In einem 1500 Seiten langen “Manifest” hat der Massenmörder von Norwegen sein islamfeindliches Weltbild dargelegt. Er vertritt dabei eine neue Form des Rechtsextremismus: Er ist kein Antisemit und er distanziert sich von klassischen Neonazis. Auch in Deutschland findet sich eine ähnliche europa-, fremden- und islamfeindliche Bewegung: Sie tritt nicht mehr in Springerstiefeln auf, sondern gibt sich intellektuell und will damit rechtskonservative, bürgerliche Kreise ansprechen. Extremismusexperten sind sich völlig uneinig, wie die Gesellschaft mit diesen neuen Rechten umgehen sollte.
Mehr zum Thema bei Bayern2: Wie gefährlich sind Europas Rechte?




Jede Form von Hass, Ausgrenzung und Diskriminierung ist gefährlich.
Auch der “Hass” gegen Nazis?
Ja, auch der Hass gegen Nazis kann zur Gewalt führen. Deren Gedankenkgut und deren Parteien sind abzulehnen und mit allen Mitteln der Staatsgewalt und den Mitteln einer Zivilgesellschaft zu bekämpfen. Aber so widerlich und gefährlich diese Gruppen sind, auch hier ist Hass und Gewalt bzw. Selbstjustiz fehl am Platze und letztlich Kontraproduktiv.
Sehe ich anders. Hass ist ein urmenschliches Gefühl und Gefühle kann man schwerlich verbieten. Hass, Wut und Zorn können durchaus sehr produktiv sein, wenn man zum Beispiel an wütende, junge Musiker denkt, die aggressive Musik machen. Herweghs Erfolg als Dichter war nur durch seine Wut denkbar (Was Jesus teilweise gemacht und gesagt hat, ist nur mit Wut zu erklären.) Etc. Negative Gefühle gehören zum Menschsein dazu und sie helfen, den eigenen Standpunkt abzugrenzen, sind sogar erkenntnisdienlich und schaffen Veränderung. Doch alles – in Maßen, alles ausgewogen. Hier und überall gilt: Alte Zöpfe muss man abschneiden dürfen, sogar ruppig. Aber: Der Kopf, der zum Zopf gehört, muss dranbleiben.
Breivik, dieser grässliche Typ, hat Mill zitiert. Besser wäre folgendes Wort von Mill gewesen: “Lieber ein unzufriedener Mensch als ein zufriedenes Schwein.”
Zorn und Wut ist etwas anderes wie Hass.
[Kommentar wegen DAUERGROSSSCHRIFT gelöscht. Siehe Kommentarrichtlinien. Viele Grüße, ADMIN Querulant]
Ich war als Soldat in Bosnien und dem Kosovo. Entweder es findet eine freie Diskussion darüber statt, und der Souverän (das deutsche Volk) wird endlich einmal zum Thema (z.B. EU-Beitritt Türkei) mittels Volksabstimmung befragt, oder die Folgen werden m.E. ähnlich wie bei meinen Einsätzen sein. Aktuell hat sich der christliche Südsudan vom moslemischen Norden getrennt, und in Europa will man den angestammten Völkern verbieten, dass Thema zu besprechen.
Welcher muslimische Teil in Europa will sich von welchem Land abtrennen???? Das eine hängt mit dem anderen doch überhaupt nicht zusammen!
Es geht hier nicht um die Teilung eines Landes sondern in erster Linie um mehr Beteiligung der Bürger in Form von z.B. Volksentscheidungen. Nur wer beteiligt wird fühlt sich ernst genommen und mit verantwortlich!
@Skeptiker..veilleicht meint Stefan das Kosovo?
Wir müssen auch aufpassen nicht auf dem linken Auge blind zu werden , weil inzwischen sogar Konservativ freiheitliche Grundhaltung als Rechtsextrem zu gelten scheint. Trotzdem ist die Tat auf das schärfste zu verurteilen ganz ohne Frage.
Stimmt, weil dann wären wir ja ganz blind…auf dem rechten Augen sind wir es ja schon…
Jetzt wäre nur noch dieses ominöse ‘Wir’ zu klären…
ob rechts oder linkds ist vollkommen unerheblich.
Schlimm ist nur jedwede Art von Extremismus.
Hier gilt es auch die Rolle der Hochfinanz zu hinterfragen.
Wer bitte hat ein Interesse an instabilen politischen Systemen?
Vermutlich vernirgt sich gerade dort die Ursache instabiler Tendenzen, oder?
Ja, dass er das Kosovo als Ausgangspunkt meint mir schon klar. Aber wo sonst in Europa gibt es einen Fall, bei der sich ein (teilweise bis überwiegend) muslimisch geprägtes Gebiet von einem anderen Staat lösen will? Oder hat etwa Kreuzberg Autonomie oder gar Unabängigkeit gefordert? Die ethnischen Konflikte im Kosovo sind doch nicht im geringsten mit den sozialen Problemen zu vergleichen die wir in Deutschland mit Teilen der Migraten haben.
Das Thema hier ist Islam-Hass und die neuen Rechten und nicht Islam-Kritik. Es gibt Blog-Kommentatoren, die z.T. berechtigte Kritik am Islam oder an Muslimen als Argument nutzen möchten, um Islam-Hass und Rechtsextremismus rechtfertigen. Solche Unsachlichkeiten schalten wir nicht frei. Siehe Kommentarrichtlinien.
Ich bin gespannt, wie zwischen der engagierten Islam-Kritik und “Islam-Hass” in der Sendung differenziert wird.
Oft wird “Hass” auch genannt, um dem Gegner Unsachlichkeit zu unterstellen.
