2012
Feb
1
avatar ADMIN Querulant

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Der versprochene Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf ist ein verkehrspolitisches Dauerthema. Jetzt schlägt die EU Alarm: Deutschland hat eine wichtige Planungsstudie für die Strecke immer noch nicht fertig, Fördergelder drohen zu verfallen. Bei der Mühldorfer Strecke scheint nichts voranzugehen, obwohl das Projekt Teil der europäischen West-Ost-Schnellbahnstrecke ist.

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13 Kommentare zu „Verschleppter Ausbau: Europas Schnellbahn bremst vor Mühldorf“

  1. avatar Ozymandias sagt:

    Ist ja zum kaputt lachen. In Stuttgart werden Milliarden verbaut wegen ein paar Minuten Zeitersparnis und nach München geht es nur eingleisig weiter auf der so wichtigen Transversale nach Bratislava. Da fragt man sich ja schon, was das alles bedeuten soll und was die Bahn und der Verkehrsminister wollen.

  2. avatar Gerhard Michael Höllrigl sagt:

    Servus Ihr “querler”,

    zum Theme “Soziale Ader”, ich bin 40 Jahre schwerbehindert und mir bleiben nach Miete, Telefon und einige kleinere Zahlungen, €120.- im Monat zum leben für mich und meinen kl.Hund.
    Ich fände es gut,wenn Menschen mit mehr Geld etwas mehr abgeben und damit uns Kleine entlasten und nicht immer an Renten und Sozialleistungen gespart wird.

    MfG
    G.-M. Höllrigl

  3. avatar Lothar Olly Volz sagt:

    Leute ihr müsst doch einmal kapieren, dass die Bahn kein Geld mehr hat. Die Lufthansa hat das Verkerhssystem der Zukunft! Entweder Lufthansa oder Transrapid, Bahn ist out und viel zu teuer……

    …und außerdem spielt sich doch alles nur noch in München ab!!!!!!!

  4. avatar Waldkraiburger sagt:

    Liebes Quer Team,

    ich halte es für eine unerhörte Frechheit gegenüber allen Einwohnern der Landkreise Mühldorf und Erding, dass in diesem Beitrag ein Sprecher der A94 Gegner zu Wort gekommen ist. Für mich ist es einfach unverständlich, dass sich eine kleine Minderheit an Realitätsignoranten mittlerweile seit fast 50 Jahren erfolgreich dagegen einsetzt, dass eine gesamte Region vom Rest der Welt (vor allem von München) abgeschnitten wird. Deshalb bin ich mir nicht im klaren, was ein Auftritt eines Vertreters dieser Pseudoweltverbesserer (denen im Übrigen ihr eigenes Interesse mehr Wert ist als das der umliegenden Bevölkerung) bei Quer aussagen soll.
    Diese Organisation handelt meines Erachtens undemokratisch, da sich hier eine kleine Minderheit dafür einsetzt, dass die Interessen der Mehrheit missachtet werden und dass heißt in diesem Fall Autobahnanbindung an die A94!
    Meines Erachtens nach wäre das sowieso Thema genug für einen gesonderten Beitrag =)

  5. avatar Lieserl sagt:

    haben alle die Linie München-Mühldorf schon auf der Karte gefunden? –
    Ich habe den Eindruck, dass die Gegend ein blinder Fleck in der Planung ist – man muss erst mal fünf Jahre das Revier erkunden, und das geht schon seit Jahrzehnten (!!) so. Bereits seit Anfang der Siebziger Jahre (wirklich: 1970 ff.) wird davon geredet, dass die Linie München-Mühldorf-(incl. Anbindung Chemiedreieck Burghausen usw.)-Wiesmühl-Freilassing ausgebaut werden soll, damit die Strecke München-Salzburg entlastet wird. Man kann getrost behaupten, dass da inzwischen Generationen von Planern ihren Senf dazugegeben haben. Ich nehme an, dass die alten Akten oder Dateien halt keiner mehr lesen kann…. Ein bitteres Wort zum Schluss: Die Zahl schwerer Unfälle auf der B12 bzw. Zubringer hätte bei zügigem Bahnausbau bestimmt niedriger sein können.

  6. avatar Florian sagt:

    Man sollte das Geld, das in fragwürdige Prowinzflughäfen gestäckt wird lieber für den Ausbau solcher Bahnstrecken nutzen. Davon hat meiner Meinung nach die Allgemeinheit mehr.

  7. avatar Torsten Braun sagt:

    Na, na, na! Ich schaue mir “quer” sehr gerne regelmäßig an, aber im Beitrag wird Einiges verschwiegen. Für den Personennahverkehr ist die BEG zuständig, die die Züge bei der DB bestellt (mittels Verkehrsvertrag).
    Wieviele Züge also fahren, ist nicht Sache der DB, sondern des Landes bayern.

    Frage: wieso wurden im Artikel Aufnahmen der eingleisigen Strecke Tüssling- Burghausen verwendet? Pirach ist zwar malerisch, hat aber mir der Magistrale Mühldorf- München wenig zu tun.
    Der Ausbau auf zwei Gleise wurde bereits begonnen, aber könnte er wesentlich schneller ablaufen.

