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Das Bistum Augsburg kommt nicht zur Ruhe. Auch der “neue” Bischof Zdarsa sorgt für Unmut unter den Gläubigen. Wegen des massiven Priestermangels will er in großem Stil Pfarreien zusammenlegen. Die bisherige Praxis, dass in pfarrerlosen Gemeinden Laien Wortgottesdienste durchführen, soll dann verboten werden. Doch das hieße, dass vor allem ältere Menschen weite Wege in Kauf nehmen müssten, um an Gottesdiensten teilzunehmen. Ein verheerendes Signal kritisieren die Laienvertreter, die zum einen ihre Arbeit nicht mehr wertgeschätzt sehen und zudem eine weitere Abkehr der Menschen von der Kirche befürchten.




Welcher (nach- und quer-)denkender Mensch kann denn diesen von Macht statt Liebe geprägten “Laden” noch ernst nehmen? Wer will sich denn noch an dieser vatikanischen (= röm. kath.) Betonmauer noch den Kopf einrennen? Nur wirkliche “Schafe” bleiben diesen angeblichen “Hirten” treu, egal was diese “über die Köpfe hinweg” entscheiden…
Genau …. ! trifft meine Meinung zu 100%
Haha, wann bitte waren Sie zum letzten Mal in einer Heiligen Messe? Wann bitte haben Sie zum letzten Mal um gute und heilige Priester gebetet? Wann hatten Sie zum letzten Mal die Bibel in der Hand? Wann zum letzten Mal den Katechismus der katholischen Kirche.
Als Glaubens-Bastler sollten Sie sich bitte eine andere Plattform suchen. Unsere Kirche ist von Jesus gegründet und wird seiner Verheißung entsprechend ewigen Bestand haben. Die Leitung seiner Kirche hat ER mit den Worten: ‘Du bist Petrus der Fels, und auf diesen Felsen werd’ ich meine Kirche bauen’ ein für alle Male festgelegt. Die Laien sollten ihre Aufgaben in dieser Kirche wahrnehmen, was nicht zuletzt das tägliche Gebet bedeutet. Im Gegensatz zu anderen Glaubensgemeinschaften (Islam) ist Ihre ‘Mitgliedschaft’ absolut freiwillig und sie können sich jederzeit liberalere Gemeinschaften suchen. Vielleicht stellen Sie dann fest, dass dort der Beliebigkeit wegen mehr Menschen die Flucht ergreifen. Übrigens gibt es nicht unbeträchtliche Zahlen von Konvertiten, die die Kirche gewählt haben, weil Jesus sie so gegründet hat. Gott segne Sie!
Antwort auf Rosa Huber!
Es sind die Lippenbeter die alles was die Obrigkeit entscheidet abnicken!
Auf Jesus ist die Katholische Kirche bestimmt nicht aufgebaut! Sie beruft sich zwar auf Petrus, der als Apostel wie ein Fels in der Brandung sich zu Jesus bekannt hat und auf diesem ER seine Kirche aufbauen konnte! Aber ob Jesus das wollte!
Petrus auf den sich der Klerus beruft war aber nie in Rom (im Gegensatz zu Paulus) und ist im heutigen Irak dem Märtyrertod gestorben.
Einem Klerus, der der Tradition mehr verpflichtet zu sein scheint als den Seelen die es zu bekehren und zu belehren gibt?
Jesus hat auch nie davon gesprochen, dass es wichtig sei pompöse Bauten zu erstellen und zu erhalten! Jesus will einfach nur in das Herz von jedem Menschen! Egal welcher Religion er angehört!
Was soll man denn hierzu noch sagen. Wer arbeitet denn solche Ideen und Vorschläge aus. Werden die ländlichen Pfarreien nicht gefragt und deren Seelsorger.
In unserer Pfarrgemeinde wird wirklich viel für die Gemeinschaft getan. Alle diese Ehrenamtlichen Mitarbeiter die die Kirche in den letzten Jahren hier gewonnen hat werden auf einen Schlag verloren gehen. Darunter sind auch viele junge begeisterte Mitbürger, die sich hier freiwillig in den Dienst der Kirche gestellt haben. Die ganze Arbeit die man über Jahre hier investiert hat, wird von heute auf morgen verloren sein. Schade das man die Anliegen der ländlichen Pfarrer in Augsburg so übergeht.
Aber Hallo, kaum meint man ein faules Ei aus dem Nest zu haben, schon taucht ein anderer Bischof auf und meint das Rad neu erfinden zu müssen. Was würde die Katholische Kirche ohne Leien bzw. ohne Liturgiekreisdamen und somit Wortgottesdienste machen? Der Herr Bischof wäre sehr gefordert und die Kirche am Abgrund. Ich kann nur empfehlen diesen Mann auf Vordermann zu bringen um unsere Bayerisch – Schwäbische Kirche nicht auf den Hund kommen zu lassen! Ich bin Stink sauer!!! Gruß Alfonsolo ein Schwabe
Es gab mal einen absolutistischen Monarchen, der sagte: “L’État, c’est moi!” Nun gibt es Bischöfe, die denken: “L’église, c’est moi!” Nein, ist sie nicht! Das müssen sie endlich einsehen. Was soll dieser Schwachsinn. Scheinbar ist der Katholikenanteil in manchen deutschen Bistümern immer noch zu hoch! Das muss sich wahrscheinlich ändern!
Den Kirchenoberen ist es scheinbar wurscht, was aus der Kirche wird! Ganz im Sinne von: “Nach mir die Sintflut!” Ein Armutszeugnis Herr Zdarsa, Herr Schraml, Herr Meisner!
Hallo, denken Sie vielleicht die Quantität kommt vor Qualität. Sie sollten sich keine Sorgen um den Bestand der Kirche machen. Jesus hat ihr ewigen Bestand verheißen. Wenn Sie das nicht glauben, sind Sie eh hier falsch aufgehoben. Vielleicht lesen Sie mal nach, in wessen Hände Jesus die Leitung der Kirche gelegt hat und dass ER ihr den Heiligen Geist als unfehlbaren Leiter gegeben hat. Einfach mal so zum Nachdenken!
Was der Bischof sagt ist relativ egal.
Jesus sagte: “Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen”.
Und soweit ich das nachvollziehen kann schränkte er diese Aussage nicht mal auf Katholiken ein. Von daher soll sich doch der Bischof alleine mit seinen treuen Schafen in den Dom setzen und die anderen feiern Gottesdienst wo und wie sie wollen :-)
Was verdient eigentlich so ein Bischof im Monat?
Nirgendwo auf der Welt verdient ein Geistlicher so viel wie in Deutschland. Geld ist offensichtlich nicht das Problem, warum es massiven katholischen Priestermangel gibt. Die katholische Kirche ist nicht mehr zeitgemäß. Da liegt doch das Problem.
Die alten Bischöfe gehören ins Altersheim!
Kommentar überflüssig! Ihnen liegt an der Kirche sowieso nichts!
Kommentar überflüssig – wieso kommentieren sie dann doch? ;-)
Immerhin – um meinem Vorredner, Herrn Volz kurz beizustehen – wird das Gehalt der Bischöfe meines Wissens aus der Staatskasse (nicht aus der Kirchensteuer) gezahlt – was für sich schon ein Skandal ist!
Aber das Problem mit dem “derzeitige” Getue der Kirche liegt u.a. auch an unserem derzeitigen Papst. Hierzu gibt es hinreichend Literatur. Immerhin setzt Papst Benedikt XVI. nur noch erzkonservative Bischöfe und Kardinäle ein. So auch Kardinal Woelki in Berlin, der von Opus Dei beschult ist. Darüber hinaus ist die Pius Bruderschaft, auch eine erzkonservative Einrichtung innerhalb der Kirche im Vatikan hoffähig. Man möge sich erinnern: Deren Bischof, Bischof Williamson, leugnet den Holocaust! Man kann nur ahnen wo die Reise hin geht…
Letztlich wird, wie im Beitrag erwähnt, die Kath. Kirche zu einer kleinen Sekte zusammenschrumpfen, die aber mit sehr viel Vorsicht zu genießen ist. Der jetzige Papst hat schon zu Zeiten Johannes Paul II. die Weichen für sein Pontifikat gestellt und wird dies auch für seinen Nachfolger tun – Besserung ist also nicht in Sicht!
Und wenn der Vatikan / Papst auf eine Entmaterialisierung und Entweltlichung pocht, dann kann er das haben.
Ab sofort gibts keine Kirchensteuer mehr aus dem Geldbeutel der Deutschen Steuerzahler – und die Gehälter der Bischöfe (etc.) werden von staatlicher Seite auf Null runtergekürzt – sofort! Das wäre mal ein Anfang – da ließe sich wunderbar was einsparen bzw. dringend benötigte Gelder könnte man den wirklich Hilfsbedürftigen zukommen lassen.
Nichts gegen den Glauben, der ist mit Sicherheit für Jeden ganz individuell wichtig! Aber die Vereinsführung im Vatikan hat schon lange den Bezug zur Realität und der katholischen Glaubensleere…oups…ich meine natürlich: Glaubenslehre verloren.
Es ist an der zeit, endlich mal in der katholischen Kirche umfassende Reformen durchzuführen. Es solte sich am besten in Rom mal jemand Gedanken machen, wie einer Welt gegenübergetreten wird, die sich in 100 Jahren schneller entwickelt hat als in den 1000 Jahren zuvor. Ich denke dabei an das zweite Vatikanisch Konzil, in dem manche Dinge angestoßen wurden, aber die wirklichen Erfolge von späteren Päpsten widerrufen wurden. Viele Menschen brauchen in Zeiten von Globalisierung und Geldwahn jemanden der aus dem Herzen spricht!
Genau dafür scheinen Sie sich zuständig zu fühlen, wo Sie garantiert die letzten zehn Jahre keine Kirche mehr von innen gesehen haben! Haben Sie keine Sorge, die Kirche hat 2000 Jahre – mehr als jede andere Organisation – überlebt. Sie wird auch Sie überleben, glauben Sie mir.
Absolut einseitiger Bericht. Schade, ich war bisher großer Fan der Sendung, aber das war eine indiskutable Leistung, wie man es eigentlich nicht machen sollte. Warum wurden keine Leute gezeigt, die den Sinn der Bischofsentscheidung verstehen?Oder gibt es nächste Woche eine Gegendarstellung?
Und warum wird aus dem ach so engagierten Pfarrgemeinderat nicht ein engagierter Fahrgemeinschaftsrat?
Warum wurden keine Leute gezeigt, die den Sinn der Bischofsentscheidung verstehen?
Vielleicht, weil es keine solche Leute gibt?
Ich kann Benedikt Lika nur zustimmen. Das war ein einseitiger Bericht. Schade. Hatte “quer” bisher auch geschätzt.
