2011
Sep
21
avatar ADMIN Querulant

Bei der Suche nach einem Mann befragen Rosenheimer Zivilbeamte eine unbescholtene Familie. Es kommt zu einem Streit, schließlich zu Schlägen. Am Ende landen vier Bürger im Krankenhaus – einer von ihnen ist ein pensionierter Polizeibeamter. Die Bilanz: Schädelprellungen, Bauchtraumata, Schürfwunden und Panikattacken bei der Familie. Doch ermittelt wird nicht gegen die Polizisten, sondern gegen die Verletzten wegen Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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119 Kommentare zu „Rosenheim-Cops: Umstrittener Polizei-Einsatz bei Familie“

  1. avatar omeiomei sagt:

    @Admin: Wenn Sie bitte die von quer stammenden Zeilen unter dem Videolink lesen möchten:
    “Am Ende liegen vier Bürger gefesselt am Boden – einer von ihnen ist ein pensionierter Polizeibeamter.”

    Und “Verzogen” ist für einen im Journalisten doch auch kein unüberwindbar großes Problem, oder? Zumal die SZ in einem Folgebeitrag vom Montag (vor der quer-Sendung) zu ihrem Ausgangsartikel vom Wochenende sich auch auf eine Aussage eines Nachbarn und einer Nachbarin stützt.

    • Sehr geehrte/r omeiomei,

      vorher sprachen Sie von Überschrift, jetzt vom Text unter dem Video. Es waren nach unseren Recherchen tatsächlich drei Personen in Handschellen. Allerdings wurden vier Familienmitglieder nach dem Vorfall im Krankenhaus behandelt. Wir haben den Text oben entsprechend geändert. Verzeihen Sie den Fehler im Text unter dem Video.
      Wir haben mit Nachbarn gesprochen und die bestätigten die Aussagen von Familie E. Da die “Seite” von Familie E. durch die Familienmitglieder und deren Anwalt aber schon umfassend im Bericht vorkam, ist es nicht unbedingt nötig die Nachbarn zusätzlich zu zeigen. Recherche ist immer umfassender als der fertige Bericht, der mit sechs Minuten ohnehin schon länger ist, als die meisten Berichte von quer.

      Viele Grüße

      ADMIN Querulant, quer-Redaktion

  2. avatar sissl sagt:

    Als Kind hab ich den Polizisten im Auto immer gewunken, weil die ja die Guten sind! Mir tuts leid um viele Polizeibeamte, die sich diesen Job rausgesucht haben und wirklich was Gutes bewirken wollen. Aber auch ich habe über meine Bruder eine leidvolle Erfahrung machen müssen nach einem Angriff von “Pseudo-Nazis” in einem Bierzelt und wir die Polizei zur Hilfe gerufen haben. Einer der Beamten meinte, wir hätten seine Frau beleidigt weil wir -ohne Hilfeleistung- abgezogen sind, schmiss meinen Bruder zu Boden und mit vier Personen hat man ihn an Handschellen aus dem Bierzelt getragen, die Wunden waren noch 6 Monate später gut sichtbar. Das ganze sehr zur Freude einer Rechtsradikalen Gruppierung die munter weiterfeiern konnte, die wurden “seiner Frau” wohl nicht zur Gefahr. Wir haben hinterher bei einer anderen Polizeidienststelle ausgesagt und bekamen “klammheimlich” recht, es wurde eine “interne Überprüfung” angesagt, von mehr wissen wir nicht. 1998 war mein Bruder mit 200 DM an die Aids-Hilfe gut bedient, die werden von unserem Verein heute noch unterstützt im Gedenken an eine Abend, der uns die Polizei madig gemacht hat.

  3. avatar Dr. Klopek sagt:

    Servus, jetzt möchte ich doch nochmal etwas zum Fall beitragen. Im Rundschaubericht heißt es “am Ende lag ein Junge gefesselt auf dem Boden”. Wird da etwas beschönigt vom BR? Es eine JUNGE FRAU. Und… hätte Innenminister Herrmann jemals “RAMBO” gesehen, dann wüßte er, dass in “RAMBO” die Polizei anfangs die Täter waren und John Rambo in der Polizeiinspektion gefoltert und misshandelt haben. Adäquat zu Rosenheim, aber wir haben ja in Rosenheim jetzt die totale Videoüberwachung, damit die Polizei noch schneller vor Ort ist. Ein beruhigendes warmes Gefühl. Übrigens “Republikaner gefällt das” Plonk