Die zur Zeit als “Mitverantwortliche” durch die Medien geisternden, wie Sarrazin oder Broder und auch islamkritische Seiten haben jedenfalls nicht zu Hass oder Gewalt aufgerufen und bekennen sich eindeutig zu Demokratie und Verfassung.
Das ist mehr, als z.B. “linkspopulistische” Blogs tun.
[Hier hat ADMIN Querulant hineinkopierten copy/past-Inhalt gelöscht. Siehe Kommentarrichtlinien.]
WAS will man da am “Islam” kritisieren?
Natürlich kann man Aspekte des Islam kritisieren, z.B. den Islam in Deutschland (“es fehlen aufgeklärte Stimmen”, im Gegensatz zu Frankreich), die Staaten der arabischen Welt (größtenteils autoritäre Regime, die mit deutschen Waffen das Volk unterdrücken), die Wahhabiten in Saudi-Arabien,… Aber “den Islam kritisieren”?
Das ist so sinnvoll wie eine “Meyerkritik” oder “Gestilltenkritik”.
Islam-Kritik ist an sich schon eine Ideologie, weil der Islam mit 1,4 Milliarden Gläubigen in unzähligen Richtungen und Gruppen viel zu heterogen ist. Selbst Sunniten, größte Konfession, der ca. 85% der Moslems angehören, teilen sich wieder in vier Rechtsauslegungen.
weiter siehe oben.
Wieso bin ich ein “Rechter” wenn ich mir ernsthaft Sorgen mache um eine zunehmende Überfremdung unserer Gemeinden und Städte durch Muslime, wenn ich dem Euro und seinen derzeitigen Auswüchsen, ( die jeder Normalbürger hat kommen sehen) kritisch gegenüberstehe und den Dänen recht gebe mit dem was sie tun ?
Ich bin 51 jahre alt, habe Familie und geregeltes Einkommen, gehöre keiner “rechten Gruppierung” an und habe bisher immer “bürgerlich” gewählt !” ( zumind. bis zur letzten Bundestagswahl )
Ist mittlerweile “rechts”, wer die SPD- Links- grünen Multikultiphantastereien als falsch betrachtet und die politische Korrektheit für Meinungsdiktatur hält ?
Man stelle sich nur einmal vor, FJS würde noch leben und Politik machen – wäre er heutzutage immer noch der CSU – Vorsitzende oder ein ultrarechter Demagoge ?
Die Angst vor dem Islam, dem Euro und der ständig wachsenden Kriminalität sind in der Gesellschaft real – und man kann diese nicht beseitigen, indem man die Ursache der Sorgen und Ängste als “rechts” stigmatisiert !
Wer hat denn gesagt, dass sie ein Rechter sind??? Hier glaub ich bisher keiner….
Rechts ist man, wenn man Euro-Kritik sagt, aber Nationalismus meint, D-Mark-Mythos betreibt und den Euro zum Sündenbock macht und nicht die Wirtschaft, die ihre Preise selbstverantwortlich erhöht hat.
Und einseitig gegen die immer gleichen Feindbilder polemisiert und mit Pauschalisierungen und Unterstellungen umher schmeißen.
Aber solange man rechten anti-Demokraten keine Waffen gibt, können sie auch nicht auf anständige Menschen schießen.
Also Waffenverbot und Massenrazzien, egal ob bei Rechts-Populisten oder Islamisten.
Stimmt…getroffene Hunde bellen, gelle=
So sehe ich das auch. Die mediale Hetzjagd auf Islam- und Multikult-Kritiker erinnert mich stark an George Orwell’s “1984″. Außerdem finde ich es abstoßend, dass sowohl Rechte wie auch Linke politisches Kapital aus den abscheulichen Morden abschöpfen wollen.
Rechter? Nicht unbedingt.
Hysterisch, paranoid, panisch? Bitte eins davon auswählen, das ja.
[Hier hat ADMIN Querulant hineinkopierten copy/past-Inhalt gelöscht. Siehe Kommentarrichtlinien.]
…81 Millionen Deutsche. Je 25 Millionen davon in den beiden Großkirchen. 22,5 Millionen bezeichnen sich als “nicht religiös” (aber ca. 15-20% der Mitglieder der Großkirchen bezeichnen sich so, gibt also eine Schnittmenge).
3-4,5 Millionen Moslems, etwas unter 5%.
Also glauben angeblich 60% der Deutschen (Zustimmung zu Sarrazin), daß sie von 5% “islamisiert” werden können.
Nicht wirklich glaubhaft.
…mit den Fakten hat der Kommentar oben sogar Sinn.
Ich halte es für sehr gefährlich, wenn jetzt jeder islamkritische Bürger sofort zum Rassisten und Staatsfeind erklärt wird und juristisch und öffentlich verfolgt wird. Teilweise geht die Gleichschaltung der veröffentlichten Meinung schon sehr weit. Die Journalistin Güner Balci schwimmt nicht im Mainstream, schreibt auch kritische Worte über Migranten und wird kurzer Hand vom rbb gefeuert. Das ist eine Schande. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, das in Skandinavien und den Niederlanden sehr hoch gehalten wird. Wir Deutschen sollten uns auch daran ein Beispiel nehmen.
ADMIN Querulant
Das ist ja genau das Problem: Islam-Kritik wird sofort mit Islam-Hass gleichgesetzt.
Falsch. Aber Verteidigung und Verharmlosung von Hass kann man mit Hass gleichsetzen. Allerdings ist hier nicht der Islam an sich das Thema und es führt zu keiner sachlichen Diskussion, wenn man vom Thema abweicht. Das gilt auch für Versuche in Meta-Diskussionen abzudriften. Siehe Kommentarrichtlinien.