Es gibt viele, die Bischof Dr. Konrad Zdarsa verstehen. Anderen ist, selbst im angeblich “katholischen Bayern”, die hohe Bedeutung der Eucharistie nicht mehr bewusst. Konrad Zdarsa versucht zu erklären. Er agiert ruhig und besonnen.
Die Krise der Kirche geht mit einer gesellschaftlichen Krise einher. Anstatt polemisch auf die Kirche einzudreschen und “Bischofs-Bashing” zu betreiben, sollte vielmehr nüchtern die Zukunft von Kirche und Gesellschaft diskutiert werden. Der zunehmend betriebene Kampagnen-Journalismus führt zu einer großen Medienverdrossenheit, der bereits ansatzweise eine gefährliche Demokratie-Verdrossenheit folgt.
Die katholische Kirche hat im positiven Sinne unsere Kultur und unsere Identität geprägt. Noch heute und künftig könnten wir profitieren, wenn wir wieder den Schatz des christlichen Glaubens entdecken würden.
Bischof Konrad verkündet beispielsweise die Liebe Gottes zu jedem Menschen. In jeder heiligen Messe ist der gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus gegenwärtig. Wenn wir würdig daran teilnehmen, werden wir in diese “Gegenwart und Zukunft” mit hineingenommen.
Herr Lika,
ich musste das erst nochmals lesen und danach laut aussprechen… Fahrgemeinschaftsrat…? Sie schlagen statt gemeinsamen spirituellen und sozialen Zusammenkommens vor, diese Leute sollten sich gemeinsam ins Auto setzen?
Jede Gemeinde, jede Glaubensgemeinschaft kann nur von solch einem Engagement tröumen, und Sie sagen hier nur man solle mal den Brief des Bischofs lesen. Warum? Weil der, ähnlich dem Papst, unfehlbar ist? Gott wohnt in jedem von uns, Gott kann aus jedem von uns sprechen. Aus Ihnen spricht nur eine versteinerte überalterte Kirche, in deren treuen Diensten Sie wohl stehen (daher die Stellungnahme für die höchstfürsterzbischöfliche Maßnahme…).
Schade, dass hier wiederum so vieles in einen Topf geworfen wird. Ein Bericht, der nicht einmal sauber recherchiert ist wirft leider ein sehr schlechtes Licht auf das Quer-Magazin! Wenn ich jetzt von dieser Sendung auf die anderen Themenbereiche schließe, ist mein Vertrauen in die Berichterstattung von Herrn Süß und seinem Team schwer erschüttert. Wenn mir in Bereichen, in denen ich mich nicht so gut auskenne wie in religiösen Dingen auch immer ein solcher Unsinn erzählt wird, dann gute Nacht. Über die Meinungen der gezeigten Personen, kann man ja noch streiten. Vieles fußt wohl auf einer mehr oder weniger bewussten Falschinformation. Aber zu behaupten ein geweihter Diakon sei ein Laie ist schlicht und ergreifend falsch! Diakon ist die die erste Stufe des Weiheamtes und ein Diakon ist damit Kleriker. Außerdem feiert die katholische Kirche kein Abendmahl. Die Katholische Kirche kommt den Auftrag Jesu an die Apostel und ihre Nachfolger nach, und feiert die Eucharistie (Danksagung), in der Christus selbst gegenwärtig wird in den Gestalten von Brot und Wein. Abendmahl ist die Feier der Evangelischen Kirche in der sich keine Wandlung vollzieht. In einer evanglischen Kirche werden die übriggebliebenen Hostien nach dem Abendmahl wieder zurück in die Packung gesteckt, der Wein wird entweder wieder in Flasche oder weggeschüttet. Eine Wandlung hat also nie stattgefunden. In einer katholischen Kirche werden die Hostien nach der Wandlung als “Leib Christi” verehrt, und im Tabernakel aufbewahrt. Nur so ist es überhaupt möglich in einer Wortgottesfeier ohne Eucharistiefeier (mit Wandlung) die Kommunion austeilen zu können.
Aber warum rege ich mich eigentlich auf. An einer sachlichen und wahrheitsgemäßen Berichterstattung hat heute sowieso niemand mehr Interesse und statt dass sich die Priester, die übrigens freiwillig(!) dem Bischof den Gehorsam versprechen sich direkt an ihren Bischof wenden, der dafür übrigens immer auch ein offenes Ohr hat, schreiben sie lieber in der Zeitung oder lassen sich im Fernsehen interviewen und bejubeln. In einer ganz gewöhnlichen Firma hätte ein solch “firmenschädigendes Verhalten” die sofortige Kündigung zur Folge.
Wie gesagt, ob die Entscheidungen des Bischofs wirklich die richtigen sind, darüber lässt sich streiten. Dem Bischof zu unterstellen, er würde leichtfertig handeln ist unverschämt.
H.H. Demel: Der Kleriker Diakon darf aber auch keinen Wortgottesfeiern mehr vorstehen, die am Sonntagvormittag stattfinden!
Das wäre nämlich für mich eine Alternative: Wortgottesfeiern mit Kommunionspendung. Tut dies zu meinem Gedächtnis, ja – aber wo zwei oder drei in seinem Namen….
Was gilt, denn ich nicht zum Baumarkt fahren kann / will (u.a. heutige + künftige Spritpreise)?
- Bleib ich vielleicht besser zuhause und feier auf KTV den Gottesdienst aus Wigratzbad mit?
- Oder geh ich in ein anderes Gotteshaus und feier mit den Evangelischen einen ökumenischen Gottesdienst?
Sind das Alternativen???
Riecht nach einer “freien Meinungsäußerung” im Auftrag der kath. Kirche
Ja,”echt ESH”,warum nicht mal einen evangelischen Gottesdienst gesuchen?Ich geh im Dienst mit meinen Patienten schließlich auch mal in die Messe unserer Klinikkirche?
@Andreas Demel: In vielen Punkten zur Berichterstattung gebe ich Ihnen recht – nur der vorletzte Satz stimmt nicht: Mit dem Bischof lässt sich darüber eben höchstens streiten – auf keinen Fall will er darüber diskutieren und Argumente austauschen.
Vollkommen richtig, Herr Posch.
Die Bischofsgehälter werden vom Staat bezahlt und nicht von der Kirche. Aber das ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. All die kirchlichen Sozialeinrichtungen werden zu 97-98% staatlich finanziert. Die Kirchenquote beläuft sich gerade mal auf 2-3%. Die Kirche erntet dafür den guten Ruf einen sozialen Anstrich zu haben. Außerdem sind kirchliche Einrichtungen nicht steuerpflichtig. Deshalb weiß auch niemand wieviel Geld die Kirche hat, weil sie sich vor dem Finanzamt nicht erklären muß. Vielleicht ist das auch mal ein Thema für eine Quer-Sendung. Und wehe es wagt jemand, die Kirche zu kritisieren…
Ich finde, dieser Bischof gehört zwangspensioniert. Jetzt im Zeitalter des Priestermangels auch noch Laiendienste abzuschaffen, ist einfach eine ungeheure Frechheit uns Christen gegenüber. Ich bin auch im Pfarrgemeinderat tätig, aber unser Pfarrer hat sogar gekämpft, dass bei uns Laien zu Wortgottesdienstleitern ausgebildet werden, damit die Gottesdienste in den ländlichen Gegenden aufrecht erhalten bleiben. Außerdem pflegt es die dörfliche Gemeinschaft. Ich bin auch Lektor in unserer Pfarrgemeinde, und diesen Dienst dürfen was ich weiß, nur Laien ausüben. Sollten diese erzkonsrevativen Fanatiker doch schauen, wie sie die Leute noch in die Kirchen bringen. Dann müssen sie sogar auch noch die Lesungen selber lesen usw.
Vielleich verbieten diese “geistlichen Hoheiten” auch noch den Chor, weil dieser auch aus Laien und weltlichen Menschen besteht.
Wenn diese Herren glauben, dass wir dann Fahrgemeinschaften bilden und in die größeren Kirchen in den Städten fahren,um deren Gottesdiensten von Geistlichen zu besuchen, werden sie erstmals ihre blauen Wunder erleben und zusehen müssen, wie ihr “Fanclub” immer weniger wird. Normalerweise müssen wir aufgrund solcher Aussagen unsere Kirchensteuer verweigern. Wenn wir nicht mehr aktiv in der Kirche mitwirken dürfen, brauchen sie auch kein Geld von uns “nichtgeistlichen Deppen”.
Ich glaube schon fast diese Ehelosigkeit bzw. Zölibat, in der diese Geistlichen leben, schadet der Psyche mehr als wir ahnen. Sollten sie doch heiraten und Lebenspartner haben dürfen, so hätten sie wenigstens jemanden Vernünftigen zum Reden, der denen sicher solche “Blödheiten” ausreden würde.
Was haben Sie dann davon, wenn “diese Herren dann mal sehen sollen, dass der Fanclub immer weniger wird”?
Aus welchen Gründen gehen Sie in die Kirche?
Wegen der Macht? Wegen der Selbstdarstellung?
Sind Sie nicht der Meinung, dass Sie sich nur selbst schaden, wenn Sie mit solchen Gedanken Ihren “Glauben” leben. Sehen Sie die katholische Kirche etwa als Partei oder als spirituelle Gemeinschaft?
Welche Beziehung haben Sie zur Kirche, wenn Sie sich von der Kirche nur bedrängt und angegriffen fühlen. Hat Christus uns nicht aufgetragen, ihn und seine Kirche zu lieben?
Haben Sie noch nicht kapiert, dass es “seine” Kirche ist und nicht “Ihre”?.
Ist ihnen entgangen, dass die Bischöfe in seiner direkten Nachfolge stehen.
Wenn Sie “Revolution” machen wollen, sollten Sie bei den Piraten eintreten oder bei den Grünen. Die Kirche ist dafür der falsche Ort.
Gerade dieser Hang zur autoritären und elitären Machtausübung in Glaubensfragen wird wohl der Grund sein, warum selbst immer Gläubige sich von den Kirchen abwenden. Dass sich dabei die katholische Kirche quasi ihr eigenes Grab schaufelt ist irgendwie sogar amüsant.
….. um das Grab sollten Sie sich nicht sorgen. Unser Bischof tut das, was Christus ihm aufgetragen hat. ….. und stellen Sie sich vor oder lesen Sie in der Bibel nach: Jesus hat seiner Kirche Bestand verheißen: Die Pforte der Hölle (auch nicht die des Zeitgeistes) wird sie nicht überwältigen. Unser Bischof ist Hirte nach dem Herzen des HERRN und nicht Mietling, wie viele andere in ihrem Amt.