  4. Aktueller Nachtrag: Die Gewaltvorwürfe gegen die Rosenheimer Polizei sind heute (27.09.2011) Thema im Bayerischen Landtag. Mehr:
    http://www.br-online.de/aktuell/rosenheim-polizei-gewalt-ID1316697374345.xml

  5. avatar W. Schreyer sagt:

    Die Polizei – Dein Freund und Helfer… oft habe ich in meiner Partei (Bündnis 90/Die Grünen) dafür plädiert, mehr Verständnis für die Belange der Polizisten zu haben, ich hab mir dafür oft Unverständnis eingehandelt. Nach diesen Vorfällen werd’ ich erstmal den Mund halten. Der Fisch stinkt hier vom CSU-Kopf her – und ich kann die Forderung nach einer unabhängigen Kontrollinstanz nur unterstützen. Was da in Rosenheim offs. jahrelang abging, ist Staatsterror und belegt, dass der diesen Strukturen innewohnende Korpsgeist und die dies tragende Staatspartei der grund für diese Entwicklungen sind. Aber trotzdem sollten wir die Polizisten nicht alle ueber einen Kamm scheren. Die machen in aller Regel einen wichtigen, guten, schlecht bezahlten und mitunter lebensgefährlichen Job.

  6. avatar Anonym? sagt:

    Schön, dass die Öffentlichkeit endlich Wind von den Umständen in Rosenheim bekommt.
    Ich wurde selbst Opfer einer Prügelaktion.
    Leider ist mein Fall weniger bekannt geworden und ich wurde anschließend noch wegen “Widerstand gegen die Staatsgewalt” verurteilt.
    Schuld trägt einzig und allein die rosenheimer Staatsanwaltschaft- so lange sie wissentlich Unschuldige verurteilt, um kriminelle Polizisten zu schützen, wird sich nichts ändern, da nicht jedes Opfer von Polizeigewalt auch dem Bayerischen Landtag bekannt wird.

  7. avatar Zorniger Bürger Rosenheims sagt:

    Es ist schon schlimm mit anzusehen das in diesem Fall die “geschädigten” einfach am “kürzerem Hebel” sitzen und im Endeffekt nichts ausrichten oder wenigstens etwas einfordern können wie zum beispiel Schmerzensgeld.
    Man könnte sich grün und blau ärgern aber helfen würds ja doch nichts, so gesehen könnte ich mich jetzt auch bei der Polizei bewerben um auf unbescholtene Bürgern rumzutrampeln. Mein vertrauen in die Polizei wurde zutiefst erschüttert und schön langsam sehe ich diese Beamten auch wie viele andere nicht mehr als den “Freund und Helfer” an. Falls weitere solcher brutaler übergriffe publik würden wird es Zeit die verantwortlichen am “Krawattel” zu packen und ab in ein Gefängnis zu stecken und so zu behandeln wie man jeden anderen Verbrecher auch behandelt.

  8. avatar Bürger sagt:

    Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an. Die Rosenheimer Polizei würde nicht so arbeiten wenn sie sich nicht unangreifbar wähnte. Oberstaatsanwalt Vordermayer würde den Bürgern einen großen Gefallen tun wenn er endlich in den Ruhestand ginge, erst dann könnte der Laden neu geordnet werden. Anstatt Übergriffe seiner Polizeibeamten gründlich zu untersuchen überzieht er die Geschädigten wie bisher mit Klagen. Pfuideifi

  9. avatar Anonym? sagt:

    Schön, dass man jetzt quasi “die Spitze des Eisberges” entdeckt hat!
    Hoffentlich kann sich der Landtag bald nicht mehr vor Petitionen retten!