Ich arbeite überwiegend mit muslimischen Schülern und stehe, wie die überwiegende Lehrerschaft, der koranischen Lehre sehr kritisch gegenüber. Beamte haben eben die Pflicht zu der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen. Ich kenne keinen islamischen Staat mit einer auch nur annähernd funktionierenden Demokratie. Das macht auch mir ein Stück weit Angst. Daher stehe ich den muslimischen Verbänden mit kritischem Auge gegenüber. Hass empfinde ich dabei nicht!
ach, immer diese langweilige anti-Islam-Polemik.
Wie annähernd gut funktioniert denn die Demokratie in vielen christlichen Ländern, wie Russland, Ungarn, oder Baden-Württemberg, wo Gegner der Steuerverschwenung Stuttgart 21 im letzten Jahr von der Polizei zusammengeknüppelt wurden ?
Ich weiß, das ist Polemi, da Baden-Württemberg demokratischer ist, als die Türkei aber
aber die immer gleichen Parolen gegen alles was mit Moslems zu tun hat, sind doch irgendwann einmal ausgelutscht.
Ich hoffe, Herr Widukind kritisiert auch gesellschaftliche Probleme, an denen der Islam ausnahmsweise mal nicht schuld ist. Dann hat er meinen Respekt !
“Annähernd” demokratisch:
* Indonesien (größtes moslemisches Land überhaupt)
* Pakistan (hatte mit Menazir Bhutan ein weibliches Staatsoberhaupt, als sich das in Deutschland noch keiner vorstellen konnte) – jetzt wieder “annähernd” demokratisch
* Iran bis 1953 (Sturz Mohammed Mossadeghs durch GB und USA, Obama hat sich dafür gerade entschuldigt)
* Türkei (selbst Erdogan als “Moslem-Demokrat” nutzt der Demokratie dort eher, als er ihr schadet)
…anscheinend gibt es also “annähernd demokratische” moslemische Länder. Muß das ein Medizinischer Informatiker einem Lehrer erzählen?
“Koranische Lehre”: Der Vatikan hat die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte nicht unterschrieben (wegen der Frauen). Sollte man da nicht der “biblischen Lehre” genauso “sehr kritisch” gegenüberstehen? (Ich BIN praktizierender Christ!)
Zur FDGO gehört auch Art. 4 (1) und (2) Grundgesetz. Als Beamter ist man zu Neutralität in dieser Hinsicht verpflichtet. Als Akademiker sollte man zwischen Staaten, Religionen und Konfessionen unterscheiden können.
Die deutschen moslemischen Verbände SIND mit einem Korn Salz zu genießen.
[hier hat ADMIN Querulant einen themenfremden Teil entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Ich jedenfalls werde weiterhin islamisch motivierter Frauenfeindlichkeit und Homophobie, Antisemitismus, Gewalt, gesellschaftliche Rückständigkeit und in einer vielen Punkten falschen Einwanderungspolitik kritisch, sehr kritisch gegenüber stehen. NICHT, weil ich Muslime nicht mag. Sondern weil es schlicht und einfach kritikwürdige Pubkte sind . Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Herr oder Frau Stroehmer, wenn Sie auch die Frauenfeindlichkeit in Teilen der Institution Katholische Kirche und die Ausbeutung und den Missbrauch von Kindern in christlichen Kinder- und Fürsorgeheimen der BRD verurteilen, die erst “die 68″ -von mir mal polemisch so formuliert- überwunden haben, dann haben Sie meine Solidarität.
Ansonsten lasst mir bitte den Sarrazin in Ruhe, mit so einem Grießgram muss man Mitleid haben !
Jede Religion ist, wenn sie streng und genau ausgelegt wird und auf die Gesellschaft angwendet werden soll nicht mit einem freiheitlich-demokratischen Rechts- und Wertesystem vereinbar. Dies gilt sowohl für einen strengen Islam als auch für ein strenges Christentum und alle anderen Religionen. Insofern ist Kritik an Religionen allgemein und der strengen Auslegung derselben angebracht. Nicht aber der Generalverdacht gegenüber Millionen von Menschen und die bewusste Ausgrenzung Menschen allein wegen ihrer Natioalität oder ihres Glaubens. In diesem Land darf jeder an das Glauben was er will, ob nun Jahwe, Jesus, Allah oder das fliegende Spaghettimonster. Nur darf er niemanden dazu zwingen seinen Glauben zu leben und seine Werte und Regeln die der demokratischen Rechtsordnung zuwider laufen anderen aufzwingen!
Hinter dem Islam-Hass (Nicht der Islam-Kritik) – besser gesagt Hinter der Ablehung von muslimischen Mitbürgern oder eben türkischen Deutschen – versteckt sich die übliche Xenophobie die sich leider immer wieder bei Menschen (jeglicher Nationalität) bildet. Es wird eine diffuse “Wir-Gruppe” definiert die sich gegen eine noch diffussere “Ihr-Gruppe” abgrenzt und sich Feindbilder schafft um das eigene Selbstverständnis als Gruppe rechtfertigen zu können. Begriffe wie “Überfremdung” oder die (reale) Gefahr durch den Islamismus sind da nur vorgeschobene Gründe die als Rechtfertigung für die eigene Ausländerfeindlichkeit herhalten müssen.
Gerade die jenigen die sich über die sogenannte muslimische “Parallelgesellschaft” beschweren sind doch genau die seben die Türken, Muslime (wenn nicht sogar Ausländer allgemein) ablehnen und gar nicht integrieren wollen. Man stellt Menschen muslimischen Glaubens oder einer Abstammung aus einem muslimischen Land (die nicht zwangsläufig Muslime sein müssen!) unter Generalverdacht und pflegt ein diffuses Feindbild. Genau dieser Hass ist gefährlich, weil er schnell in Gewalt umschlagen kann.
