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Eingeschlagene Autoscheiben, zerkratzter Lack, zerstochene Reifen: eine Spur des Vandalismus zieht sich derzeit durch Franken. Die Opfer: Bürger, die sich offen gegen den Rechtsextremismus stellen. Ihre Vermutung: die Täter kommen aus der Neonazi-Szene. Denn die schüchtern ihre Gegner mittlerweile systematisch und gezielt ein. Aber bis jetzt wurde keiner der Fälle richtig aufgeklärt. Den Nazi-Gegnern bleibt nur eins – mutig bleiben.
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Gold? Aktien? Immobilien? Im Jahr fünf der globalen Finanzkrise fragen sich mehr Menschen denn je, wie sie ihr Geld sicher und trotzdem einigermaßen gewinnbringend anlegen können? Ein Metzger aus Nürnberg hätte da einen Vorschlag: eine Beteiligung an seinem Geschäft. Die Dividende gibt’s an der Theke – als Einkaufsgutschein. Eine sichere Anlageform für Krisenzeiten?
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2011 war das Jahr des Karl Theodor zu Guttenberg – wenn auch im negativen Sinne. Kaum jemand in Deutschland ist mehr gut auf den einstigen Superstar in Merkels Kabinett zu sprechen. Seine Berufung zum Berater der EU-Kommission für Internet-Freiheit schlägt hohe Wellen. Aber wie sieht es in seiner Heimat, im fränkischen Guttenberg aus? Dort haben die Leute lange zu ihm gehalten. Dieser Tage jedoch stößt unser quer-Reporter Dominik von Glass auf Enttäuschung, Schweigen und den Wunsch nach “normalen” Politikern ohne Glamour-Faktor.
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Obwohl die Produzenten von Nürnberger Bratwürsten mit Regionalität werben, kommt das verwendete Fleisch oft aus Dänemark oder Polen. Die EU erwägt nun, die Bezeichnung “Nürnberger Bratwurst” nur dann zuzulassen, wenn die Wurst auch wirklich aus regionalen Zutaten besteht. Während Verbraucherschützer den Vorstoß begrüßen, warnen Nürnbergs Metzger bereits vor dem Aus für die Traditionswurst.
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Der Klimawandel macht den fränkischen Winzern schwer zu schaffen. Dürreperioden wechseln sich ab mit plötzlichem Frost und sintflutartigem Regen. Doch anstatt zu jammern, haben viele der Weinbauern nun beschlossen zu handeln – und das mit unkonventionellen Mitteln. Helikopter sollen den Frost vertreiben, und mancher Winzer steigt sogar um auf den in Franken eher seltenen Rotwein.
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Im fränkischen Bruckberg sollten acht behinderte Jugendliche gemeinsam mit anderen Kindern konfirmiert werden. Doch einige Eltern der nicht-behinderten Kinder liefen dagegen Sturm – angeblich, weil der zuständige Pfarrer sie nicht rechtzeitig und umfassend informiert hätte. Sie wollen nun ihren Nachwuchs im Nachbarort konfirmieren lassen.
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Wochenlang haben sich die Hersbrucker Stadträte die Köpfe zerbrochen, welches Kunstwerk ihre Kreisverkehrsinsel zieren soll. Nun steht der Gewinner fest: Es ist eine überlebensgroße (Quietsche-)Ente. Seitdem herrscht Streit in Hersbruck. Ist das Kunst? Muss Hersbruck in Entenhausen umbenannt werden? Dabei haben die Hersbrucker noch Glück. Andere Kreisverkehrsinseln schmücken Bratwürste und rostige Stahlwildsauen.
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Die Kettenbrücke in Bamberg ist inzwischen zu einem symbolträchtigen Ort geworden. Pärchen hängen hier seit einiger Zeit kleine Vorhängeschlösser als Zeichen ihrer Liebe auf. Doch anscheinend rosten die gravierten Schlösser an der Brücke, so dass befürchtet wird, dass gar die Sicherheit auf dem Bauwerk gefährdet sein könnte. Also knipste die Stadt einige von den Liebesbeweisen kurzerhand ab, um die Brücke zu schützen. Ein Entschluss mit Folgen: denn mit solch einem Sturm der Entrüstung hatten die Stadtoberen wohl nicht gerechnet.
Sollten Sie zu denen gehören, die ein Schloss an der Bamberger Kettenbrücke angebracht haben, so könnte es sein, dass es entfernt wurde. Wir haben die abmontierten Vorhängeschlösser auf folgenden vier Fotos dokumentiert. Wenn Sie Ihres erkennen, können Sie es in der Pressestelle des Bamberger Rathauses abholen.
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Seit Bayern von der EU offiziell als frei vom sogenannten Rinderherpes-Virus BVH-1 eingestuft wurde, ist für Bauer Oswald Büttner aus Unterfranken die Welt nicht mehr in Ordnung. Bisher konnten seine bayerischen Rinder auf hessischen Weiden grasen – nun wird das zum bürokratischen Hindernislauf. Bei jedem Wechsel von der Weide in Hessen in den Stall in Bayern fordern die Behörden jetzt einen Bluttest, um nachzuweisen, dass die Rinder virusfrei sein. Bislang weigerte sich Bauer Büttner standhaft: Und darum warten seine Rinder seither auf die mögliche Einreise von Hessen nach Bayern.
Eigentlich müsste Bamberg froh sein. Die Stadt liegt zwar mitten im strukturschwachen Oberfranken, hat aber den Tourismus als Einnahmequelle. Doch viele Bewohner der Weltkulturerbe-Stadt Bamberg sind genervt. 2,3 Millionen Touristen kommen jährlich hierher. Vielen der 70.000 Einwohner reicht es jetzt: die Stadt ist inzwischen zu voll. Und schon droht der nächste touristische Höhepunkt: Nächstes Jahr kommt die Landesgartenschau.
Die Brücke wird von den Ramsenthalern “Denkmal der Dummheit” genannt. Sie überbrückt zwar die Bahntrasse zwischen Bayreuth und Neuenmarkt-Wirsberg, aber sie verbindet auch drei Jahre nach ihrer Fertigstellung noch immer keine Straßen miteinander. Denn der morastige Untergrund ist für den Bau nicht geeignet. Jetzt müssen Straße und Brücke für viel Geld mit Hunderten Betonstützen befestigt werden. Und das wird dreimal so teuer wie geplant.
Bespuckt, getreten, gebissen – wer anderen Menschen z.B. als Rettungssanitäter helfen will, lebt oft gefährlich. Die Fälle, in denen Rettungskräfte von Verletzten angegriffen werden, haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Über den Grund für diese Zunahme wird noch gerätselt. Doch es ist offensichtlich nicht allein der Alkohol, der zu dieser Verrohung führt. In Nürnberg hat man bereits Konsequenzen gezogen. Viele der Helfer tragen im Einsatz mittlerweile Stichschutzwesten.