  10. avatar karl stülpner sagt:

    unsere liebe polizei ist doch immer nur das opfer einer ihr ständig böses wollenden bevölkerung, wenn sie zum beispiel in stuttgart kinder verprügelt oder demonstranten mit wasser “besprüht”, wovon man schon mal blind werden kann geschieht das natürlich nur aus notwehr. das verdeckte ermittler oft erst die situationen provozieren verschweigt man natürlich, der npd verbotsversuch lässt grüssen. ein konglimerat aus staatsanwaltschaft, polizei und richtern denen bürgerrechte scheiß egal sind schützen jegliche übergriffe und verhindern höchst effektiv aufklärung. die vorfälle um die rosenheimer polizei reihen sich da nahtlos ein. nicht tretende beamte werden verfolgt sondern die opfer durch eine anzeige wegen wiederstand gegen die staatsgewalt regelrecht verhöhnt. aber der krug geht nur solange zu wasser bis er bricht und das war die prügelattacke auf dem oktoberfest.
    ich kann nur hoffen das der öffentliche druck aufrecht erhalten wird und auch ein herr vordermeier dem nachkommt weswegen er da ist, nähmlich strafverfolgung bei den richtigen.
    polizeistaaten hatten wir in deutschland genug. bürger wehrt euch und lasst euch nichts mehr gefallen, auch von der polizei nicht, und damit das geschehen kann brauchen wir dringenst eine erkennungsmethode für polizisten im dienst, ob das ein name, eine nummer oder was auch immer ist, spielt dabei keine rolle hauptsache sie ist eindeutig.

    • avatar Beweise vorhanden sagt:

      Ja, zum Glück tut sich offensichtlich einmal etwas – hoffentlich geht das nicht wieder unter. Das Internet und die Foren tun ihr übriges dazu. Deshalb möchte ja z.B. der Bundesinnenminister das Internet gerne zensieren – DDR läßt grüßen.

      Zum Thema Demonstrationen, das Karl Stülpner angesprochen hat, kann ich folgendes sagen: Ich kann mich noch gut erinnern als ich einmal in den 90er Jahren auf der A 95 in Richtung München fuhr.

      Ich überholte einen grünen (BePo) Polizeibus (Omnibus/Reisebus) in dem lauter Glatzköpfe saßen. Zu erst dachte ich mir nichts dabei bis ich noch 4 weitere Busse mit den gleichen “Fahrgästen” sah.
      “Zufällig” war da gerade die Sicherheitskonferenz in München. Schon sehr eigenartig wenn dann weit über 200 Polizisten kahlrasiert sind …………

      Diese Behauptung hier kann ich zwar leider nicht beweisen – aber sie entspricht der Wahrheit. Im Internet gibt es auch unter “agent provocateur stuttgart 21″ interessantes Material von der Demo in Stuttgart.
      Besonders sehenswert ist “Stuttgart 20.06.2011 Zivilpolizist bei GWM-Besetzung”. Auch unter “Stuttgart: Video von Festnahme des angeblich “schwer verletzten” Agent Provocateurs der Polizei”

      So schafft sich die Polizei kein Vertrauen

  11. avatar Skeptiker sagt:

    Während der politischen Unruhen in den 80ern in Polen sprühten Kunststudenten subversive Sprüche an die Wände. Einer davon lautete: “Helfen sie der Polizei, verprügeln sie sich selbst!”

  12. avatar Vater sagt:

    Schade nur das die Wehrpflicht abgeschafft worden ist. Somit ist die komplette Staatsgewalt mir ihren Waffen in Beamtenhand…. Warum in Ägypten das Militär nicht auf die eingenen Leute geschossen hat ist wohl dem Umstand zu verdanken das ein Großteil der Armee aus Wehrpflichtigen besteht.

    • avatar Skeptiker sagt:

      Na das ist dann doch etwas weithergeholt… zumal der Bundeswehreinsatz im Inneren abgesehen von irgendwelchen Hilfsmaßnahmen gar nicht möglich ist. Außerdem darf die Bundeswehr keine polizeilichen Aufgaben übernehmen, egal ob Wehrpflicht oder Berufsarmee. Und verpflichtete “Einjahrespolizisten” kann man bei der Polizei sicher auch nicht gebrauchen, Hilfsscheriffs und Bürgermilizen machen doch nur noch alles schlimmer!

    • avatar Beweise vorhanden sagt:

      Vater

      Das ist das nächste Problem. Die Abschaffung der Wehrpflicht war offensichtlich ein nächster und gezielter Schritt in die unrühmliche Vergangenheit (auch DDR) und die Aushöhlung einer angeblichen “Demokratrie” – bestenfalls haben wir eine “Demokratur”.

      Skeptiker

      Das ist überhaupt nicht weit hergeholt was @ Vater schreibt, das war einmal, dass die Bundeswehr nur für “irgendwelche Hilfsmaßnahmen” wie Überschwemmungen o. ä. eingesetzt wurde.