Wieso, wird doch auch und gerade vom BR vor allem bei legalen Waffenbesitzern genau so gemacht? Das ist doch auch in Ordnung. Und bei diesem Thema ist es plötzlich Autobahn? Mit Generalverdacht sind Ideologen gleich welcher Couleur immer schnell bei der Sache…
BtT: Die Abgrenzung zwischen “Islamkritik” und “Islamhass” ist schwer, wenn nicht gar nicht möglich. Der Verlauf ist – wie bei so vielen Dingen – fließend. Religiöse, Linke wie rechte Extremisten, ihnen allen ist doch gemein, dass sie genau einer (ihrer) selbst definierten Ideologie folgen. Alle Nebenmeinungen werden als “feindlich” deklariert. Von diesem Standpunkt aus bis nach Oslo, Dachau oder Kolyma ist es dann nicht mehr weit bzw. nur eine Frage, ob die Menschen diese Richtung mitgehen.
Ich frage mich, wann endlich diejenigen, die die Schuld an der Parallelgesellschaft auf die Ausländer schieben, endlich erkennen, dass sie selber es sind, die genau diese aufbauen. Dass in der “islamischen Welt” kaum eine “echte Demokratie” herrscht, liegt einfach an der anderen geschichte dieser region. Vor 500Jahren war auch in europa noch nicht mal ansatzweise auch nur EINE Demokratie! Wir hatten einfach – überspitzt gesagt – Glück mit unserer Geschichte… (ohne dass ich die Leistung der früheren Freiheitskämpfer damit herabsetzten will)
In der ZEIT ist ein Artikel namens: Der Mord an der Freiheit – von Carolin Emcke erschienen. Er spricht mir aus der Seele.
Ich kann letztendlich nur hoffen, dass genau die Leute, die Angst haben, als rechts zu gelten (was sie in meinen augen auch sind) diesen Artikel lesen und ein wenig nachdenken.
Liebe Grüße,
Thomas D.
Oder anders gesagt: Die USA und die europäischen Staaten haben gar kein Interesse an demokratischen Staaten im Nahen Osten und in anderen muslimisch geprägten Staaten. Sonst hätten sie nicht jahrzehntelang immer wieder den Putsch von Diktatoren unterstützt/angezettelt oder zumindest die Dikatoren dieser Staaten hofiert….
Das Argument, dass wir mit unserer Geschichte “einfach Glück gehabt haben” lass ich nicht gelten. Europa war seit der Antike relativ aufgeklärt. Hier in Europa konnte eine (im Kern) friedliche Religion wie das Christentum sich durchsetzen, welche letztendlich eine (auch wieder im Kern) Religion ist, die nicht den Anspruch hat Einfluss auf die Politik zu nehmen (vgl “gebt Gott, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaisers ist). Der Islam ist etwas ganz andes. Mohammed war schon von Anfang an mehr politischer als religiöser Führer. Er eroberte gewaltsam die arabische Halbinsel. Dass der Islam unserem Verständnis nach nicht aufgeklärt bzw. säkular ist, liegt nicht daran, dass sie einfach irgendwie Pech hatten, sondern daran, dass der Islam mit einer freiheitlichen Gesellschaft nur schwer vereinbar ist. Atatürk musste einen streng laizistischen Staat schaffen, um die Türkei einigermaßen zu demokratisieren. Erdogan ist jetzt aber auch schon wieder dabei das alles zu verwässern.
Aber wer sich dann fragt, ob es nicht gefährlich ist eine stark wachsende, nicht integrierte Zahl Muslime im Land zu haben, ist dann gleich ein Islamhasser. Ich kritisiere den Islam, nicht Ausländer oder ähnliches. Ich habe nichts gegen Araber, Afrikaner oder sonst eine “Rasse”. Aber ich nehme mir das Recht heraus Muslime aufgrund ihrer religiösen Ideologie zu kritisieren. Seien es jetzt deutsche, türkische, fernöstliche oder schwarzafrikanische Muslime. Wichtig sind die Werte, nicht die Hautfarbe.
@Dracul
Entschuldigung, aber so einen Blödsinn darf man wirklich nicht so stehen lassen. Das Abendland wurde von Konstantin über Karl, Heinrich, Wallenstein und Metternich bis zu Zar Alexander durchgehend durch Mächtige geprägt, die Religion und Politik zu ihren eigenen Gunsten vermengt und benutzt haben. Keine einzige der Weltreligionen (nein, auch nicht der Buddhismus) ist frei davon.
Es ist normal, dass Menschen sich nach außen von Anderen abgrenzen zur eigenen Indentiätsbildung und auch ‘Wir-Gruppen’ bilden. Gefährlich aber wird es wenn es zu völlig undifferenzierten Einteilungen wie “Die Deutschen” “Die Türken” “Die Moslems” etc. kommt und dies verbunden wird mit Voruteilen, Fremdenhass und diffuser Angst vor allem Andersartigen. Dann kann eine gesellschaftliche Dynamik enstehen die schnell in Gewalt umschlägt.
Man, bin ich gespannt auf den heutigen quer-Beitrag zum Islam-Hass.
Ich frage mich schon seit langem, bis zu welchem Punkt Islam-Kritik berechtigt ist, und ab wann sie unberechtigt wird. Leider habe ich bisher auf diese Frage keine Antwort erhalten. Meine Angst ist, dass ich versehentlich unberechtigte Islam-Kritik äußere und so automatisch und ungewollt zu einem Islam-Hasser der neuen Rechten werde. Das wäre schrecklich.
So wie ich quer kenne, wird mir heute auf meine Frage endlich eine Antwort gegeben. Die Zeit der quälenden Unsicherheit wäre dann endlich vorbei.
