Um seine Bauwerks-Visionen umzusetzen, lässt sich der Millionär Siegfried Genz aus Berg am Starnberger See weder von Behörden noch von Bauvorschriften einschüchtern. Seine Bauwerke – Dutzende soll er teils sogar im Landschaftsschutzgebiet errichtet haben – beschäftigen die Behörden seit Jahren. Das prominenteste, ein ungenehmigter Mörserturm, soll nun abgerissen werden. Was nicht so einfach scheint: die Gemeinde jedenfalls wird der Klagen, Verzögerungen und Einwendungen kaum Herr.




was für ein konstruktiver Zeitgenosse.
Also wenn Bayern den los haben will, dann könnte er sich sicherlich in Österreich mal verwirklichen.
Zwei Berge wären für einen Umbau im Angebot und ein Erdhaus an einem See.
Also wir würden uns sehr über einen so engagierten und konstruktiven Zeitgenossen freuen.
Liebe Grüsse
Hallo zusammen,
wenn ich mir den Turm so betrachte ,
der sieht doch gut aus, besser wie der Jodlerstiel von Landhäuser im
Würmseeland.
Na ja, wenigstens ein Milliorär mit Visionen……….
Auch wenn der Turm schön ist, so sollte doch ‘Gerechtigkeit’ vor Gesetzen und Verordnungen herrschen: Ein normaler Gartenbesitzer baut ohne Genehmigung ne kleine Hütte oder einen Wintergarten – die wird Ruckzuck wieder platt gemacht,wenn nicht genehmigt. Und mit dem Typen schaffen die das seit über 10 Jahren (!!!) nicht? DAS ist auch nicht korrekt!
Es geht nicht darum, ob die Häuser eine Bereicherung sind oder nicht, sondern darum, dass keine Baugenehmigung beantragt wurde.
Die Häuser hätten dannach vielleicht trotzdem gebaut werden können.
Warum hat der reiche Grundstücksbesitzer nicht einfach seine Angestellten die Bürokratie mit dem Amt erledigen lassen?
Ich gehöre jetzt nicht zu den Angestellten vom reichen Grundstücksbesitzer, aber ich würde mal raten: Weil er vielleicht schon wusste, dass er für so etwas im Schutzgebiet keine Baugenehmigung erhalten wird? Weil er hoffte, dass statt Abriss eine Geldstrafe zur Heilung verhängt würde? Weil, wer sich als Gutsherr fühlt, halt nach Gutsherrenart handelt? …
Ich kenne Herrn Genz zwar nicht, aber als Bürger der Gemeinde Berg bin ich immer wieder erstaunt, wie sehr der hier manchmal anzutreffende, für mich aber etwas unbegreifliche Haß auf Herrn Genz zu der Annahme verleitet, diesem Herrn gegenüber wäre sozusagen alles erlaubt. Wenn Herr Süß einem Millionenpublikum im Fernsehen vorschlägt, Herrn Genz -nur so zum Spaß- für verrückt zu erklären und ihn zu töten, dann ist das nichts anderes als menschenverachtend.
Hier wird die Nicheinhaltung von Verwaltungsvorschriften und die Tatsache, daß der Betreffende über mehr Geld als der Durchschnitt verfügt, zu einem sehr bedenklichen Gebräu zusammengerührt.
Sehr geehrter Michael,
Sie schreiben:
Das hat weder Christoph Süß, noch der Bericht getan. Wovon reden Sie bitte?
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Sehr geehrter Admin,
einfach die eigene Quer-Sendung anschauen:
“Vielleicht könnte man versuchen, den Herrn Genz für verrückt erklären zu lassen. Und dann, wenn er mit seinem Arzt am Ufer spazieren geht, dann könnte er … (Pause) … naja … und dann würde er legendär. Dann kommen Touristen, Business und alle wären froh.”
Was ist daran unklar?
Viele Grüße,
Michael Stock
Sehr geehrter Michael,
ich wollte nur sichergehen, welche Stelle Sie meinten. Sie beziehen sich auf die Abmoderation, die in obigem Video standardmäßig nicht zu sehen ist.
Wir finden es kritikwürdig, wenn sich jemand über Jahre nicht um Recht und Ordnung schert. Wenn sich jemand heute so “königlich” aufführt wie Ludwig II., dann setzt sich eine satirische Sendung schon mal mit ihm auseinander und vergleicht. Wie wir das meinen, sehen Sie u.a. daran, dass nach den Worten von Christoph Süß sogleich der Kini auftritt.
Das muss Ihnen natürlich trotzdem nicht zwingend gefallen. Aber dennoch: auch Ihnen vielen Dank für Ihren Kommentar.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Sehr geehrter Admin,
derartige Entgleisungen kann man sich natürlich immer schönreden. Sowohl Sie als auch Herr Süß wissen aber wahrscheinlich, daß das eigentliche Problem diejenigen Zuschauer sind, denen die härtere Gangart eben sehr gut gefällt und die sich dadurch motiviert fühlen. Das muß Ihnen auch nicht zwingend gefallen, ist aber so. Sie erreichen mit Ihrer Sendung eine Vielzahl von Menschen, deren geistigen Zuschnitt Sie nicht kennen.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Stock
Sehr geehrter Michael,
da haben Sie uns missverstanden. Die Abmoderation war satirische Kritik.