Ich denke, Sie haben von der Kirche Jesu nicht viel oder keine Ahnung! Kennen Sie die Vision des Hl. Don Bosco! Vielleicht recherchieren Sie mal im Internet; aber vielleicht ist Ihnen das ja garnicht so wichtig. Sie wollen nur etwas hierzu sagen, wovon Sie wohl keine Ahnung haben. Wann waren Sie zum letzten Mal in einer Hl. Messe, wann haben Sie zum letzten Mal um gute und heilige Priester gebetet. Diese sind nämlich ein Geschenk vom Herrn und müssen erbeten werden. Gott möge Sie segnen!
Das letzte Mal in der heiligen Messe war ich letztes Jahr an heilig Abend, weil ich auch als nichtgläubiger Mensch Verwandte und Freunde habe die Gläubig sind und ich das respektieren kann. Was ich nicht respektiere sind so eifernde Missionare wie sie.
liebe Rosa Huber,
sie scheinen den segen Gottes viel nötiger zu haben….!
ich bete für sie.
Na ja..Rosa ist keine eifernde Missionarin,sondern wahrscheinlich eine gutgläubige Katholikin vom Land,wie es sie hierzulande – Gott sei Dank – immer noch gibt.
Als evangelischer Christ und Fachkrankenpfleger geh ich auch ab und zu in die katholische Andacht unserer Klinikkirche – es hat mir bis jetzt noch nicht geschadet.
Was mich jedoch sehr stört,ist dieser Ausschließlichkeitsanspruch der kath.Kirche,die stur auf ihrer Meinung beharrt und wahrer Ökumene keine Chancen gibt.
Es gibt auch Leute, die sind furchtbar schlechte Menschen, aber unheimlich gute Katholiken…
Natürlich war das ein einseitiger Bericht. Dazu beigetragen hat auch Bischof Zdarsa selbst, der sich nicht dazu äußern wollte (warum denn nicht??). Wenn Sie, Herr Lika, jemand sind, der diese Bischofsentscheidung versteht, dann wäre doch hier mal Gelegenheit, aufzuklären. Ich und viele andere verstehen das nämlich nicht.
Eine Wortgottesfeier ist letzlich eine Feier, in der sich mindestens “zwei oder oder drei in meinem Namen” (in SEINEM Namen!) versammeln. Wer eine solche Feier “verbietet”, handelt letzlich nicht im Sinn des Evangeliums. So jemand ist in meinen Augen kein Hirte, sondern ein Wolf im Schafspelz. Bischof Zdarsa schwächt mit seiner Entscheidung die Kirche seines Bistums erheblich, wie aus den verständlichen Reaktionen der gezeigten Personen unschwer zu erkennen ist. Diese Gemeinde dürfte ja im Bistum Augsburg bei weitem kein Einzelfall sein … Gott sein Dank gibt es noch mündige, engagierte Christen, die nicht jeden Unfug, der von oben befohlen wird, sofort mittragen, sondern sich mutig dagegenstellen!
Einfach mal den originalen Hirtenbrief des Bischofs lesen und nicht einseitig vorgekautes und emotionalisiertes nachschwätzen. Nur kurz. Die sogenannte “Neustrukturierung” durch Bischof Konrad Zdarsa ist a) eine Reaktion auf den mangelnden Priesternachwuchs, der diesen Entlasten soll und so modernen “Erkrankungen” wie Burn Out vorbeugen soll und b) die Eucharistiefeier ist der Mittelpunkt der römisch-katholischen Kirche und soll wieder in den bewussten Fokus der Kirchengemeinden gesbracht werden. Ein Wortgottesdienst aber ist nicht gleichzusetzen mit der heiligen, sonntäglichen Messfeier!!
hallo herr lika,
“Einfach mal den originalen Hirtenbrief des Bischofs lesen” – oder vielleicht einfach mal die bibel lesen?
“denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem namen, da bin ich mitten unter ihnen.”
(matt 18,20)
ja, leider, weder kirche noch papst noch hirtenbrief bewegt die herzen der menschen so sehr, wie das wort Gottes!
“Ein Wortgottesdienst aber ist nicht gleichzusetzen mit der heiligen, sonntäglichen Messfeier!!”
ach, was würde Jesus wohl dazu sagen? siehe oben.
Ach ne! Wann hat Bischof Konrad Wortgottesdienste verboten? Wer hat Ihnen diesen Mist erzählt? Bischof Konrad hat verfügt, dass ein Wortgottesdienst nicht die sonntägliche Hl. Messe ersetzen kann und das ist gut so! Sie können während der Woche jeden Tag Ihren Wortgottesdienst haben – aber das wollen Sie doch nicht, oder? [Unsachlichkeiten entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien. VG ADMIN Querulant, quer-Redaktion.]
Hinterher wird wieder mal viel zu viel in den “QUER”-Bericht hineininterpretiert…
Ganz vereinfacht gesagt wurde berichtet, daß der neue Bischof in Augsburg Dinge veranlaßt und ändert, die letztendlich dazu führen, daß viele Katholiken künftig keine oder weniger Sonntagsmessen mehr in ihren vertrauten Kirchen feiern können. Die Kirche verliert sowieso ständig Mitglieder und den “Verbleibenden” wird die Ausübung ihrer Religion willkürlich erschwert. Das war für mich die Kernaussage und das ist keinesfalls verwerflich.
Ähnliche Vorgänge laufen ja auch anderswo und nicht nur in Bayern. Das Bistum Limburg (Lahn) umfaßt Teile von Westhessen (mit den Großstädten Frankfurt und Wiesbaden) und dem östlichen Rheinland-Pfalz bis zum Rhein. Auch hier hat ein noch recht kurz im Amt berufener junger neuer “erzkonservativer” Bischof angefangen, die bisherigen lokalen Pfarreien zu großen “Pastoralen Räumen” zusammenzufassen bei gleichzeitiger Verringerung bis “Stillegung” bisheriger kirchlicher Laienarbeit.
Die Vorgänge im Bistum Augsburg, sind also keine Ausnahmen. Man könnte salopp sagen, daß derzeit unter dem bayrischen.. *hüstel* .. deutschen Papst, der nicht gerade für seine überbordende Modernheit bekannt ist, die Fraktion der erzkonservativen Kirchenfürsten nicht nur Morgenluft gewittert hat sondern daß auch derzeit gesamtgeschichtlich gesehen aber so wohl erst irgendwann in der geschichtlichen Zukunft so genannt, die “2. Gegenreformation” längst begonnen hat. Diesmal aber nicht wie weiland gegen die “Lutheraner” wie zu I.v. Loyola’s Zeiten sondern gegen die Erneuerungen des 2. Vatikanischen Konzils 1962-1965 unter den Päpsten Johannes XXIII und Paul VI. Eigentlich ist es ja eine Restauration.
Wenn man in Rom die Erneuerungen des 2. Vat. Konzils wieder völlig abschaffen will, muß man logischerweise u.a. auch dann bei uns die seit damals geltenden “modernen” Formulierung im “Vaterunser” rückgängig machen und z.B. anstatt derzeit
“..gebenedeit unter den Frauen..”
auch wieder
“..gebenedeit unter den Weibern…” beten!
(Sehe ich da unzählige Chauvi-Augen aufleuchten? ;-))
Desweiteren ist es dann auch im Zeitalter der “Globalisierung” sicherlich künftig wieder für jeden guten Katholiken zumutbar, alle Messen wieder nur noch in der “Globalsprache Latein” zu halten. Diese hat schließlich ein absolutes verbales Totschlaginstrument jederzeit in petto: “..sensuum defectui…”
Freundliche Grüße
Lieber hessischerQUERfan
Sie haben recht mit Ihrem Vergleich von Limburg und Augsburg: „Ähnliche Vorgänge laufen ja auch anderswo und nicht nur in Bayern.“
Aber anders als Sie es vermutlich meinten:
In beiden Bistümern werden über den Bischof unzutreffende Behauptungen verbreitet -hoffentlich nur aus Unkenntnis !
Nur zwei Punkte als Beispiele die ich (für das Bistum Limburg) aus eigener Anschauung kenne:
Mit „Sparen und Erneuern“ hat der „Pfarreien – Umbauprozeß“ bereits unter dem hochgeschätzten Bischof Kamphaus begonnen.
Und Laienarbeit wird auch von unserem jetzigen Bischof Tebartz – van Elst hoch geschätzt und gefördert (an der richtigen Stelle)!
Beide Bischöfe scheinen mir weder „progressiv“ noch „(erz) konservativ“ zu sein sondern ganz einfach nur „katholisch“. Und das ist wohl nicht ganz falsch für ihren „Job“.
Haben Sie eigentlich schon mal Texte des II.Vat. Konzils selber gelesen? Falls Ihnen das zu aufwendig ist: Auf EWTN gibt es momentan eine eine gute Serie darüber !
Gott zum Gruße!
Laut Sarrazin “schafft Deutschland sich ab”.
Stimmt!!
Weil immer mehr die Bödheit einkehrt!!
Nachdem der Essener Bischof in Duisburg viele Gemeinde schließen/fusionieren wollte, und nur nach heftigen Protesten (auch der dortigen islamischen Gemeinde!!!) abgebremst werden konnte… ist die Blödheit nun auch in Bayern angekommen!!
Die Kath. Kirche ist nur noch ein unnützer (staatlich geförderter) Verwaltungsapparat , der von betriebswirtschaftlichen Controllern und [Unsachlichkeit entfernt. VG ADMIN Querulant, quer-Redaktion] “regiert” wird.
Die eigentlichen originären Aufgaben der kath. Kirche (die ja grundsätzlich gar nicht sooo schlecht sind!) sind diesem Wasserkopf doch schon längst abhanden gekommen.
Statt froh über jedes Engagement der Mitglieder zu sein, die den Apparat auch noch bezahlen, schafft sich dieser “Laden” selber ab!!
Das Schlimme ist!!
1. Sie merken es nicht einmal (weil viel zu viel mit der eigenen Verwaltung beschäftigt) und auf ..
2. den Mitgliederschwund wird dann eben mit noch mehr Einsparpotenzial (von den oben Genannten)
reagiert, statt den eigenen Laden auszumisten und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren!!!!
Und das auch noch jetzt in Bayern!!!
Unglaublich!!
)::: schöne Grüße vom Niederrhein!!
…. genau!
Was hat dieser geistige Brandstifter und Rassist Sarrazin damit zu tun?
Zitat: “Ganz vereinfacht gesagt wurde berichtet, daß der neue Bischof in Augsburg Dinge veranlaßt und ändert, die letztendlich dazu führen, daß viele Katholiken künftig keine oder weniger Sonntagsmessen mehr in ihren vertrauten Kirchen feiern können.”
Und diese Aussage ist schon falsch.