Der Islam hat sich den Hass oder die Kritik doch selbst herbeigeführt. Ständige Verletzungen der Menschenrechte, nicht enden wollende Terroranschläge, Hass auf Ungläubige etc. erzeugen doch genau die Ablehnung, die jetzt so beklagt wird. Trotzdem genießen Moslems hierzulande Narrenfreiheit, egal ob sie ihre Frauen schlagen, weil das Kopftuch nicht ordentlich sitzt, egal ob sie ihre Töchter verprügeln, weil diese einen deutschen Freund lieben, egal ob türkische Mädchen nicht zum Schwimmunterricht gehen dürfen oder schwule Muslime sich niemals outen dürfen, weil sie sonst um ihr Leben fürchten müssen. Gewalt von rechts ist deswegen natürlich nicht zu rechtfertigen aber man sollte doch beide Seiten der Medallie sehen und jede Art von Fanatismus und Extremismus ablehnen
also ich finde ja,
wenn sich anti-gruppen bilden, dann kann das nicht gutgehen.
Ab einer gewissen mitgliederanzahl ist das ziel und noch wichtiger die mittel einfach nicht mehr kontrollierbar und einheitlich, weswegen so was ,auch wenn die Idee friedlich war, ganz schnell eskalieren kann
Den Koran zu zitieren ist keine Hetze. Auf die Doppelmoral hinzuweisen das gegen konservative, rechte bzw. nationale Meinungen mit der Nazikeule reagiert wird aber der Islam als grundsätzlich friedlich hingestellt wird, ist auch keine Hetze.
“Islam-Hass” ist wie “Ausländerfeindlichkeit” ein hetzerischer Begriff, man will damit blinden Hass suggerieren, von Hass gegen Nazis oder Banker ist keine Rede wenn man als Linker diese Gruppen kritisiert. Das ist dann Kritik und Einsatz für die Demokratie.
Kommentare sind nicht das gleiche wie Beiträge, die meisten Kommentare auf PI-News sind nicht so extem wie die zitierten.
Linksextrem und antidemokratisch ist es die Ablehnung von Überfremdung, den Austausch der Bevölkerung durch Masseneinwanderung als rassistisch oder nationalsozialistisch zu bezeichnen. Genau das tuen viele Politiker, Journalisten und andere Personen ständig. Ohne diese Hetze wären die vielen Ausländer gar nicht in Deutschland.
Ihr diffamierender Bericht über die sog. rechtspopulistischen Parteien empfand ich als Unverschämtheit. Wann hören die Mainstream-Medien endlich auf gegen solche Parteien zu hetzen und begreifen, dass genau das eine Ursache für die zunehmende Radikalisierung der Bevölkerung ist?
Als Unverschämtheit empfinde ich es, wenn Rassisten und Nationalisten unter dem Deckmantel der angeblichen Verteidigung demokratischer Grundwerte simpelsten Fremdenhass pflegen, praktizieren und verbreiten. Immer schön getreu nach dem Motto “Ich hab nichs gegen Muslime, aber…”
Meine Rede,
es ist sogar Pflicht der Medien gnau diesen Strömungen entgegenzuhalten, denn sie arbeiten GEGEN die Demokratie udn NICHT FÜR sie!!!
Leider bin ich durch den Bericht nicht viel schlauer geworden und frage deshalb eibfach mal in die Runde:
Bis zu welchem Punkt ist Kritik am Islam berechtigt, und ab wann wird sie unberechtigt und damit zum Islam-Hass?
Ich möchte auf diese Frage endlich eine befriedigende Antwort erhalten, da ich völlig verunsichert bin. Ich habe einfach Angst, der neuen islamophoben Rechten zugeordnet zu werden, nur weil ich mal versehentlich unberechtigte Islam-Kritik äußere.
[hier hat ADMIN Querulant eine Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Bin ich eigentlich der Einzige, der Dir nicht abnimmt, daß Du Deine Frage ernst meinst und die Naivität nicht nur gespielt ist?
“Versehentlich unberechtigte Islam-Kritik”? Wenn es sachlich ist, ist es Kritik (wobei sachlich nicht notwendigerweise zutreffend heißt – auch Kritik muß sich der Kritik stellen); was hingegen unsachlich oder von Ressentiments geprägt ist, ist keine “berechtigte” Kritik.
Das Problem ist wohl eher, daß viele “Islam-Kritiker” sachliche Gegenrede nicht vertragen oder durchaus eher im Rahmen dessen, was Du “Islam-Hass” nennst, “argumentieren”, und es eine opportune Floskel ist, sich dann als der zu Unrecht mißverstandene Märtyrer zu gerieren: wer anderer Meinung ist, dem wird unterstellt, er unterstelle einem “Hass”. Was ich Dir, damit jetzt das nicht los geht, wohlegemerkt nicht unterstelle.
Es ist wirkliche erstaunlich, dass jede Art der kritischen Auseinandersetzung mit dem Islam oder die offene Diskussion darüber als “Islam-Hass” definiert wird. [Hier hat ADMIN Querulant Parteiwerbung entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.] Ganz offensichtlich haben es unsere anderen großen Volksparteien bisher nicht geschafft, sich diesem Thema ernsthaft anzunehmen. Und es gibt einfach Leute, die Angst haben, dass aufgrund der schleichenden Unterwanderung unserer Gesellschaft durch den Islam [hier hat ADMIN Querulant Themenfremdes/Unsachlichkeiten entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Was verstehen sie unter ‘schleichender Unterwanderung’? Man kann ja wohl kaum behaupten, dass strenggläubige Muslime Schlüsselpositionen in Politik und Wirtschaft besetzen mit der sie in irgendeiner Form die ‘Macht’ in diesem Lande übernehmen könnten… Oder meinten sie eigentlich einfach ‘Überfremdung’?
