2011
Sep
28
avatar ADMIN Querulant

Mit viel Aufwand und Kosten wurde das soziale Brennpunktviertel Oberhausen in Augsburg in eine schmucke Wohngegend mit Spielstraßen und Grünstreifen verwandelt. Doch dann kamen die Prostituierten und nutzten Wohnungen als Bordell. Seither müssen viele Oberhausener Unrat, zwielichtige Gesellen und obszöne Schmierereien im Treppenhaus ertragen. Zuhälter und Freier sorgen für Ärger. Anwohner beschweren sich bei der Stadt und der Polizei. Doch die können wenig tun – die Wohnungsbordelle sind legal.

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1 Kommentar zu „Stöhnen in der Stube: Augsburger leiden unter Wohnungsbordellen“

  1. avatar Rainer Ritzenhoff sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich selbst bin Beirat in einem sanierungsbedürftigen Haus in Nürnberg, indem über Jahre hinweg ein “Begleitservice” angeboten wird. Seit einem Eigentümerwechsel sind nun zwei neue Puffs hinzugekommen, die laut Aussage des Zuhälters verdeckt in Verbindung mit den Hells Angels stehen. Einmal abgesehen davon, daß die Freier oft an der falschen Haustüre stehen und nach dem Service nachfragen, die Kinder im Haus dem ausgesetzt sind, kommt es auch durch den ständigen Besuchsverkehr zu vermehrter Abnutzung des Hauses.
    Ich habe in Ihrem Bericht Vorschläge vermisst, wie man gegen diese Puffs vorgehen kann. Die Aussage des Polizisten ist m.E. lächerlich. Er selbst wohnt ja nicht in so einer Gegend und kann die Situation nicht nachvollziehen. Aber er läßt die unbescholtenen Bürger im Regen stehen. Es gibt Möglichkeiten, sich gegen solche Puffs zu wehren. Sei es durch das Anlegen eines Protokolls, um Lärmbelästigungen oder Ähnliches zu dokumentieren, oder Maßnahmen über die Eigentümerversammlung eines Objekts. Die Aussage man muß damit leben, stimmt auf jeden Fall nicht. Ich kann übrigens die Aussage der Anwohnerin nachvollziehen, denn auch mir gegenüber als Beirat im Anwesen hat ein Zuhälter bereits geäußert, ich solle “die Füße ruhig halten, ansonsten würde er ein paar Rumänen in die Wohnung setzen”.
    Man muß sich nicht alles gefallen lassen.
    Danke

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