Dass weniger Hl. Messen am Sonntag gefeiert werden können, ist natürlich keine Schuld des Bischofs. Es stehen immer weniger Priester dafür zur Verfügung, weil der Priesternachwuchs fehlt! Eine vom Diakon oder einem Laien gehaltene Wortgottesfeier kann eine echte heilige Messe (Eucharistiefeier) nicht ersetzen. Sie ist etwas völlig anderes, und hat ihren eigenen Wert. Allerdings besteht durch die sonntägliche Wortgottesfeier mit Austeilung der Kommunion (von der Vorwoche) die Gefahr, sie zum “gleichwertigen” Ersatz zu machen. Die Wortgottesfeier aber zu einer “Notlösung” zu machen um den Priestermangel abzumildern wird weder ihrem Wert noch der Bedeutung der Eucharistie gerecht.
Zitat: “Auch hier hat ein noch recht kurz im Amt berufener junger neuer “erzkonservativer” Bischof angefangen, die bisherigen lokalen Pfarreien zu großen “Pastoralen Räumen” zusammenzufassen bei gleichzeitiger Verringerung bis “Stillegung” bisheriger kirchlicher Laienarbeit.”
Was hat eine Gebietsreform der Pfarreien, die ebenfalls im Mangel an Priestern ihren Grund hat mit “erzkonservativ” zu tun?
Was heißt “Verringerung und Stilllegung der Laienarbeit?
Vielleicht wäre es notwendig, einmal etwas tiefer darüber nachzudenken, welche Aufgaben Priester und Laien jeweils haben. Wie in allen Lebensbereichen, hat jeder Beruf und jede Berufung auch ihr Aufgabengebiet und ihren Auftrag. Der Priester wird nun einmal zur Feier der Liturgie und zur Spendung der Sakramente geweiht. Die Lesung im Gottesdienst ist Aufgabe eines Laien.
Ein Vergleich der (wie alle Vergleiche) etwas hinkt: Wenn die OP-Schwester den Arzt ersetzen möchte und selbst Hand anlegt, wird’s kritisch, aber ohne OP-Schwester kann der Arzt eigentlich nicht operieren!
Zum hinkenden Vergleich:
Wenn der Pfarrer oder der ausländische Kaplan seine Predigt langatmig bzw. unverständlich vorliest, und ich die Wahl habe zum Besuch eines Wortgottesdienst, gehalten von einem Diakon (=geweihter Amtsträger), der lebendig und frei spricht und ich mich danach sagen höre: “Brannte uns nicht das Herz…?”
Ja dann ist mir die Krankenschwester, die mein Bein liebevoll verbindet und pflegt, lieber als der Arzt, der fürs Wesentliche keine Zeit/keinen Blick hat und das Bein absterben lässt.
Die Eucharistiefeier hat ihren Wert, unbenommen!
Jedoch “Es steht geschrieben: ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt.’” (Mt 4,4)
Aber die Angst davor, dass die Krankenschwester dem Arzt das Wasser abgräbt, ist m.E. bei der Bistumsleitung so groß, dass die Krankenschwestern am Sonntag keinen Dienst mehr tun dürfen!!
In afrikanischen Gemeinden funktioniert es auch, dass der Priester nur alle 4-8 Wochen kommt, in der Zwischenzeit übernimmt der Katechet im Ort alle anfallenden Aufgaben.
Warum keine viri probati auch bei uns???
Nachtrag:
Äußerst angezeigt ist die Wort-Gottes-Feier dann in jenen Gemeinden, in denen es aufgrund des Priestermangels nicht möglich ist, an den gebotenen Feiertagen das eucharistische Opfer zu feiern.” (Nachsynodales Apostolisches Schreiben Verbum Domini 65)
Ja, die Augsburger Revoluzzer haben noch nicht gemerkt, dass sie von die “Links-Grünen-Marsch-durch die Institutionen”-Laien übernommen werden sollen. Sie haben noch nicht gemerkt, dass diese Laien sich Dinge anmaßen (möchten), die nun mal nur von einem berufenen und geweihten Priester gemacht werden dürfen. Es ist bekannt, dass in einigen Gemeinden Priester weggemobbt werden (von diesen anmaßenden Laien). Es ist auch bekannt, dass sich diese so besorgten Laien noch niemals bei einem gemeinsamen Rosenkranzgebet oder einer Anbetungsstunde vor dem Allerheiligsten haben blicken lassen. Komisch, oder? Da scheint’s doch mit der Sorge um die Kirche nicht ganz so weit her zu sein. Hier geht es um Macht und Selbstdarstellung der Laien. Vielleicht sollte der BR da doch mal etwas genauer hinschauen, als den Unsinnn des Mainstreams nachzuplappern. Oder schwimmt man jetzt auch im BR auf der Links-Grünen Welle mit? Gäääääähn. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
Kein Bischof der Welt verbietet es den Gläubigen sich in der Kirche zu treffen und z.B gemeinsam Rosenkranz zu beten oder jetzt in der Fastenzeit, eine Kreuzwegandacht zu halten.
Das gemeine an den sogenannten Wortgottesdiensten ist, das die so gestaltet sind wie eine Messe, nur eben keine Messen sind.
Das ist so eine Art spirituelle Sojawurst.
Von daher finde ich das sehr gut von dem Bischof.
Naja, jetzt nachdem der Hirtenbrief endlich veröffentlicht wurde, sollten sich alle Leute schämen, die im Vorfeld lauthals stänkerten. Das passiert, wenn man Gerüchte zur Grundlage der eigenen Einschätzung macht.
Im Übrigen wurden bereits jetzt im Vorfeld sämtliche Pfarreien von der Bistumsleitung befragt. Schade, dass die quer Redaktion sich im Vorfeld des Beitrags nicht wirklich über den bisherigen Verlauf der Planung informiert hat.
Und was dann Hans Meier in dem Beitrag zu suchen hat, ist unverständlich….. Naja, man will ja Stimmung machen, und unterschlägt erneut, dass Herr Maier zu anderen Themen sehr wohl im Bistum reden darf und wird….
Lustig jedoch eines: Die Menschenkette der Röfinger, 20 Personen, wenn ich richtig gezählt habe. Um die Kirche sind sie jedenfalls nicht rumgekommen. Also für mich ist das der beste Beweis, dass sich endlich etwas ändern muss. Tut mir leid. Alles andere ist irrational.
Ich kann jedenfalls jeden verstehen, der mit dieser Kirche nichts zu tun hat. Lauter alte, in der midlife crisis steckende Alt 68er, die nichts anderes können als zu streiten, zu stänkern und besser zu wissen.
Dem alten Mann, der am Schluss das Bistum Augsburg als Diktatur hinstellen wollte, kann man nur wünschen, dass er irgendwann einmal erkennt, was Diktatur wirklich heißt, anstatt mit derart unpassenden Vergleichen das Gedächtnis von Millionen von NS, DDR und anderer wirklicher Diktatur-Opfern zu entweihen. Es gibt wahrscheinlich kein kuscheligeres Eck, als die katholische Kirche, in der jeder Gläubige ohne Stress und Probleme seine eigene kirche nach Belieben mit Dreck bewerfen kann. Über so etwas kann ich nur den Kopf schütteln!
Vielen Dank, Andreas Demel, für die mühevolle Arbeit bei der Klarstellung! Das wäre ja eigentlich die Aufgabe von Journalisten: Die Leute objektiv zu informieren, gut zu recherchieren und unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen zu lassen.
Das Hirtenwort war sehr gut. Bischof Konrad hat sich als wahrer Seelsorger und Hirte erwiesen, der versucht, auch auf seine Kritiker einzugehen. Dennoch hat er einen festen Standpunkt: Die Eucharistie ist, wie es nicht nur das Zweite Vatikanische Konzil betont hat, sondern auch viele weitere Dokumente es unterstreichen, die zentrale Gottesdienstform. Andere Formen, wie Wortgottesdienste, Andachten etc. sollten nicht gegen die Eucharistie ausgespielt werden. Nachdem das Hirtenwort heute in den Gottesdiensten verlesen wurde und auf der Bistumsseite nachzulesen ist, zeigt sich, dass viele einseitig gegen den Bischof Stimmung machen wollten.
Noch was: Bischof Konrad schätzt das Engagement der Laien ebenso wie es die ganze Leitung der Diözese Augsburg schätzt. Anderes zu behaupten, ist üble Nachrede. Ich engagiere mich gerne weiter als Laie in der Kirche und für die Welt und hoffe, dass viele merken, dass es wunderbare Plätze für Laien in der Kirche gibt. Vielleicht bemühen sich künftig ein paar mehr, Bischof Konrad zu verstehen.
Liebe Quer-Redaktion,
liebe antikirchlich-Gesinnten
Formel 1-Nachrichten sind für Motorsport-Fans, Börsenkurse für Anleger und Weisungen des kirchlichen Lehramtes für Menschen, die ein geistliches Leben führen wollen. Schont eure Nerven und ignoriert Informationen, die gar nicht für euch bestimmt sind. Ich mache das so z.B. mit allem, was mit Fußball zu tun hat. Das hält meinen Blutdruck unten und ein wenig Selbstdisziplin bewahrt mich davor, über Sachverhalte zu reden, von denen ich nur wenig Ahnung habe.
Lieber Bischof Zdarsa, Herzlichen Dank für diesen ausgezeichneten Hirtenbrief. Sie benötigen viel Unterstützung und mit Gottes Hilfe bekommen sie diese auch. Unsere Unterstützung haben sie auf jeden Fall. Bringen wir alle die nötige Geduld un Liebe zum Herren auf, dann schaffen wir auch die Wüste zu durchqueren. Mit unserem Papst Benedikt XVI haben wir hier auf Erden auch einen würdigen Fürsprecher hierzu.
Ja, ich schließe mich Ihrem Kommentar an. Aus der Vision von Don Bosco kennen wir die drei Pfeiler, an dem das ‘Schiff der Kirche’ im stürmischen Meer festgemacht werden kann: Die Eucharistie (hl. Messe), die Gottesmutter, und der Felsen Petrus, auf den der Herr seine Kirche gebaut hat. Vielleicht wäre es ein guter Rat an die ‘Rebellen’ einmal den Rosenkranz in die Hand zu nehmen. Die Gottesmutter wird sie zum richtigen Verhältnis zur Feier der Eucharistie führen.
Gott gibt uns das ‘Wasser in der Wüste’ und begleitet und stärkt uns mit Seinem Leib und Blut.
Voller Spannung erwarte ich die Menschenketten am 3. Fastensonntag um die Kirchen “wir umarmen unsere Kirche”.
Aus dieser Liebesbezeugung müßten eigentlich viele viele Gebetsgruppen z.B. für Priesterberufungen entstehen. (Bittet und es wird Euch gegeben werden….)
Ich jedenfalls freue mich, wenn in Zukunft an den 1. Donnerstagen im Monat, den sogenannten Gebetstagen für geistige Berufungen, die Kirchen gefüllt sind und nicht nur ein paar wenige alte Frauen den Part für alle übernehmen.