[Kommentar gelöscht. Enthielt Werbung und einen Link. Beides gegen Kommentarrichtlinien. Viele Grüße, ADMIN Querulant]
Ich darf mich zur neuen Rechten zählen. Als Beirat im bayerischen Landesvorstand einer Partei, die heute auch viele ehemalige Positionen der SPD vertritt. Diese ehemaligen Positionen der SPD gelten heute als “rechtspopulistisch”. Der geneigte Leser sollte doch einmal nach “Helmut Schmidt”, “Thilo Sarazzin” und youtube googeln.
Aus einem einzelnen durchgeknallten norwegischen Spinner kann man kein Bedrohungsszenario der “neuen Rechten” entwickeln. Das nimmt niemand ab.
He Leute, ich denke mal extrem gefährlich!
Es ist dem BR größtes Lob zu zollen, dass er sich für die Vorkommnisse und Geschennisse in der rechsextremen Szene, auch mal einen Beitrag zusammen stellt.
He leute, dass ist absolut kein regionales Phänomän!
Zu Glück hatt sich der BR auch getraut mal die verantwortlichen Pfeiffen im ach so schönen Össistan zu zeigen.
Hoffentlcich setzt sich trotz aller gegenwärigen wirtschaftlicvhen Wiedrigkeiten, die Zivilcourage durch und verweist die Populisten als auch deren Handlanger dortzhin wo die hingehören – INS ABSEITS!
Bitte lieber BR, nehmt Eure Pflicht als objektiver Berichterstatter wahr und verfolgt diese Untrieb auch im benachrbarten grenznahen “Ausland”, bzw, den benachrbarten Regionen.
Allein schon deswegen weil nach wie vor das Attentat auf Polizei-Hauptkommisar Michl, bis dato noch immer nicht restlos geklärt wurde.
Es ist ein Gebot der Stunde, das grenzüberschreitend, endlich die Machenschaften der Reschtextremisten und deren Handlanger, rigoros aufgeklärt werden.
Was bitte hilft es wen NS-Burschenschachften in Wien unbeheligt “Bälle” und “Events” veranstalten können und sich dabei koordiniere können, obwohl zeitgleich in der BRD, gewisse Aktionisten sich zur Tat formieren können?
Liebe Leute, wo bleibt die Zivilcourge? Wo sind die Institutionen, die soetwas verfolgen?
Die Bevölkerung Norwegens ist doch das beste Beispiele dafür wie man mit soetwas umgeht!!!
Liebe Leute – engagiert Euch und liefert tagtäglich ein Bekenntnis zu unserer Demokratie ab.
Danke und hoffentlcih überstehn wir diesen populistischen Wahnsinn die nächsten 10 Jahre, Das wünsche ich Euch als auch uns im benachbarten “Ausland”.
Liebes quer-team,
ist Euch eigentlich schon der Gedanke gekommen, dass Ihr mit dem einen Bericht zu den erschreckenen Zuständen in Milbertshofen Eurer Polemik gegenber PI und Konsorten selber den Wind aus den Segeln – nehmt wenn nciht sogar ad absurdum führt?
Ich meine, wenn die lieben Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Hart in die Kirche [hier hat ADMIN Querulant eine Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.], ist das dann nicht genau die Manifestation dessen, wovor diese von Euch als die Inkarnation die Bösen dargestellten Blogs warnen?
- Nur so ein Gedanke….
Euer Eugen
Sehr geehrter Eugen,
jetzt mal nicht oberflächlich, sondern ganz konkret: was hat das eine Thema mit dem anderen zu tun und wo sehen Sie da einen Widerspruch?
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Lieber Admin,
den konkretesten Teil haben Sie ja leider gelöscht
- aber Spass beiseite: Soll das Ihr Ernst sein?
Eine wachsende Zahl von Jugendlichen mit ganz überwiegend islamischem Hintergrund benimmt sich in D (U-BAhn, Schulen, öffentlicher Raum generell) wie die Axt im Wald und Sie fragen, was das damit zu tun hat, dass man das Modell der ungezügelten Einwanderugn genau dieser wenig produktiven aber umso problemträchtigeren Gruppen in Frage stellt ?
So schwierig kann das doch nicht sein.
BG, Eugen
Sehr geehrter Eugen,
offensichtlich sind in dem konkreten Fall nur schlechte Erziehung, verfehlte Integration und Vandalismus als Folge. Würde man den von Ihnen sogenannten “islamischen Hintergrund” als Hauptvandalismusauslöser verstehen, so ignorierte man friedliche und gut integrierte Menschen muslimischen Glaubens und würde außerdem davon ablenken, dass es auch andersgläubige Vandalen gibt. Das von Ihnen sogenannte “Modell der ungezügelten Einwanderung” gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Laut statistischem Bundesamt sind alleine 2009 mehr Menschen aus Deutschland fortgezogen als zugewandert, nämlich 13.000.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Lieber Admin,
dann habe ich wohl die authentischen Sätze der Jugendlichen, in denen Sie im schlechten Deutsch wortwörtlich sagten “Wir wollen Respetk als Muslime oder es gibt auf die Fresse” nur eingebildet. – Wobei überhaupt nicht nachvolllziebar ist, worin sich der mangelnde “Respekt” geäußert haben soll. Aus eigener Erfahrung vermutlich darin, dass jemand überhaupt diesen Bengeln in die Augen sieht.
Aber das hat mit der Grundhaltung des Islam, seiner immanenten Ablehnung aller “”Ungläubigen” und seiner inhärenten Gewaltbereitschaft (und kommen Sie jetzt nicht mit den Kreuzzügen!) natürlcih auch nicht das Geringste zu tun, das sind nur erzieherische Mängel, die es bei den deutschen Familien, die aus diesem Viertel bezeichnenderweise alle wegziehen wollen, genau so vorkommen – natürlich.
