Artikel-Schlagworte: „Tiere“

2012
Jan
27
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Längst ist der Hund zu einem Statussymbol geworden. Selbstverständlich muss er zum Auto und zur Handtasche passen. Ob Golden Retriever, Mops oder Labrador – Rassehunde sind teuer. Inzwischen gibt es auch Wege, günstig an die begehrten Vierbeiner zu kommen. Aber die sind freilich illegal. Tierschützer schlagen Alarm!

2011
Nov
30
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Seit einem Jahr findet ein Hausbesitzer in Stadtbergen bei Augsburg keine Ruhe mehr. Ein Buntspecht hämmert Löcher in die Hausfassade. Der Grund: Die frisch installierten Dämmplatten aus Styropor haben es dem Vogel angetan. Sie klingen für ihn wie morsches Holz, deswegen vermutet er darin Nahrung. Einmal durchlöchert, erweisen sich die Platten aber auch als toller Nistplatz. Der Hausbesitzer ist verzweifelt.

Nachtrag: Falls Sie selbst ein solches Specht-Problem haben, hier ein Tipp vom Vogelkenner Karl Büchl aus Oberstaufen: gasgefüllte Luftballons vertreiben seiner Erfahrung nach Vögel zuverlässig. Sie können sich auch direkt mit Fragen an ihn wenden unter der Telefonnummer 09402 / 504 23 84.

2011
Nov
16
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So manches Hendl bekommt in 30 Tagen mehr Antibiotika eingeflößt als die meisten Menschen im ganzen Leben. Bis zu acht verschiedene Präparate hat das Robert-Koch-Institut bei Proben schon gefunden. Viel zu viel, meint Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und kündigt schärfere Kontrollen an. Denn meist bekommen die Tiere Antibiotika nicht etwa nach einer tierärztlichen Untersuchung, sondern nur zur Prophylaxe kritisieren Gegner. Sie monieren, dass diese Praxis in der Geflügelmast System hat – ganz einfach weil es für alle Seiten ein lukratives Geschäft ist.

Mehr zum Thema bei Bayern1: “Resistenzen nehmen in ganz Europa zu”

2011
Nov
16
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Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist normalerweise eher Wald und Wiese. Doch mittlerweile bevölkern Kaninchen, Füchse und Marder sogar Innenstädte wie in München und werden dort zur Plage. Denn die Wildtiere machen sich so sehr an Sträuchern und Bäumen zu schaffen, dass der Schaden in die Hunderttausende geht. Und weil sie zudem auch noch potentielle Krankheitsüberträger sind, geht es ihnen nun den Kragen. Doch statt der Flinte greifen die Jäger in der Stadt zu Greifvögeln und Frettchen.

2011
Nov
9
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Seit Bayern von der EU offiziell als frei vom sogenannten Rinderherpes-Virus BVH-1 eingestuft wurde, ist für Bauer Oswald Büttner aus Unterfranken die Welt nicht mehr in Ordnung. Bisher konnten seine bayerischen Rinder auf hessischen Weiden grasen – nun wird das zum bürokratischen Hindernislauf. Bei jedem Wechsel von der Weide in Hessen in den Stall in Bayern fordern die Behörden jetzt einen Bluttest, um nachzuweisen, dass die Rinder virusfrei sein. Bislang weigerte sich Bauer Büttner standhaft: Und darum warten seine Rinder seither auf die mögliche Einreise von Hessen nach Bayern.

2011
Okt
5
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Um Stare davon abzuhalten, wertvollen Weintrauben den Garaus zu machen, haben Winzer in Unterfranken Schreckschussanlagen am Weinberg installiert. Doch die hielten nicht lange. Unbekannte haben die Geräte zerstört, und sie drohen damit, die Weinstöcke zu zerstören, sollten sie wieder aufgestellt werden. Vogelschützer? Genervte Nachbarn? Ein Dorf sucht nach dem Täter.

2011
Jul
8
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Es ist eine mysteriöse Serie, die kein Ende nimmt: Seit Wochen sticht im Allgäu nachts ein brutaler Tierquäler auf Pferde ein und verletzt die Tiere schwer. Bislang fehlt von dem Täter jede Spur. Auch über seine Motive herrscht Rätselraten. Die Polizei hat inzwischen eine Sonderkommission eingerichtet.

2011
Jun
29
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Sein Name war “Willy” – ein kapitaler Hirsch, der in ein paar Jahren eines der schönsten und gesuchtesten Geweihe in ganz Bayern auf dem Kopf getragen hätte. Doch das war dem Forstbetrieb Oberammergau egal – und Willy wurde abgeschossen. Denn die Förster sorgen sich vor allem um den Bergwald, der durch das zahlreiche Rotwild, das die Rinde junger Bäume abfrisst, akut gefährdet ist. Bisher allerdings hatte man trotzdem die kapitalen Hirsche im Interesse des guten Einvernehmens mit der Jägerschaft verschont – damit scheint jetzt Schluss zu sein. Und mit dem Frieden zwischen Jägern und Förstern im Bergwald ist es auch vorbei.

2011
Mai
25
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Fukushima verändert alles – auch für bayerische Fischfreunde. Seit dem Atomunglück steigt die Furcht vor verstrahlten japanischen Koi-Karpfen. Denn die schönsten und teuersten Karpfen der Welt kommen aus der Provinz Niigata, die nur 180 Kilometer von der Atomanlage Fukushima entfernt liegt. Koi-Händler wie Edgar Bauer aus dem Bayerischen Wald berichten von Hamsterkäufen und ordern selbst schnell noch gesunden Nachschub, um sich gegen steigende Preise und strahlenkranke Fische abzusichern. Ein Blick in den bayerischen Koi-Kosmos.

2011
Apr
13
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Auf dem Würzburger Friedhof wüten Kaninchen: Sie fressen Pflanzenschmuck und unterhöhlen mit ihren Bauten Grabplatten und Grüfte. Die Stadt führt einen verzweifelten Kampf gegen die lästigen Nager, nachdem sanften Methoden wie die Bejagung mit Frettchen und Bussard erfolglos blieben, wurde sogar ein Jäger auf die Tiere angesetzt. Doch das Schießen und Jagen am Ort der Ruhe ist problematisch und führte zu Verstimmungen im Ort – ein Dilemma, dass sich auch in anderen bayerischen Gemeinden stellt, wo Tiere wie Rehe und Kaninchen sich ungebremst an Büschen und Pflanzenschmuck gütlich tun.

2011
Mrz
2
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Ein toter Vogel auf dem Balkon, ein Ölfleck im Keller: auch Lappalien sind zunehmend Grund für einen Notruf bei der Feuerwehr. Das kostet viel Geld und vermindert die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr für den Ernstfall. Dazu kommt, dass die Gemeinden bei Aufräumarbeiten und Verkehrsproblemen immer öfter auf die Dienste der Feuerwehr zurückgreifen. Das ist billig und spart eigenes Personal. Vor allem die Freiwilligen bei der Feuerwehr verlieren da zunehmend die Lust.