Ach, ist das ein wunderbarer Kommentar! Herzl. Grüße
Sehr geehrte Damen und Herren hier,
so weit ich weiß, ist die Kirche noch römisch-katholisch und das muss sie nach dem Willen vieler Katholiken in unserem Land bleiben. Vielleicht sollten sie, die sie über Bischof Dr. Zdarsa herziehen, einmal die Bibel in die Hand nehmen und nachlesen. Jesus hat keine demokratische Partei eingesetzt sondern sein Wort: Du bist Petrus der Fels, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen’ hat auch in unserer zeitgeist-beherrschten deutschen Kirche noch Gültigkeit. GOTT LOB, gibt es jetzt mal wieder einen Hirten, der den HERRN und sein Evangelium so verkündet, wie es in der Bibel steht.
Die deutsche Kirche macht gerade einmal 2% der Weltkirche aus und stellt einen 100%igen Anspruch. Haben Sie schon etwas von der verfolgten Kirche gehört? Ich habe den Verdacht, dass Sie davon garnichts hören wollen. Wissen Sie, wieviel der Brüder und Schwestern in Armut leben – nein das wollen wir auch nicht hören, wir wollen unser Süppchen kochen. Sie dann gehören Sie nicht zur Kirche Jesu Christi, weil dort die Kleinen, die Verfolgten, die Geknechteten ihren Platz haben und Jesus selbst auf die Gefahr hin bekennen, dass sie damit ihr Leben verwirken. Dort, und nur dort, wo das Evangelium ganz gelebt wird, folgen ihm auch die Wunder, die Jesus seinen Worten verheißen hat. Denen, die eine demokratische Kirche wollen, rate ich auszuwandern. Bei den Evangelischen können sie ihre Freiheit leben – seltsamerweise treten dort allerdings mehr aus der Kirche aus. [DAUERGROSSSCHRIFT entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien. VG ADMIN Querulant, quer-Redaktion.]
Man kann nur hoffen, dass die Kirchensteuer bald fällt, dann wird sich Spreu vom Weizen von alleine trennen, gell Herr Pfarrer!!!
Sehr geehrter Herr Alex, vielleicht haben Sie die letzten Jahre auch auf dem ‘falschen Dampfer’ gelebt. Wortgottesfeiern werden nur für den Sonntag nicht mehr erlaubt, weil eine Wortgottesfeier eine hl. Messe nicht zu ersetzen vermag. Könnte es sein, dass Sie die Kirche mit einem Verein verwechseln?
Die Laien haben – entsprechend dem Evangelium – i h r e n Platz in der Kirche. Interessanter Weise will man sich aber die Aufgaben aussuchen. Leider kenne ich Gemeinden, wo niemand bereit ist, die Caritas-Haussammlung zu übernehmen. Gerade die Kleinen, denen damit geholfen werden soll, liegen Jesus besonders am Herzen. Vielleicht sollten Sie versuchen einmal umzudenken, die Bibel in die Hand nehmen und dort nachlesen, wie die Aufgaben verteilt waren. Vielleicht sollten Sie Ihre Meinung mal vom Ende her überdenken! Ich war hungrig, und ihr habt mich gespeist, ich war nackt usw. Kennen Sie diese Bibelstellen noch oder ist die Zusammenkunft am Sonntag nur ein schönes Gemeinschaftserlebnis – dann ‘gute Nacht’!!!
Sehr geehrte Frau Huber,
kann es sein das Sie die Biebel mit dem Kathechismus verwechseln. Von Charitas und Haussammlung kann ich nichts lesen ebenso von der Aufgabenverteilung welche man nur in den Apogryphen und im Kathechismus lesen kann. Ich bin auch Katholik (kenne Papst Benedikt sogar persönlich) aber ich nahm mir die Zeit eine unabhängige Biebel zu lesen, und siehe da, das Wort Jesu im Bezug auf die damaligen Gegebenheiten, wird auf einmal logisch. Immerhin stammt das Zitat aus der Biebel. Auch ich bin der Meinung das die kath. Kirche kein Verein ist sondern eine Firma. Im Übrigen haben Sie natürlich recht.
Na ja, ich weiß nicht, seit wann man Bibel mit ‘ie’ schreibt, deshalb scheint es mir sehr unwahrscheinlich, dass Sie wirklich die Bibel gelesen haben. Die kath. Kirche ist entgegen Ihrer Behauptung auch keine Firma, sondern einfach die Kirche Jesu Christi. Zu einer Firma gehört das Gewinnstreben. Die Kirche verteilt ihre Habe an die Bedürftigen. Haben Sie schon mal etwas von Cottolengo gehört? Im übrigen ist die Nächstenliebe neben der Gottesliebe ein zentrales Thema der Bibel, wozu durchaus die caritativen Notwendigkeiten gehören.
Sehr wohl ist in den Apostelbriefen von Aufgabenverteilung die Rede.
Wenn Sie mir klar machen wollen, dass Sie katholisch seien und die hl. Messe nicht von einer Wortgottesfeier unterscheiden können, dann sollten Sie sich vielleicht doch anhand des Katechismus mal über Ihren Glauben – sofern Sie ihn lieben und praktizieren mal gründlich informieren. Bei allem Respekt habe ich nicht den Eindruck, dass es Ihnen um die Kirche geht, sondern eher ums Mitreden, wie das heute so üblich ist. Keiner weiß was, alle reden mit!!!
Gottes Segen und einen recht guten Abend. Vielleicht holen Sie ja mal die Bibel – nicht irgendeine – vielleicht z.B. die Jerusalemer oder die Einheitsübersetzung hervor und denken Sie mal darüber nach.
Danke für die Religionsstunde und Ihre interpretationen. Es ist auch Richtig das sich Schreibfehler eingeschlichen haben. Dennoch bin ich der Meinung das Sie die Bibel (diesmel hoffentlich richtig geschrieben) immer nur aus katholischer Sicht gelesen haben. Ich bin sehr wohl bekennender Christ, habe auch die katholische Konfession, dennoch ist mir freigestellt offen zu denken. Natürlich kann ein Wortgottesdienst die hl. Messe nicht ersetzen aber unterstützen. Übrigens gehöre ich nicht zu denjenigen welche in der Kirche nach Selbstbestätigung suchen. Ich nutze die kath. Kirche als Wegweiser zu Gott. Ein Wegweiser nutzt auch wenn er schon meschant und schlecht leserlich ist hat Ratzinger Georg mal gesagt. Und so will ich es auch halten.
Danke für Ihren treffenden Beitrag!!! Das kann ich nur bestätigen! Gottes Segen!
ach herrje,
da hat quer ja was losgetreten!
ist schon erstaunlich, wieviele fromme katholiken sich hier schützend vor die kirchenobrigkeit stellen.
von der tatsächlichen sachlage vor ort habe ich keine ahnung; weiss nur das, was der beitrag berichtet – wie richtig oder verfehlt der sein mag, kann ich nicht beurteilen.
was ich als gottgläubiger (aber nicht katholischer) mensch sehr wohl beurteilen kann, ist der überbordende eifer zur rechtfertigung der katholischen lehre.
Gott hat aber alle menschen erschaffen; die katholiken ebenso wie die protestanten, die juden, die muslime, die buddhisten, die hindus, alle andersgläubigen und auch die atheisten!
Jesus lehrte aber (wie auch alle anderen religionsgründer!), ALLE menschen zu lieben:
“liebe deinen nächsten wie dich selbst.” (matt 19,19)
Jesus würde seine zeit wohl nicht damit verplempern, irgendwelche kirchen-rechte, -pflichten, -belange, -zuständigkeiten etc. zu diskutieren. stattdessen würde er dort helfen, wo hilfe gebraucht wird. und leider gibt es viele orte auf der welt, wo hilfe dringend nötig wäre.
deshalb klinke ich mich hier aus der diskussion aus und beschäftige mich lieber mit dem wesentlichen.
gloria in excelsis deo!
Danke für diese treffenden Worte,alitine!
In meiner Vergangenheit traf ich auch auf eine radikale Katholikin wie Rosa,die ihrer Tochter verbieten wollte,mich protestantischen “Ketzer” (O-Ton)zu heiraten.Sie ging mir in der Folge,wo es nur ging,aus dem Weg.
Es geht nicht darum,in welcher Gemeinschaft man ist sondern wie man sein Glaubensleben nach außen lebt. Mit radikalen Äußerungen kommt man da nicht weit.
Wer seinen Glauben neu kennen lernen möchte, weil er vieles Grundsätzliches vergessen hat, dem sei Radio Horeb empfohlen. Mit einem Digitalradio können Sie den Sender leicht finden, oder wenn Sie im Internet Radio Horeb eingeben, können Sie die Website leicht finden. Es grüßt Sie sehr herzlich rosa huber
Sowohl Bischof als insbesondere “Rosa” sollten mal den hier mehrfach angemahnten Blick in die Bibel werfen. Stichwort: “allgemeines Priestertum” aller Gläubigen..
Und auch der Hlg. Geist wurde laut Bibel nicht exklusiv an katholische Amtsträger verteilt, sondern an jeden wiedergeborenen Christen. Hier übersetzt die katholische Kirche wiedergeboren fälschicherweise mjt getauft.
Und bei den Briefen an Timotheus kann man nachlesen, dass ein Bischof Mann einer Frau sein sollte.
Usw. usf.. Diese katholische Kirche ist nicht von Jesus gegründet, denn es heißt ja auch richtig in der Übersetzung: “… auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen.” Gemeinde ist aber nicht Kirche. Siehe Urgemeinde in der Apostelgeschichte.
Das allgemeine Priestertum ist nicht gleichzusetzen mit dem “speziellen” Priestertum, das auf Jesu Auftrag: “Tut dies zu meinem Gedächtnis” zurückgeht! Luther begeht hier einen Bruch mit der kirchlichen Tradition der Urkirche. Eine Übersetzung kann übrigens immer so oder so übersetzt werden. Da ich nicht weiß, um welche Stelle es sich handelt, kann ich auch leider nicht nachschauen, was da im griechischen Original steht. Auf alle Fälle steht bei der Petrus-Berufung “Ecclesia”, was auf jeden Fall mit Kirche übersetzt werden kann. Nur Luther schreibt hier Gemeinde.
Ich werde der Kirche immer treu bleiben und schätze übrigens sowohl die katholische wie auch die evangelische Kirche. Ich hoffe, dass sich die Menschen in den Dörfern eine Alternative einfallen lassen und sei es eine Art musikalische Andacht. Orgelspiel, Instrumente, Chöre, Solisten.
Etwas, was Sparmassnahmen und Wegfall von regelmässigen Veranstaltungen ersetzen kann und die Menschen dennoch zusammenkommen lässt.
Manchmal muss man sich auch über solche Weisungen setzen und einfach Stärke zeigen. Im Ruhrgebiet sollten viele Kirchen geschlossen werden, dem Bischof gelang das allerdings lange nicht an allen Orten. Das ist auch gut so.