Vielen Dank, dass wir darüber gesprochen haben
Eugen
@Eugen
Den Denkfehler hier begehen Sie. Sie greifen sich einfach einen Aspekt in der Persönlichkeit dieser Jugendlichen heraus – und zwar eine (wie auch immer!) geartete Form der Religiösität – und erklären ihn kurzerhand zum einzigen Erkennungsmerkmal als Mensch und erklären ihn zur Ursache ihres kriminellen Verhaltens.
Alle anderen Pesönlichkeitsaspekte dieser Personen blenden sie dabei völlig aus wie zum Beispiel Familienhintergrund, sozialer Status, Bildung, soziologische und psychologische Aspekte etc. pp. Ich frage mich, wie sie denn die Kriminaliät von Russland-Deutschen erklären? Machen sie sich keine Hoffnung, die wenigsten davon sind Russisch-Orthodox!
Lieber Skeptiker,
Leider scheint sich Ihre Skepsis grundsätzlich nur auf die Meinungen Anderer zu beziehen, während Sie Ihr eigenes Weltbild ohne jede Skepsis oder Selbstzweifel genießen. Jedenfalls stehen Ihre (unbelegten) populärsoziologischen Einwürfe im bemerkenswerten Kontrast zur Empirie!
Zunächst gab ich in der obigen Replik an den Admin den Grund wider, den die zitierten Protagonisten der quer Reportage selber genannt hatten: Die beiden Jugendlichen bezogen sich explizit auf ihre (islamische) Religion und den eingeforderten „Respekt“ hierfür (Wie schon gesagt, worin der mangelnde Respekt lag konnten sie leider nicht äußern). Ferner könnte man festhalten, dass am Hart noch nie eine hinsichtlich „sozialer Status, Bildung“ (was sind eigentlich Ihre weiteren soziologischen und psychologischen Aspekte?) priveligierte Einwohnerschaft vorherrschte. Gleichwohl gab es derlei Geschehnisse bisher nicht. Während also die soziale Schichtung weitgehend gleich blieb nahm der Anteil der Einwohner mit (islamische) Migrationshintergrund insbesondere in den unteren Jahrgängen massiv zu.
Diese einfache Variation eines Faktors wird Ihren hohen Ansprüchen an Erklärungsmodellen natürlich noch nicht genügen, aber selbst Herr Prof. Pfeiffer – einer islamkritischen Haltung völlig unverdächtig- kam nicht umhin auf Basis einer (weitgehend) repräsentativen Studie festzustellen, dass „islamische Migranten auch dann noch häufiger Gewalttäter , wenn ihre durchschnittlich schlechtere Schulintegration sowie ihre häufigere Abhängigkeit von staatlichen Transferzahlungen berücksichtigt “(Baier et al 2010, KNF Forschungsbericht 109).
Und jetzt können wir gerne über die methodischen Schwächen meiner und Ihrer Quellen diskutieren.
BG, Eugen
Sie werfen mir Unwissenschaftlickeit vor? Dabei sind sie es doch, der aus einer Relation ohne große Not einen kausalen Zusammenhang konstruiert…
Lieber Skeptiker,
Sie meinen vermutlicht “Korrelation”. Aber egal – wo hatte ich etwas von Kausalität geschrieben? Ich habe Ihnen lediglich verdeutlicht, dass auf Basis einer Repräsentativen Querschnittsbefragung selbst bei Kontrolle der von Ihnen genannten Faktoren (“Bildung, sozialer Status”) eine höhere “Delinquenz” mit muslimischer Religiösität assoziiert ist und somit zumindest mal Ihre Relativierungen nicht haltbar sind. Bitte argumentieren Sie sachlich und hören Sie auf mit Unterstellungen zu operieren.
BG, Eugen
Tja, nur werden die allermeisten Straftaten in diesem Land – wenn man die Religion als Kriterium anlegen will – von Christen und Atheisten begangen. Und wenn man sich allein die letzten Jahrzehnte anschaut, dann haben Nazis (siehe das Oktoberfestattentat und was so seit der Wiedervereinigung im Osten passiert ist) mehr Leute verletzt und getötet als irgendwelche andere Extremisten. Wenn überhaupt, müsste man sich also vor Rechtsextremisten und Nicht-Moslems fürchten. Aber Furcht ist ohnehin die falsche Triebfeder, Sachlichkeit und Augenmaß müssen es sein. Wir leben in einem der sichersten Länder der Welt und wenn Respekt, Offenheit und Verständnis gelebt werden, dann wird das auch so bleiben. Von den Norwegern können wir da noch etwas lernen.
Was für Unterstelllungen? Ich hab Sie doch nicht etwa falsch verstanden?
@ CoS
mit dieser sagen wir mal eher schlichten Argumentation kommen wir leider nicht weiter. Letztes Oktoberfestattentat: Oktober 1980; letzter bekannter teroristisscher islamischer Mord in D (FFM) März 2011 – fällt Ihnen etwas af?
@ Skeptiker
Missverstehen? -bin ich mir nicht ganz sicher. Unterstellen?- fortwährend
Gut, vielleicht können wir das ja doch noch klären. Folgende einfache Frage mit Bitte um klare Antwort: Halten Sie den Islam für die Ursache für das kriminelle und assoziale Verhalten von muslimischen Migraten in Deutschland?
@Skeptiker
Da Sie einfache Fragen und Anworten zu bevorzugen scheinen:
Über die auffällige Korrelation zwischen der Gewaltbereitschaft von Jugendlichen und ihrer Nähe zum Islam -selbst bei Kontrolle zusätzlich soziökonomischer Faktoren- sind wir uns also schon mal einig.
[Hier hat ADMIN Querulant einen themenfremden Teil entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
-> Theorie und Empirie sind also konsistent, einfach genug?
