Artikel-Schlagworte: „Oberbayern“

2011
Jun
29
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Vor zwei Wochen berichtete quer erstmals über den sogenannten “König von Berg” (Video hier anschauen). Der schwerreiche Unternehmer hat auf seinem Grundstück am Starnberger See zahlreiche Schwarzbauten errichtet. Sein Prunkstück, den sogenannten Mörserturm, soll er abreißen. Alle Prozesse mit denen er dies zu verhindern versuchte, hat er verloren. Nur noch der Petitionsausschuss des Landtages könnte den Abriss stoppen. Jetzt öffnet Siegfried Genz erstmals für ein Fernsehteam von quer die Pforten seines Anwesens und gewährt interessante Einblicke in sein kleines Königreich.

2011
Jun
15
avatar ADMIN Querulant

Um seine Bauwerks-Visionen umzusetzen, lässt sich der Millionär Siegfried Genz aus Berg am Starnberger See weder von Behörden noch von Bauvorschriften einschüchtern. Seine Bauwerke – Dutzende soll er teils sogar im Landschaftsschutzgebiet errichtet haben – beschäftigen die Behörden seit Jahren. Das prominenteste, ein ungenehmigter Mörserturm, soll nun abgerissen werden. Was nicht so einfach scheint: die Gemeinde jedenfalls wird der Klagen, Verzögerungen und Einwendungen kaum Herr.

2011
Jun
8
avatar ADMIN Querulant

45 mal hat sich eine Münchner Baufirma um einen öffentlichen Auftrag beworben. Nur ein einziges Mal hat sie den Zuschlag bekommen. Für die Firma liegt der Fall klar: Sie sei einfach zu teuer – und das einzig und allein, weil sie faire Löhne zahle. Tatsächlich arbeiten viele Baufirmen mit Scheinselbständigen und Schwarzarbeitern. Die Jagd nach dem billigsten Angebot lässt die Ehrlichen deshalb oft als die Dummen dastehen. Ein Skandal, den auch öffentliche Auftraggeber gerne ignorieren.

2011
Mai
27
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Sanierungsbedürftig und unsicher ist der 50er-Jahre-Bau des Münchner Hauptbahnhofs mittlerweile. Deswegen haben Stadt und Bahn vor fünf Jahren einen Architektenwettbewerb für einen Neubau ausgelobt, den ein Entwurf von Auer + Weber gewann. Ohne Absprache und handfeste Argumente befürwortet die Bahn jedoch mittlerweile einen Entwurf ihrer hauseigenen Architekten, der bei der Vorstellung im Münchner Stadtrat Entsetzen hervorrief: “Kaufhaus-Architektur der 80er-Jahre”, “Flickwerk” und Buhrufe waren die Reaktion. Doch warum beharrt die Bahn auf den neuen Plänen, die aller Voraussicht nach weder zweckdienlicher noch kostengünstiger sind? Und wie ist es möglich, dass ein Unternehmen wie die Deutsche Bahn das Herz einer Stadt, den Bahnhof, gestalten kann, wie es möchte? quer macht sich auf die Suche nach Antworten.