Ich wünsche mir weiterhin, dass die Gotteshäuser die Zukunft überstehen werden. Alleine schon die Musikentwicklung wurde durch die Kirchenmusik geprägt. Die meisten europäischen Komponisten haben sich an der Kirchenmusik orientiert.
Ausserdem sind die meisten Kirchen geschichtsträchtige Bauten, welche unschätzbare Werte der Baukunst beinhalten. Bilder, Orgeln etc. Die Kirche gehört zu unseren Dörfern und das wird sie auch weiterhin.
Zur Antwort von Herrn Lika:
Für Ihre Antwort danke ich Ihnen. Ihre sehr knapp und dogmatisch wirkende Information scheint mir jedoch mehr dem mir vorgeworfenen „einseitig vorgekautem und emotionalem Nachschwätzen“ zu entsprechen. Auf meine weiteren Argumente sind Sie leider nicht eingegangen. Ich möchte aber doch auf Ihre zwei Behauptungen eingehen:
Zu a): Nichts gegen eine notwendige Neustrukturierung. Doch weshalb soll die Maßnahme, Wortgottesfeiern zu gottesdienstüblichen Feiern zu untersagen, Priester entlasten? Diese Behauptung erscheint mir völlig unlogisch, zumal eine Wortgottesfeier ohne Priester auskommt. Eine Wortgottesfeier ist im Gegenteil eine Entlastung für den Priester, wenn „Not am Mann“ ist. Auch der Zusammenhang mit Burnout erscheint mir aus dem Zusammenhang mit der Neustrukturierung herausgezogen und hier – im Zusammenhang mit der Wortgottesfeier – völlig fehl am Platz.
Zu b): Natürlich ist die Eucharistiefeier der Mittelpunkt unserer Kirche. Jedoch ist die Maßnahme, Wortgottesfeier zu gottesdienstüblichen Zeit zu untersagen (soviel zu Frau Rosa Huber), völlig ungeeignet und nicht zielführend. Sie verärgert verständlicherweise viele engagierte Christen: Die Entscheidung, ob jemand am Sonntag eine Eucharestiefeier oder eine Wortgottesfeier besucht, sollte doch jedem mündigen Christen selbst überlassen werden. Vielleicht sollte man von oben her mehr auf Überzeugung und BeGEISTerung für die Eucharestiefeier bauen, als mit der vorgegebenen Anordnung. Sie wirkt höchst autoritär; über die Köpfe vieler Gläubigen hinweg, sie paßt nicht mehr in diese Zeit, in der viele Gläubige gelernt haben zu hinterfragen, und sie wird, entgegen der Überzeugung von Bischof Zdarsa, die Kirchenbänke weiter leeren. In diesem Zusammenhang möchte ich nur einige Gedankenanstöße geben, die mir diesbezüglich wichtiger und zielführender erscheinen:
1. Ich erlebe es nicht allzu selten, dass Eucharistiefeiern auch von Priestern mit, sagen wir mal, sehr mangelnder Würde gefeiert werden. Die Predigten erreichen oftmals nicht die Menschen; sie wiken oftmals lebensfremd, bezugslos und halbherzig. Die Wort der Wandlung werden oftmals heruntergehaspelt, ohne dass deren große Bedeutung wirklich zur geltung kommt. Die Freude unseres Erlöstseins kommt oftmals nur sehr ungenügend zum Ausdruck. Oft habe ich hier den Eindruck, dass eine Eucharistiefeier für einige Priester mehr eine Sonntagspflicht darstellt als die Verkündigung der Frohbotschaft, d.h. eine überzeugende Verkündigung des Todes und der Auferstehung unseres HERRN. Diese Feststellungen treffen genauso auch auf Gläubige zu. Ich frage mich manchmal, was einen Nichtgläubigen dazu bewegen würde, gläubig zu werden, wenn er einen solchen Gottesdienst besucht … Sind wir, wirken wir denn auch wirklich glaub-würdig auf andere? In Bezug auf Wortgottesfeiern erlebe ich (nicht immer) oftmals mehr BeGEISTerung, auch wenn diese Feier nicht von Priestern abgehalten wird.
2. Zum Besuch der Eucharestiefeier: Oft nehme ich Menschen wahr, die zwar eine Eucharestiefeier besuchen, jedoch nicht zur Kommunion gehen. Ist damit die Sonntagspflicht erfüllt? Andere sind deutlich sichtbar nicht bei der Sache und gehen mit dieser Geistlosigkeit zur Kommunion. Wieder andere gehen zur Kommunion, die im Streit mit Mitmenschen und nicht zur Versöhnung bereit sind. Wie steht es denn da mit der Erfüllung der „Sonntagspflicht“? Allein das Wort finde ich abscheulich. Wer glaubt, mit dem Besuch einer Eucharistiefeier seiner „Sonntagspflicht“ nachgekommen zu sein, kann es sich eigentlich sparen. Wer sein Herz nicht wirklich öffnet, wer sich nicht wirklich mit Freude auf die Botschaft Jesu einläßt oder dieser zumindest eine Chance gibt, für den wird der Besuch einer Eucharistiefeier nicht mehr bewirken als die Beruhigung seines schlechten Gewissens.
3. Kirche im Leben: Die Teilnahme an der Eucharestiefeier sollte Quelle unseres Glaubens und unserer Freude daran sein . Sie sollte uns Kraft geben und den Auftrag: Christ sein ist nicht Auszeichnung, sondern Auftrag! Man wird sie nicht stärken, indem man etwas anderes (Wertvolles) aus dem Wirkungskreis der Glaubensverkündigung entfernt. Dass dies nicht der unumstrittene Weg ist, zeigt Bischof Marx in Freising. Wir alle sollten auch nach außen unseren Glauben bezeugen und vor allem LEBEN! Die Teilnahme an der Eucharestiefeier ist hier nur ein Teil, nur die Quelle, nur damit allein werden wir nicht selig werden. Im täglichen Leben sollten wir auch Glaubens-Gespräche mit anderen führen, das Gebet, allein und in der Gemeinschaft pflegen, die Bibel immer wieder mal zur Hand nehmen, die Eucharistiefeier sowie auch andere liturgischen Formen einschließlich der Wortgottesfeier schätzen und darin aktiv (!) teilnehmen. Ich würde mir eine Kirche wünschen, die Beispiel dafür gibt und Wegweisung ist; die sich in der Welt engagiert und offen, mutig, ehrlich und wertschätzend miteinander umgeht, die weniger verbietet und mehr stärkt. BeGEISTerung für unseren Glauben an unseren Gott sollte uns leiten! Wenn die Kirche wieder beginnt, dies zu leben, wenn GLAUBE, HOFFNUNG und LIEBE und wieder mehr Raum gewinnen, werden sich viele Leute finden, die die Kirchenbänke wieder füllen.
Desweitern würde ich, trotz Meinungsverschiedenheiten, auch einen respektvollen Umgang schätzen (bezüglich Frau Rosa Huber).
Liebe Freunde hier, ich werde es mir nicht antun, Ihre ….. zu lesen. Ich habe Ihnen einen Link gegeben, der Ihnen die Grundlagen Ihres katholischen Glaubens vermitteln kann. Eine Wortgottesfeier ersetzt niemals die Hl. Messe am Sonntag. Unser Bischof möchte nicht, dass wegen einer Handvoll Gläubiger ein Priester eine Hl. Messe in einer kirche zelebriert und dann in einer weiteren wieder wegen einer Handvoll usw. Was bitte hindert Sie daran, mit anderen Gläubigen in einer Kirche zusammenzukommen, wo dann viele beisammen sind. Sie haben eine Hl. Messe und das Erlebnis einer gefüllten Kirche. Sie lernen andere Gläubige kennen, die Ihnen vielleicht sogar noch etwas für Ihren Glauben geben können. Ich muss mich immer über Konvertiten wundern, die beim Übertreten den Glauben kennenlernen mussten und mit Begeisterung diesen Weg gehen.
Mit dem Konzentrieren auf eine Kirche will der Bischof auch verhindern, dass die Priester am Sonntag mehrere Male die Hl. Messe zelebrieren müssen. Ach ja und dann sagen Sie, dass das schlampig geschieht. Ich wollte hier eine zynische Bemerkung machen, die ich mir lieber spare. Je häufiger Sie etwas tun, umso weniger konzentriert und intensiv beschäftiigen auch Sie sich damit.
Wenn hier Priester angeklagt werden, dass sie die Wandlungsworte schlampig, die Predigt am Menschen vorbei halten, lassen Sie mich mal fragen, wie oft Sie in den letzten Monaten – Jahren um gute und heilige Priester gebetet haben?
Es gibt definitiv keine deutsche katholische Kirche. Es gibt eine römisch-katholische Kirche, die weltweit ist und in der wir mit 2% reichlich wenig vertreten sind. Wer den Glauben dieser Kirche nicht teilen will, soll nicht versuchen herumzubasteln, sondern einfach Konsequenzen ziehen. Jesus hat von der kleinen Herde gesprochen und jeder entscheidet selbst, ob er dazu gehören will oder nicht. GOTT achtet Ihre Entscheidung, von der man als Erwachsener wissen müsste, dass aus Entscheidungen auch Konsequenzen entstehen.
Wenn Sie weiterhin dazu gehören wollen, empfehle ich Ihnen wirklich von ganzem Herzen die Bibel und den Katechismus der katholischen Kirche zu lesen und vielleicht täglich auch einmal zu beten. Gottes Geist wird Ihnen dann sicher weiterhelfen. Ich spreche aus Erfahrung.
Ach noch etwas: Irgendwer hat etwas vom allgemeinen Priestertum der Gläubigen hier von sich gegeben. Ja, das allgemeine Priestertum der Gläubigen gibt es. Priestersein heißt vor allem Dienen. Die Priester haben dem Bischof Gehorsam gelobt! Jesus war dem Vater gehorsam und ER sollte uns Vorbild sein. Die Nachfolger der Apostel sind die Bischöfe und der ‘Fels’ auf den Christus SEINE KIRCHE gegründet hat, ist immer noch der Hl. Vater.
JESUS zwingt keinen in SEINER KIRCHE zu blaiben. Wenn Sie Ihre Kreativität ausleben wollen, gibt es viele andere Möglichkeiten. Vergessen Sie nicht, die Mehrzahl der Katholiken, die ihren Glauben leben und sich darin fortbilden und etwas darüber wissen, teilen Ihre Ansichten nicht und bitten darum, dass Sie sich entscheiden: entweder – oder!!! Gottes Segen und Hl. Geist für Sie alle.
Karl Rahner: ‘Die Kirche des 21. Jahrhunderts ist entweder eine mystische oder keine mehr’.