Wenn ich Sie recht verstehe, werfen Sie uns vor (siehe Ihr erster Kommentar) diese Abmoderation sei keine spitzzüngige Bemerkung in Kabarett-Form gewesen, sondern ein ernstgemeinter Aufruf zur Gewalt. Das ist nicht der Fall. Trotzdem danke für Ihre Meinung.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
offensichtlich fehlt dem admin der klarblick: “Sie erreichen mit Ihrer Sendung eine Vielzahl von Menschen, deren geistigen Zuschnitt Sie nicht kennen.” da mag in der sendung noch so feinsinnige satire gemeint sein – wie es aufgefasst werden kann zählt !
Sehr geehrter Hans,
nein. Im Bereich Ironie, Witz und Satire braucht man ein gewisses Wissen, um sie richtig einordnen zu können. Zusätzlich ist es eine Frage des Geschmacks welche Form des kritischen Spotts man als adäquat erachtet und was einem persönlich zu weit geht. Das heißt: unsere Sendung kann per Definition nicht jedem gefallen. Und das muss sie auch nicht.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Tja,es ist halt so..sowas wie reine Demokratie gibt es nicht..immer gibt es Leute,die gleicher sind als andere.
Ist in unserer Kleinstadt genauso..
Schade, dass der Bericht so einseitig ist!! Schade, dass die Gemeinde Berg solche “Schätze”, wie sie Herr Genz zu bieten hat, und sogar gewillt ist sie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, einfach nicht erkennt.
Mein Vertrauen in die”Quer-Recherche” ist schwer erschüttert! Es wäre mit Sicherheit ein anderer Bericht geworden, hätte man auch mal Herrn Genz (der durchaus nicht immer im Ausland weilt) zu Wort kommen lassen.
Bitte Herr Genz, ziehen Sie nach Tutzing um, hier werden Sie mit offenen Armen empfangen!!
Sehr geehrte Monika,
da haben wir gute Nachrichten für Sie. Herr Genz gewährt überraschend doch eine Audienz:
http://blog.br-online.de/quer/seltene-audienz-das-reich-des-schwarzbaukoenigs-von-berg-29062011.html
Donnerstag, 30. Juni, 20.15 Uhr im BR.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Herr Genz ist ja nicht nur “Schwarzbaukönig”, sondern auch einer der größten [hier hat ADMIN Querulant eine Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.] der ganzen Gemeinde Berg, deren Vertreter er jahrelang durch einen Anwalt [hier hat ADMIN Querulant einen themenfremden Teil entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.] in Grund und Boden klagen wollte. Er strengte über diesen Anwalt Verfahren gegen den Bürgermeister, den Juristen des Landratsamtes, den Vorsitzenden einer örtlichen Partei (QUH-Berg) und den örtlichen Fußballverein an. Als er in die CSU eintrat und ein örtlicher Blogger der QUH satirisch darüber berichtete, verklagte er diesen über anderthalb Jahre lang auf 5-stelligen Schadenersatz. Sein Fürsprecher hier im quer-Blog ist auch in der Gemeinde in gleicher Art im örtlichen Blog in den Kommentaren überaus aktiv.
Hatte Herr Genz nicht annähernd 1 Mio. Euro für eine Sporthalle gespendet, die dann aber gar nicht gebaut wurde???? Sein Geld hat die Gemeinde gerne kassiert und es nicht zurückerstattet! … Wenn man da keinen Anwalt braucht.
Oder die Investition in zukunftsweisende Energie (Windrad), auch hier war ein Anwalt nötig, da die Berger sich ja sooo gestört fühlten….
Liebe Monika,
ja, Genz hat 1 Mio gespendet.
nein, nicht der Gemeinde Berg (schön wärs für den Steuerzahler), sondern dem Verein, der sie haben wollte! Aber gespendet ist gespendet. Auch in diesem Fall ist Genz mit seinem damaligen Anwalt gescheitert. Zu Recht!
Zum Windrad: ich wage die Vermutung, dass in Berg bald richtige Windräder stehen … aber da, wo sie keinen stören. Der Nachbar eines Windrads zu sein, ist nicht schön:
- Lärm
- Stroboskobeffekt
Das will man in naher Bebauung nicht. Auch das zu Recht!
Ich war vor mehr als 25 Jahren als Kindermaedchen für Herrn Genz und seine Familie beschaeftigt und durfte somit in den Anfängen auf der Maxhöhe in “seinem Königreich” leben. Die Gemeinde sollte doch froh sein einen “Gönner” wie Herrn Genz zu haben, der mit seinen Ideen und seinem Kapital diese schoene Gegend “bereichert” hat! Neid macht leider nirgendwo halt. Ich bin überzeugt davon, das Herr Genz sehr stolz auf sein Lebenswerk sein kann.
Erst einmal langsam mit den jungen Pferden.
So, wie ich den Beitrag verstehe, geht es nicht darum, dass Herr Genz mehr als andere hat (Was ja sein gutes Recht ist), sondern schlicht und einfach darum, dass dieser Herr es offensichtlich nicht für nötig hält, sich an deutsche Gesetze zu halten.
Wie Ederillo schon weiter oben richtig sagt: Auch wenn der Turm sehr schön anzusehen ist, so ist er erstens schwarz gebaut und steht zweitens in einem Landschaftsschutzgebiet. Derartige Gebiete werden ja nicht ohne Grund ausgewiesen. Eben damit sie nicht zugebaut werden und sich auch noch künftige Generationen an der dort geschützten Landchaft erfreuen können.
Es ist ja gut und recht, das er der Gemeinde etwas gutes tun will, aber das geht dann nicht, indem er sich über Gesetze hinwegsetzt.