      Wie es geplant ist, soll die Bundeswehr auch zukünftig für Demonstrationen wie Stuttgart 21 eingesetzt werden. Dann hätten wir offiziell eine Militärdiktatur.

      Ich wollte sie nur aufklären …….

  13. avatar Skeptiker sagt:

    @Beweise vorhanden

    Dass der Einsatz im Inneren bzw. polizeiliche Maßnahmen von Seiten der Bundeswehr immer mal wieder und auch dieser Tage gefordert wird ist mir bewusst. Aber zumindest nach derzeitiger Gesetzeslage ist es nicht möglich. Dazu ist eine Grundgesetzänderung notwendig und so einfach ist dies nun auch wieder nicht.

    Wenn es dann mal soweit sein sollte, dann darf sich ‘Vater’ zu Recht auf diese Weise beschweren. Aber bis dahin ist es ein Gedankenspiel.

    Wenn ich sie auch mal aufklären darf…

    • avatar Beweise vorhanden sagt:

      Skeptiker ???

      “Wenn es dann mal soweit sein sollte, dann darf sich ‘Vater’ zu Recht auf diese Weise beschweren”

      – Hatten wir “Dieses” nicht schon einmal ???

      [hier hat ADMIN Querulant DAUERGROSSSCHRIFT entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]

      Einfach, einmal

      “Nachdenken”

    • avatar Vater sagt:

      Als Wehrpflichtiger habe ich zur Verteidigung des Vaterlandes gedient, nur innerhalb unserer Bundesgrenzen, lt Grundgesetz, damals 1985. Heute führen wir Weltweit Krieg. Frag mich nur wann die Bevölkerung entwaffnet wird mit den dementsprechenden Gesetzen. Hitler, als er an die Macht kam, verbot jeglichen Besitz von Waffen in Privathänden…… wenn heutzutage von verschärften Waffengesetzen gesprochen wird dann doch nur weil der Staat Angst vor seinen eigenen Bürgern hat. Da kommt ein Amokläufer als Alibi grad Recht. Wer verbietet denn das Autofahren in D bei den vielen Verkehrstoten???

    • avatar Skeptiker sagt:

      Bei aller berechtigter Kritik an der Politik in diesem Land, was sie hier aufführen sind alles verquarsten Hitlervergleiche.

    • avatar Skeptiker sagt:

      Natürlich gibt es einen Rückbau von Bürger- und Freiheitsrechten (gerade seit dem 11. Sept. 2001) und es gibt immer wieder bedenkliche Foderungen wie zum Beispiel den Einsatz von Bundeswehr im Innneren, Zusammenlegung von Polizeibehörden etc. Das ist alles bedenklich und es läuft vieles schief, aber noch ist nicht aller Tage Abend, denn das Bundesverfassungsgericht hat auch vieles von den radikalsten Entwicklungen wieder gestoppt.

      Aber um das alles zu erkennen und zu begreifen braucht man keine groben Hitlervergleiche zu ziehen oder die DDR als Schreckgespenst an die Wand zu malen. Und übrigens, zumindest bezüglich der Wehrpflicht hinkt dieser Vergleich, denn in beiden deutschen Diktaturen und auch unter dem Kaiserregime gab es die Wehrpflicht. Und in allen drei Fällen kam es zu übergriffen auf die Zivilbevölkerung bzw. es wurde auf diese geschossen.

      Das Gewaltmonopol beim Staat ist ein Grundpfeiler der Demokratie, das klassische Problem ist nur, wie verhinderrt werden kann, dass einzelne Individuen im Namen des Staates dieses Monopol missbrauchen. “Wer kontrolliert die Kontrolleure?” das ist in diesem vorliegenden Fall die Frage.

  14. avatar Bürger sagt:

    @Vater u. Skeptiker
    mir euren ausschweifenden Ausführungen, die ja stimmen mögen, wird unnötig vom Kern der Sache abgelenkt. Die Rosenheimer Polizei und ihre Schuitzengel in Traunstein wird das freuen.

    • avatar Beweise vorhanden sagt:

      Einmal kurz zu @Bürger – die Rosenheimer Polizei und deren Schutzengel wird dies sicher nicht freuen. Denn es tut sich einiges.