“In einem Theater brach hinter den Kulissen Feuer aus. Der Pierrot trat an die Rampe, um das Publikum davon zu unterrichten. Man glaubte, es sei ein Witz und applaudierte. Er wiederholte seine Mitteilung; man jubelte noch mehr. So, denke ich mir, wird die Welt eines Tages untergehen.”
Sören A. Kierkegaard
Sehr geehrte Frau Huber,
lesen Sie eigentlich was Sie schreiben? Sie schreiben Jesus hat von der kleinen Herde gesprochen dennoch schreiben sie weiter oben ein Priester solle nicht vor einrn Handvoll eine Messe zelebrieren. Das war nur ein Beispiel. Wenn Sie Ihren Text einmal genau lesen werden Sie noch mehr solche Widersprüche und auch Rechtschreibfehler finden. Ich wünsche Ihnen Kraft und Erstarkung im Glauben. Schöne Grüße auch an Ihren Dienstherrn.
Sehr geehrte Frau Huber,
Im bete mehr als einmal am Tag, lese die Bibel und bin jede Woche mehrere Stunden in der Kirche. Das sage ich, obwohl ich keinen Grund habe, mich vor Ihnen zu rechtfertigen. Es soll vielmehr zur Klarheit dienen.
Dass Sie mich hier unterschwellig zum Austritt aus der Kirche auffordern, ist eine ausgemachte Unverschämtheit! Da Sie vor Selbstgerechtigkeit nur so strotzen, empfehle ich auch Ihnen etwas: DEMUT.
Sehr geehrter Herr Bayer,
es ist wunderschön, dass Sie so fehlerlos sind. Ich gratuliere Ihnen und empfehle Ihnen trotzdem, sich in der Bibel zu orientieren, was Ihre Aufgabe als Laie ist. Bekannt ist ja, dass die Reformer eine Aggressivität an den Tag legen, der seinesgleichen sucht.
Berücksichtigen Sie bitte, dass wir, die röm.kath. Katholiken der Weltkirche – es gibt definitiv keine deutsche katholische Kirche – uns an die Vorgaben unserer Bischöfe, die definitiv als Nachfolger der Apostel die Leitungsfunktion haben, schätzen und dafür dankbar sind. Wenn Sie eine andere Kirche wollen, müssen Sie die Konsequenzen ziehen.
Sehr geehrter Herr Glück,
niemand hat so wenig Demut wie die Reformkatholiken. Wissen Sie, dass Demut ‘Dienmut’ heißt / bedeutet?
Da die Redaktion hier die Linie der Reformkatholiken unterstützt und nicht neutral ist, wurden zwei Beiträge von mir gelöscht, in denen ich geschrieben habe, dass nicht nur ich, sondern auch mein Mann diese Meinung vertritt. Es wäre sehr lobenswert, wenn es aus Ihrem Lager Menschen gäbe, die ausgesprochen christliche Aufgaben für Laien untestützt, wie z.B. den Lebens- und auch den Tierschutz, die Mission etc. Da man bei Ihnen aber nur scharf auf Leitungsfunktionen und Pöstchen in Gremien ist, verliert man wohl vieles andere was die Bibel fordert aus den Augen.
Jemand hat das allgemeine Priestertum angemahnt. Priestersein heißt Dienen.
Dennoch ist zwischen dem Amt des Priesters auf Grund des Sakramentes der Priesterweihe dennoch ein erheblicher Unterschied. Die Nachfolger der Apostel sind die Bischöfe, und der Fels, auf den die Kirche gegründet ist, ist immer noch Petrus bzw. sein Nachfolger.
Im übrigen ist die Kirche nicht dem Zeitgeist unterworfen. Jesu Worte sind so wie sie sind ewig und dort wirksam, wo sie so gelebt werden, wie sie da stehen. Prof. Dr. Klaus Berger ist Neutestamentler und sagt: ‘Wenn ich in der Bibel etwas nicht verstehe, gehe ich auf die Knie und bitte den Herrn, dass ER mir zeigen möge, was er mir damit sagen will.’
Aus dieser Diskussion werde ich mich ausklinken da offensichtlich eine Kommentatorin die Lehre Christi nach Manier der Schriftgelehrten lebt.
Gottes Segen -”allen” Mitkommentatoren egal welcher christlichen Konvention.
Pfüart Gott
Noch einen ganz kurzen Nachtrag wegen Ihrer Befürchtung, dass ich in irgendwelcher Beziehung zu Bischof Konrad stehe. Ich bin nicht mit ihm verwandt. Ich bin nicht im kirchlichen Dienst, ich habe den Bischof nie getroffen, er kennt mich nicht und ich kenne ihn nur aus seinen Weisungen und aus seinem Hirtenbrief.
Wir – mein Mann und ich – und außerdem eine sehr große Schar von Menschen, die sagen, sie beten in der Sache, es hat keinen Sinn mit derartigen Rechthabern zu streiten, – sind überaus dankbar, dass wir einen Hirten nach dem Geist Christi bekommen haben, der nicht im Winde der Medien hin und her flattert. Herr Glück hat Demut angemahnt. Ich meine, dass niemand weniger Demut = ist Dienmut an den Tag legt, wie die Reformkatholiken. Darüber sollte man sich gründlich Gedanken machen!
Karl Rahner: Die Kirche des 21. Jahrhundert ist eine mystische oder keine mehr.
“In einem Theater brach hinter den Kulissen Feuer aus. Der Pierrot trat an die Rampe, um das Publikum davon zu unterrichten. Man glaubte, es sei ein Witz und applaudierte. Er wiederholte seine Mitteilung; man jubelte noch mehr. So, denke ich mir, wird die Welt eines Tages untergehen.”
Sören A. Kierkegaard
@Rosa Huber: Jesus hat vielleicht eine Kirche gegründet – aber mit dem was Jesus gründete hat die autoritär geführte Organisation die sich heute katholische Kirche nennt wenig zu tun!
Möchte die drei Punkte aus der Vision des Hl. Don Bosco noch einmal nennen, um allen Missverständnissen vorzubeugen:
1. die Hl. Eucharistie
2. die Gottesmutter
3. der Papst
Ihnen alles Gute und eine gute Nacht
rosa huber
Hallo, nun muß ich mich schon mal zu Frau Rosa Huber melden. Mit welchem Recht nehmen Sie den engagierten Laien den Mut weiter in der Kirche tätig zu sei. Besser gefragt, sind sie überhaupt aktiv in der katholischen Kirche tätig oder Schluchzen Sie nach der Vergangenheit vor 50-100 Jahren? Wenn nicht, halten Sie in Zukunft bitte die Tasten Ihres PC’s ruhig! Mit Groll Alfonsolo ein Schwabe
Guten Morgen,
es tut mir leid, wenn ich dem Ein oder Anderen hier zu nahe getreten bin. Zunächst ist es unsere Überzeugung, dass sich viele, die sich der Kirche absolut nicht verbunden wissen, unter die Protestler gemischt haben.
Man verwechselt hier offenbar etwas. Es geht nicht um die Meinung des Einzelnen sondern um die Lehre der Kirche. Nach dieser gibt es für nichts Kostbareres auf dieser Erde, als das Kreuzesopfer Jesu Christi, das in unblutiger Weise in der Hl. Messe gegenwärtig wird. Mit diesem Opfer sollten wir uns vereinen und unser Leben hineinlegen, nicht nur die Frucht aus diesem Opfer genießen wollen.
In den letzten Jahren wurde das alles nicht zuletzt dadurch, dass selbst mancher Priester sich da von der Lehre der Kirche absetzte und seine eigene Meinung verkündete, so sehr nivelliert, dass fast nichts mehr davon übrig geblieben ist. Ist uns Jesus das nicht wert, dass wir um Seinetwillen ein paar Kilometer fahren? Wir sind früher diese Kilometer gelaufen und das war unheimlich verbindend für die Gemeinde. Übrigens gibt es Gemeinden, in denen ältere Priester leben, die keine hl. Messe zelebrieren dürfen, weil Gemeindereferenten / innen ihre Wortgottesdienste halten wollen. Um wen kann es da nur gehen? Sicherlich nicht um den HERRN.
Wir haben verlernt, vor dem Herrn des Himmels und der Erde, der z.B. mit einem Wort unsere Klimakatastrophe beheben könnte, das Knie zu beugen. Manche dieser o.g. Priester, die z.T. ihre ‚eigene Lehre’ verkünden, haben sich erdreistet, Menschen, die Jesus sehr leiben und das Bedürfnis hatten, das Knie vor dem Empfang der Hl. Kommunion vor dem Herrn zu beugen, zu sagen: ‚Vor mir brauchen sie das Knie nicht beugen!’ Andere, die den Herrn auf den Knien empfangen wollten, sind oft einfach übergangen worden und es wurde mit der Zeit so ein Druck aufgebaut, dass sich niemand mehr traute niederzuknien. Das ist eine Tatsache, die wir extrem stark finden.
Wenn unsere freikirchlichen Geschwister glauben könnten, was wir glauben, sie würden auf den Knien zum Herrn hin rutschen. Sie haben eine so große Ehrfurcht und ‚nur’ das Wort Gottes, das zwar ein ‚Schatz im Acker’ ist, aber wir haben dazu noch den HERRN im allerheiligsten Altarsakrament.
Eine freikirchliche Schwester hat mir einmal gesagt, dass für sie die katholische Kirche die größte Sekte sei. Im Moment haben sich bei die Haare gesträubt, bis ich verstand, was sie sagen wollte: Wir gehen in die Kirche, gehen zur hl. Kommunion und unser Leben wird dadurch überhaupt nicht verwandelt – was der Sinn dieses Empfanges ist dem Herrn gleichgestaltet zu werden. Geben wir Zeugnis für den HERRN, für sein Evangelium? ‚Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!’ (Mt 12,30, Lk 11,23).
Ich kenne eine junge evangelikale Frau, die geht von Haus zu Haus – was ihr nicht leicht fällt, einfach aus Liebe zum HERRN – nachdem man ihr verboten hat, mit Menschen auf dem Parkplatz eines Supermarktes zu beten. Die Menschen sind glücklich, mit dieser jungen Frau über Jesus sprechen zu können.
Man hat beobachtet, dass in dem Maße, wie sich die Beichtstühle geleert haben, sich die Couches der Psychiater gefüllt haben. Wir kommen uns soooo gut vor und sollten uns doch manchmal darüber Gedanken machen, wie heilig DER ist, DEN wir empfangen und das Bedürfnis nach der Teilnahme am Erlösungsopfer haben. Das Bewusstsein der Sünd- und Fehlerhaftigkeit wurde uns vom Zeitgeist gründlich ausgetrieben.
Mir wurde einmal gesagt, dass, wer seinen Glauben ernst nimmt und leben will, nur in einer der (neuen) Glaubensgemeinschaften (Gem. Emmanuel, Gem.d. Seligpreisungen, Legio Mariä usw) ‚überleben’ kann. Der ‚Fürst dieser Welt’ (Eph. 6,12) verführt auch die, die gut sein wollen.