    Wo ich uneingeschränkt zustimme: einerseits wird von der “Magistrale Eurpoas” gesprochen, aber das Geld scheint nur für Stuttgart 21 zu reichen. Permanent schöngerechnet, wird es allen Gegenstimmen zum Trotz einige förderwürdige Infrastrukturvorhaben torpedieren wegen Geldmangels.

    Suspekt ist vor allem die Arbeitsweise des Verkehrsministers Ramsauer. Er sollte sich in seinem eigenen Heimatland besser auskennen und gerade dort bestrebt sein, Verbesserungen zu erreichen.

    Jedenfalls haben die Chemiewerke in Burghausen schon angekündigt, bei weiterem stockenden Ausbau der Bahnverbindung nach München zukünftige Investitionen nicht mehr vor Ort zu tätigen, sondern an besser verbundenen Standorten.

  8. avatar Neumarkter sagt:

    Sehr geehrter Waldkraiburger,

    im Gegensatz zu Ihnen würde ich behaupten, dass die Argumente, die der Autobahn-Gegner hier anführt, zumindest naheliegend sind. Überdies bitte ich Sie zu bedenken, dass für unsere Industrie die Eisenbahn mindestens so wichtig ist wie die Straße – die chemische Industrie ist nun einmal sehr bahnaffin. Andererseits wird aber für den Bahnausbau lächerlich wenig getan, während die A94 sehr bald fertig sein wird. Man darf also durchaus vermuten, dass hier die Prioritäten eindeutig bei der Autobahn liegen, und die an sich wesentlich sinnvollere Eisenbahn bewusst vernachlässigt wird.
    Ich jedenfalls bin ein Einwohner des Landkreises Mühldorf, der es für keine Frechheit hält, dass hier ein Autobahn-Gegner sprechen darf, sondern im Gegenteil für sehr lobenswert (wenn ich mir auch durchaus bewusst bin, dass ich damit nicht gerade die Mehrheit vertrete). Angesichts der großen globalen Umweltprobleme sollte auf den Bau neuer Fernstraßen eigentlich ganz verzichtet werden und der Verkehr so weit wie möglich auf der Bahn erfolgen.

  9. avatar Gerd Backhaus sagt:

    Es ist klar, dass diese Bahnstrecke und andere auch verzögert werden. Wir haben zwei Autofirmen in Bayern, die mit der “staatstragenden” Partei verbandelt sind.
    Sehen Sie sich die Schweiz an. Die hat ein sehr gutes Eisenbahnnetz, aber keine Autofabriken.

  10. avatar Dorfnerin sagt:

    Ist schon komisch das der Gleisausbau schon so lange hinausgeschoben wird, wie um die Trasse der A94 gestritten wird.
    Lieber Walkraibürger, dies ist ein freihes Land in dem jeder sprechen darf und auch gehört werden soll. Diese Minderheit, von mehreren Tausenden, sind für den Ausbau der B12, für den Ausbau der Bahnstrecke sowieso und für den Erhalt des Insentals.
    In der Lage in der wir uns befinden, wo Benzin nicht günstiger wird, der Autoverkehr auch nicht zunimmt und wir bereits mit der Sanierung von Straßen hinterherhängen, kann ich auf noch mehr Autobahn gerne verzichten.

  11. avatar Markus Sczuka sagt:

    Hallo,
    ich empfinde es auch als skandalös, wie an eine Stelle Milliarden verbuddelt werden und an andere Stelle fehlt´s.
    Ich muss aber auf einen Fehler in der “Bericht” hinweisen.
    Es wurde Stuttgart als Teil der sogenannten “Magistrale” zwischen Paris und Budapest gezeigt. Eine Szene später wurden die Proteste gegen den Tiefbahnhof in Stuttgart gezeigt. Hier wird der Eindruck geschürt, dass in Stuttgart gegen die Schnellfahrstrecke, die ja Teil der sogenannten Magistrale ist, protestiert wird. Das stimmt so nicht!
    In Stuttgart wird lediglich gegen den Abriss des wesentlich besser funktionierenden Kopfbahnhof und den Bau des schiefen Kellerbahnhofs demonstriert und blockiert.
    Ich bitte dies in der nächsten Sendung zu berichtigen!

    Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

  12. avatar Skeptiker sagt:

    Der Ramsauer kümmert sich halt lieber um den konsequenten Kampf Anglizismen im Schrift- und Sprachverkehr seines Amtes als um die eigntliche Aufgabe seines Ressorts.

  13. avatar Waldkraiburger sagt:

    @ Dorfnerin:
    Dass der Ausbau der B12 billiger gekommen wäre und dass das Isental nur deshalb zugebaut wird, weil ein kleiner bärtiger Mann vor 70 Jahren das so geplant hat (und ein kleiner dicker Mann und seine Nachkommen das ums verrecken so umsetzen wollten), ist eine Sauerei, das steht außer Frage.
    Allerdings ist jeder einzelne der Tausenden von B12-Todesopfern ein gutes Argument dagegen, dass hier jemand auf seine heilige, eigene Meinung pochen sollte.
    Was mich aber am meisten stört, ist dass sich der Verein gegen die A94 nach außen hin wie ein Propaganda-Club gibt… =(

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