      Mittlerweile wird sogar gegen einen Oberstaatsanwalt in München ermittelt – bezüglich des Gaddafi Sohnes, wegen Strafvereitelung im Amt und anderem.

      Und auch @ Skeptiker

      Was Sie oben schreiben ist auch nach meinem Empfinden soweit richtig, als dass ich persönlich auf das BVVG nicht vertrauen würde, denn die Richter werden von den Parteien eingesetzt.

      Das sah man auch letztens mit dieser Griechenlandentscheidung ……
      Und Sie schreiben selber:”“Wer kontrolliert die Kontrolleure?”

  15. avatar Bürger sagt:

    @ Beweise vohanden
    Ihr Wort in Gottes Ohr. Es gibt offenbar mehr als einen Fall mit eindeutiger Beweislage in Rosenheim. Bisher haben spitzfindige Traunsteiner Advokaten lieber die Opfer kriminalisiert, anstatt hier nach dem rechten zu sehen. Unser allseits verehrter FJS hätte hier wohl gesagt: Eher legt sich der Hund einen Wurstvorrat an, als das ein Staatsanwalt einen Fehler einräumt.

  16. avatar bayer sagt:

    Es ist ja so leicht begangene Fehler der Polizei (ich möchte mir nicht anmaßen Polizeiarbeit zu beurteilen) medienwirksam auszuschlachten. Jedoch was wären wir ohne den aufopfernden, wesentlich unterbezahlten, wegen Personaleinsparungen natürlich an den physischen und psychischen Grenzen diensttuenden Polizisten. Bitte bedenken Sie, wertgeschätzte Kommentatoren, den größten Teil der Polizeiarbeit nämlich den unspektatulären alltäglichen Dienst zum Wohle der Bevolkerung. Chaos und Kriminalität wären an der Tagesordnung.
    Bitte nicht von unrühmlichen Vorfällen auf die gesamte Polizeiarbeit schließen.

  17. avatar kurtz sagt:

    Dann ist ein Großteil unserer arbeitenden Bevölkerung unterbezahlt und arbeitet auch am Limit. Es steht jedem Polizisten frei, sich um einen besser bezahlten Posten umzusehen. Allerdings verdienen beispielsweise Altenpfleger und andere zahllose Nachtschichtler weniger als ein durchschnittlicher Polizeibeamter. Übrigens der vom Dienst freigestellte Rosenheimer Polizeichef bezieht ein Gehalt wie ein Oberregierungsrat.

  18. avatar Niedermeyer sagt:

    Ich kann den Mist von der guten Polizisten nicht mehr hören. Wir sind nicht so verblendet oder blöd, dass wir nicht wissen, dass Polizisten oft gute Arbeit leisten!!!!

    In Rosenheim schlagen einige Polizisten über die Stränge und ziehen die GUTEN mit in den Dreck. Nicht der Überbringer der Nachricht von Mißständen bei der Polizei ist böse, sondern die Polizisten die sich nicht an die Regeln halten und die Staatsanwälte, die das auch noch decken und dann sogar die Geschädigten zu Tätern machen.

    Liebe gute Polizisten: Nicht hier von der Wichtigkeit euerer Arbeit schreiben, sondern in der Wache gegen die Kollegen vorgehen, die Mist machen! Schluß mit Chorgeist und Vertuschen!

  19. avatar rosebud sagt:

    Hört man diese Geschichte muss man unwillkürlich an Weissrußland denken, oder die politische
    Justiz gegen Oppositionelle in Ländern wie der Türkei. Aber blindwütige Gewalt von Politzisten in Bayern und diese auch noch gedeckt von der Staatsanwaltschaft???
    Wegen ein paar “Subjekten” bei der Polizei, die da nicht hingehören, setzt auch die Justiz ihre Glaubwürdikeit aufs Spiel? Ich mag es nicht glauben und werde den weiteren Gang dieses Falls verfolgen.
    Zum Glück gibts ja noch die Journalisten!
    Danke!!!

  20. avatar Fabian sagt:

    Liebe Redaktion,

    bitte unbedingt dranbleiben an diesem Fall. Ich habe davon in einem Radiobeitrag auf B5 gehört. Demnach sind diese “Polizisten” immer noch im Dienst. Solange diese Anschuldigungen aufrecht erhalten werden, müssen diese unbedingt suspendiert werden. Und falls sich die Anschuldigungen als wahr erweisen, kann nur eine sofortige Entlassung plus Strafverfahren eine angemessen Konsequenz sein. Das ein Bürger von Polizisten derart misshandelt wird, sei er schuldig oder unschuldig, darf in einem Rechtsstaat nicht statt finden. Hier muss ein dringendes Zeichen gegen die Allmachts- und Autoritätsphantasien mancher Polizisten gesetzt werden.