Ich denke, wir haben allen Grund, Gott für diesen unseren Bischof zu danken, der es sich nicht leicht macht und so viel ‚Prügel’ bezieht. Er trägt eine große Verantwortung für uns und wir sollten für ihn beten und uns nicht vom Mainstream vereinnahmen lassen.
Sollten sich Schreibfehler eingeschlichen haben, so entschuldigen Sie das doch bitte!
Gottes Segen, eine gesegnete Fastenzeit und herzliche Grüße – Ihre Huber’s
Die ganze Diskussion hier erinnert mich an das komödiantische Fantasy-Buch “Wachet! Wachet!” von Terry Prachett. Im Wesentlichen geht es darin darum, dass in der dortigen Welt Götter nur so lange mächtig sind, so lange genug Menschen wirklich an sie glauben. Sobald der Glaube jedoch zu einem Ritual verkommt das nur noch durch Zwang und Autorität aufrecht erhalten werden kann, verlieren die Götter ihre Macht und werden als Tiere auf die Erde zurück geworfen.
@ Johann @ Alex – in welcher Welt Sie leben, ist mir schleierhaft. Die Kirchen werden immer leerer und Sie verkünden, wie gut die Gemeinden funktionieren. In Ihrem Bewusstsein scheint der gravierende Unterschied zwischen einer Hl. Messe und einem Wortgottesdienst nicht zu existieren. Vielleicht sollten Sie sich doch einmal den Katechismus der katholischen Kirche wieder einmal ansehen. Wäre z.B. eine gute Lektüre für den heutigen Sonntag; dann sich betend dem Hl. Geist öffnen. Sie werden sehen, dass Sie in Ihrem Innern viel Friede und Freude dadurch geschenkt bekommen. Gottes Geist ist nämlich ein lebendiger, der vor allem auch in der Hl. Messe Sie umgestalten und Christus ähnlich machen will. Gell, davon hat man doch schon lange nichts mehr gehört. Dieser Zeitgeist!!! Dieser Mainstream!!! Glauben Sie mir, der Kirche Jesu Christi ist Bestand verheißen bis ans Ende der Zeiten. Kennen Sie die Vision des hl. Don Bosco? Nachlesen! Auch bei den Heiligen kann man viel lernen.
Übrigens hat Jesus nie gesagt: Setzt euch zusammen und plaudert ein bisschen, diskutiert und stimmt dann ab. ER hat zu Petrus gesagt: Dir werde ich die Schlüssel des Himmelreiches geben.
Lassen Sie uns römisch-katholische Christen – von denen es sehr viele gibt, die Ihre sog. Reformbemühungen überhaupt nicht nachvollziehen können – katholisch bleiben. Jesus hat seine Kirche gebaut und wird sie immer wieder selbst durch SEINEN HEILIGEN GEIST erneuern. Zum Umbau braucht er uns gewiss nicht.
Suchen Sie sich einfach Ihre Denomination, wo Sie sich zuhause fühlen. Gesegneten Sonntag und freundliche Grüße
Ergänzung: Wem etwas an seinem Glauben liegt, der versucht sich darin fortzubilden. Deshalb ein Vorschlag: Hören Sie einmal rein bei Radio Horeb, der zur Radio- Maria-Weltfamilie gehört. Dort kann man seinen Glauben wunderbar vertiefen und dann kann man Fehlentwicklungen der letzten vierzig Jahre – vor allem in unserer deutschsprachigen Kirche – wunderbar erkennen. Geben sie bei Google einfach Radio Horeb ein.
Warum werden die katholischen Kirchen immer leerer, während es bei anderen, sogenannten Glaubensgemeinschaften meist volle Räume gibt, bei ihren Zusammenkünften!
Es ist dieser unseelige Aleinanspruch den sich die katholische Kirche gegeben hat! Gehe schon deswegen ungern in die Kirche, egal ob Wortgottesdienst oder sogenannte heilige Messe, da es im Glaubensbekenntnis immer noch heißt:”glaube an die heilige, katholische Kirche”!
In diesem Gebet wird aber auch vorher gelogen dass sich die Schwarten biegen! Erst heißt es “ich glaube an Gott”! Das ist für mich auch in Ordnung!
Aber dann soll man plötzlich an die Heiligen, den Papst und weiß ich wen noch glauben!
Entweder oder!
Gott in seiner Dreifaltigkeit ist in Ordnung! Ich bin froh sagen zu können, “ich glaube an Gott”!
So ich dann im Sinne der Kirche und im Chor der Lippenbeter weitermurmeln würde, würde ich lügen!
Also schweige ich, ist redlicher! Und Ehrlicher!
Aber diese Begriffe sind dem Klerus und vielen ihrer unbedarften Mitläufer ein Fremdwort.
Aber warum soll ich dann an diese Menschen, bzw. von Menschen gemachten irgendwelchen Heiligen glauben!
Irgendwann sollte, oder besser gesagt muss jeder Mensch die Basis verlassen, um sich den Geist um die Nase wehen zu lassen und darauf horchen, was einem zu geweht wird!
Solche Kommentare wie die Ihren Frau Huber die Sie hier zum Besten geben, läßt Erinnerungen wachwerden an das Mittelalter, als die “Kirche” reihenweise die Vordenker auf die Scheiterhaufen schickte.
Jesus braucht offene Herzen damit Er das weitergeben kann was Not tut, keine Lippenbeter die sich aus der Bibel einen Strauß von Zitaten pflücken um diesen dann anzubeten oder zu zerpflücken!
Manchmal würde es ausreichen einen Wikipedia-Artikel aufmerksam zu lesen!
http://de.wikipedia.org/wiki/Katholisch
[Link ausnahmsweise genehmigt.]
@ Johann – es ist bezeichnend für die sog. Reformakatholiken, dass sie immer wieder die anderen beschimpfen und versuchen mit Schmutz zu bewerfen; dabei merken sie nicht, wie sehr sie verraten, wie wenig Ahnung sie vom katholischen Glauben haben. Wennn Sie so unglücklich sind mit Ihrem Glauben, dann gehen Sie soch einmal dorthin, wo die ‘Säle’ gefüllt sind. Glauben Sie mir, ich war auch schon dort und habe auch Freunde dort. Leider fehlen dort für mich die entscheidenden Hilfsmittel, Gott zu begegnen. Ja, uns selbst die Heiligen können Vorbild und Hilfe sein. Aber damit werden Sie ja wohl nichts oder wenig anfangen können. Ich rate Ihnen wirklich, wenn Ihnen am Glauben etwas liegt, bei Radio Horeb reinzuhören. ….. und wenn Ihnen der Glaube nichts wert ist, frage ich mich, weshalb Sie überhaupt zur Kirche gehen. Solche Leute wie Sie beten doch beim Spazierengehen viel besser, pardon. So behaupten das manche. Vielleicht – ich habe viele Menschen zur Schwelle des Todes begleitet und einige Erfahrungen gemacht.
Ihr Glaubensbekenntnis, das sie hier abliefern, ist mehr als erbärmlich. Wir, mein Mann und ich und viele unserer Freunde schätzen – einige Konvertiten – und lieben die Kirche und deshalb werden wir selber nicht daran rummodeln, sondern dies dem Hl. Geist überlassen und unseren Teil betend dazu beitragen. Aber damit werden Sie ja wohl nichts oder wenig anfangen können.
Vielleicht sollten Sie Ihren Geist einmal ein bisschen nähren – Dr. Michael Hesemann, Historiker und Archäologe, Dr. Karlheinz Fleckenstein, Pfr. Ulrich Filler: ‘Deine Kirche ist ja wohl das letzte’. Lesen Sie einmal nach. Vielleicht entdecken auch Sie die Freude am Glauben neu. Man sollte nicht nur seinen Kinderglauben bemühen, sondern sich auch im Glauben fortbilden, weil man sonst nur die eigenen schrägen Gedanken hin- und herschiebt.
Tut mir leid, dass ein paar Schreibfehler unterlaufen sind. Ich hoffe, Sie Herr Johann, verstehen trotzdem, was ich meine.
In diesem Zusammenhang Herr Johann, sehr zu empfehlen:
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Einen gesegneten Schlaf – mit freundlichen Grüßen
@Frau Huber,
wie kommen Sie darauf, dass ich unglücklich bin?
Steht doch in einem Beitrag von mir, “ich glaube an Gott”!
Und da Jesus und der heilige Geist nun mal eins mit Gott sind (auch wenn dies für Katholiken schwer zu begreifen ist), brauche ich an nichts weiter zu glauben!
Gott ist das Umfassende, Jesus der Lebendige und der Geist bringt uns die Weisheit, sofern wir das zulassen!
Es braucht dafür nur ein offenes Herz, eine gereinigte Herzensstube.
Nur weil es für Sie eventuell bequemer ist heute das Fähnchen dorthin wehen zu lassen und morgen eben dahin, so brauche ich mir noch lange nicht Ihre Schuhe anziehen!
Wünsche allen Lesern ein gesegnetes Tagwerk
Niemand ist unglücklich,der in Gottes Hand ist,außer er/sie ist ein radikaler Gläubiger,der nur das Strafende und Enge im christlichen Glauben sieht.
Danke, ich werde hier nicht weiter schreiben. Umkehr ist ein zentrales Wort des Evangeliums. Wenn ich mich nicht bemühen möchte, Gott dem Herrn näher zu kommen, eben umzukehren, dann dialogisiere ich einfach bis zum Sanktnimmerleins Tag. Pfüat Eich Gott.
Also mal ehrlich, es ist traurig was hier geschrieben wird. Egal ob von einer Frau H. oder sämtlichen anderen. Ich bin auch katholisch erzogen worden und glaube auch an Gott, aber die Kirche so nieder zu reden ist auch nicht richtig, genauso ist es nicht richtig alles gut zu heißen, was die Kirche treibt un dieses schön zu reden. Es geht hier auch nicht um die Pfarrer, Priester oder sonstigen. Vom sogenannten “Bodenpersonal” halte ich auch nicht viel. Aber das ist kein Grund für mich die Kirche stur zu meiden. Ich gehe ja nicht wegen dem Pfarrer dort hin. Jeder denkt nur noch an sich und das ist traurig in dieser Gesellschaft. Sich manchmal einfach auf die 10 Gebote besinnen, würde schon arg viel bringen. Es gibt auch genug positive Beispiele die für die Kirche sprechen. (z. B.. in der ehemaligen DDR, da hat die Kirche sich um die Behinderten, Alten und Kranken gekümmert und niemand anders sonst)Warum werden dieses vergessen???……ganz einfach weil der Mensch sich das Schlechte besser merkt und die Medien schon dafür sorgen, dass es nicht aus den Köpfen der Menschen verschwindet.