das ganz sparen. Solche Nachrichten haben meiner Meinung auf das menschliche Verhalten eine größere Auswirkung, als man zunächst vermutet. Es ist nur ein kurzer Moment in dem man im Supermarkt die Entscheidung trifft, ob man zu den konventionellen Möhrenpacket oder zu dem ein Euro teuren Bioprodukt greift, oh, das liegt irgendwie rechts und mir ist mit dem gesparten Euro ganz wohl…
Nach ökologischen Maßstäben handelnde Nazis sind mir recht. Es ist mir egal welcher Mensch sich darüber Gedanken macht wie unsere Lebensweise nachhaltiger und gesünder gestaltet werden kann, umso mehr nach dieser Maxime handeln desto besser. Es geht um die Sache an sich. Ökologisches Handeln sollte gerade eben frei von Lifestyle Attitüde und Ideologien sein, da es darauf abzielt den Menschen an sich gut zu tun. Gruppierungen, die das Anliegen ökologische Ansätze zu verbreiten schädigen, indem sie es für sich vereinnahmen und somit auf einen kleinen Personenkreis beschränken, betrachte ich mit Argwohn. Sollten die Rechten mit ihrem Konzept neue Menschen anwerben ist das leider ein weiteres Symptom einer Gesellschaft in der Menschlichkeit und demokratisches Bewusstsein kränkeln.
Ich habe nur einen Film gesehen bei dem von einigen wenigen Familien mit brauner Vergangenheit berichtet wurde die sich angeschickt hatten Öko Landbau zu betreiben.
Wer mehr dabei sieht, der ist nicht objektiv.
Freilich kann man sich über manche Aspekte der Ökowirtschaft gedanken machen. Da gibt es welche die Kristalle auf den Acker ausbringen und die Bio Landwirtschaft in fast religiöser Weise betreiben. Ich kaufe dann lieber bei denen, die nicht aus der Walddorf Ecke kommen, weil die gibt es auch. Am besten ist Bio aus den Supermarkt oder von Klöstern.
Der BUND genießt auch nur teilweise meine Sympathie. Als ich die aufgefordert hatte Gänse aus dem Fürther Stadtpark wegzubringen statt die Erschießung zuzulassen, sagten die auch, es gibt genügend Gänse, die braucht keiner.
Das ist natürlich auch ein Vögel Rassismus.
Wenn eine Vogelart selten ist, dann sind die Individuen der Art geschützt, wenn es viele davon gibt, dann sind sie abschussreif.
Man darf halt nicht alles in einen Topf werfen.
Nur dumme Leute neigen dazu wegen so einem Bericht die falschen Schlüsse zu ziehen.