    Ich werde Ihre Berichterstattung gespannt weiter verfolgen!

  21. avatar Dominik sagt:

    Verstörender als dass es Polizisten gibt die Macht missbrauchen finde ich die wirklich sinnfreie Aussage des Herrn Oberstaatsanwalts, der mehr oder weniger nichts zu sagen hat, ausser dass die Darstellung der Familie nicht wahr sein kann, weil sie enthält, dass Polizisten willkürlich und ohne legitime Motivation Gewalt anwenden… Was denkt der gute Mann? Dass fehlbare, mitunter willkürlich und verwerflich handelnde Menschen automatisch zu genormten Übermenschen werden, wenn man sie in eine Polizeiuniform steckt? Und warum sollte es wahrscheinlicher sein, dass die Familie grundlos und ohne Motivation Polizisten angreift, als dass Polizisten grundlos und ohne Motivation die Famile angreifen?

    Ich sehe das Spannungsfeld hinter der Sache, nämlich das Polizisten wohl öfter Gewalt anwenden müssen und es dann schwierig ist zu bewerten, ob das notwendig war oder nicht… aber dieses Problem zu lösen indem man sturr annimmt, dass Polizisten niemals Fehler machen und anderweitige Behauptungen per se unglaubwürdig sind ist ein Ansatz, der nicht für die berufliche Eignung des OStas spricht.

  22. avatar Dogo sagt:

    Habe eben den Bericht dazu auf ARD gesehen. Was ist da in Rosenheim mit der Polizei los? Kennt jemand Namen der 10 Polizisten ? Irgendwer hat mit Sicherheit was mitbekommen. Die haben sich mit Sicherheit jemandem anvertraut. Die Fotos sprechen ja wohl eine klare Sprache. Als ob ein junge Mutter mir ihrem 3jährigen Sohn auf 10 Polizisten los geht.. [Sachlich bitte. Viele Grüße, ADMIN Querulant, quer-Redaktion.]

  23. avatar karl berger sagt:

    thema: polizeieinsatz in rosenheim

    rechtstaatlich wäre, wenn die staatsanwaltschaft ts die opfer vertreten würde und nicht umgekehrt.
    polizei(recht?)staat bayern!! es ist kein einzelfall mehr.

  24. avatar karl berger sagt:

    ….und jetzt wird alles unter den teppich gekehrt, wg. geringfügigkeit!!!!!!! würde einer von uns, drei menschen so misshandeln, dass sie im krankenhaus liegen, würde dies nicht unter 2 jahren gefängnis enden!!!!! kann diesen innenminister mal jemand aufklären was ein rechtstaat ist????

    eine schande, dass staatsanwaltschaft und richter bei dieser farce mitspielen.
    china und russland lassen grüßen.

  25. avatar kurtz sagt:

    Als die Anwälte zu Beginn beantragten, das Verfahren wegen der völlig einseitigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft einzustellen wurde die vom Gericht abgelehnt: Der Vorgang sei so gravierend, dass er auch wenn Ermittlungsmängel bestünden, aufgeklärt werden müsse. Und nun plötzlich die Einstellung des Verfahrens. Nun hat auch noch die Justiz kläglich versagt.

  26. avatar so anonym wie möglich sagt:

    So viel mal zu öffentlich bekannten Fällen.
    Was mit Minderheiten wie Obdachlosen, eigenwilligen Jugendlichen, HarzIVlern und Vorbestraften passiert, liegt auf der Hand.
    Es ist weniger Rechtlich Schwierig als einfach Moralisch letzte Kanone.
    Einen gewisses “Ehrgefühl” vermisst man seitens der Polizei / Staatsanwaltschaft und leider letztlich sogar auch des Richters völlig, auch ohne Begriffe wie “Tugend” oder “Ritterlichkeit” zu gebrauchen.
    Es ist schlichtweg der Anstand der hier weiter bröckelt.
    Was bedeutet denn da noch “Amtswürde”?

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