Dies schließt natürlich nicht aus, dass es auch andere Gruppen mit überdurchschnittlicher Gewaltbereitschaft geben kann (bswp. linke Autonome). Allerdings kann dort ein anderer Erklärungsansatz eine höhere Plausibilität erzielen. [hier hat ADMIN Querulant eine Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Jetzt weichen sie aus… eine Korrelation habe ich nie bestritten. Es geht darum was sie als Ursache ausmachen. Entweder ich habe ihnen zu Unrecht unterstellt, dass ihrer Ansicht nach die muslimische Religion dafür verantwortlich ist, oder ich hatte damit doch Recht.
[Hier hat ADMIN Querulant einen themenfremden Teil gelöscht.Siehe Kommentarrichtlinien.] Ja der Islam ist ein Risikofaktor für Gewalt und wenn Sie einen Blick in den Koran werfen, dann verstehen Sie auch, weshalb sich Anhänger dieser Religion bei Gewaltaten gegenüber “Ungläubigen” legitimierend auf diese Schrift berufen können und dies in der Realität auch taten und tun.
Dann waren es von meiner Seite keine Unterstellungen.
Will jetzt nicht vollends in kindisches Geplänkel abgleiten, aber den Mitdiskutanten eines “Denkfehlers” zu bezichtigen, ohne auf die Argument einzugehen oder selbige zu liefern ist also keine Unterstellung?
Nein, es ist ein Vorwurf.
nennen Sie es wie Sie wollen, ob Vorwurf oder Unterstellung -es ist unberechtigt und nicht fundiert!
@Karl-August
Ich befürchte diese Antwort wird Ihnen niemand geben können. Der “Gegner” wird wohl kaum eine Grenze ziehen. Damit würde er ja die Position des “Anderen” stärken indem er die Kritik als solche anerkennt. Ein selbst setzen des Punktes der berechtigten Kritik ist im Zweifel für den “Gegner” sowieso nur ein Versuch von seiner extremistischen Einstellung abzulenken!
Für “Gegner” und “Anderen” können Sie nach belieben Rechte, Linke, Moslems, Christen einsetzen. Das Verhalten ist doch immer das selbe, natürlich distanziert man sich von Extremisten und wurde natürlich falsch verstanden. Selber hat man natürlich keine Schuld!
Ich denke mit idealistischen Scheuklappen kommt man nicht weit und man sollte immer selbstkritisch durch die Welt gehen.
Im Zweifel würde ich aber pragmatisch die deutschen Gesetze als Richtlinie nehmen, natürlich mit dem Wissen, das auch diese ideologisch ausgelegt werden…
Bei der Unterscheidung von sachlicher Kritik und Hetze, legt “quer” an sich selbst keinesfalls so strenge Maßstäbe an, als man es bei den Islamkritikern tut.
Wenn ein Satz, in dem ein berechtigter Wunsch artikuliert wird
(Zitat) Ich möchte nicht, daß das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, daß dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen Kopftuch tragen und der Tagesrythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. (Zitatende)
folgendermaßen kommentiert wird
(Zitat Christoph Süß)Dieses Zitat stammt übrigens nicht vom norwegischen Massenmörder, sondern von Tilo Sarrazin. (Zitatende)
dann ist das für mich unterschwellige Hetze, indem man Sarrazin in Bezug mit einem Massenmörder setzt.
Aber das wird man doch wohl noch sagen dürfen….!!!
Sicher ist Sarrazin kein Attentäter, aber ein Volksverhetzer ist er!
Naja, dieser sarrazin’sche Satz ist aber auch fragwürdig….
Liebes Quer-Team,
ich bekenne, ich lese auch ab und zu politische Blogs wie PI — nicht, weil ich sie für asgewogen halte, aber weil ich der Ansicht bin, dass dort ungeschminkt Realitäten in Deutschland beschrieben werden, die von vielen Journalisten zu lange verschwiegen worden sind. Ihr Bericht hat mich dennoch zum Nachdenken gebracht: Morddrohungen gegen Andersdenkende (wie den Professor mit dem Vortrag über die Scharia), selbst wenn sie nicht ernst gemeint sind, bringen uns nun wirklich nicht weiter. Ich möchte jedenfalls keine erhalten! Vielleicht kommt die Verrohung der Sitten auch daher, daß Blogs so eine Art Stammtischfunktion haben, nur die Einträge dummerweise stehen bleiben, während sie sich beim verbalen politischen Diskurs spätestens nach dem dritten Bier in (einst: Rauch)Schwaden auflösen konnten.
Herr Süß schlägt mehr politische Korrektheit vor. Hm. Mein Rezept wäre: Mehr Fakten, weniger Anklagen. Das gilt genauso für die Leute von PI, für die jeder Kritiker ihrer Position ein “Dhimmi” ist, aber auch für so manchen Journalisten und Politiker, der Frau Hermann zum Nazi macht, wenn sie Autobahn sagt, oder Herrn Sarrazin als Rassisten hinstellt, wenn dieser Statistiken aufstellt, um die Schwierigkeit der Lage zu verdeutlichen.
Das Ereignis von Norwegen ,zeigt doch das Einzelgänger sich ihre eigene Weltanschauung aufbauen mit unvorhersehbaren Folgen.Eines kann man mit Sicherheit sagen die Tat ging voll nach hinten los ,die vielen Opfer warum sie sterben mussten ist einfach nur irrsinn ,denn jetzt will Norwegen offener sein .Die Globalisierung hat eine neue Tür gefunden.
Fragt sich nur warum der islamhasser denn nicht in Afghanistan oder Nord Afrika kämpfte ,aber warscheinlich wurde er selbst zu Islamisten.
Ich bin mal wieder beeindruckt von der Berichtserstattung des Bayerischen Rundfunks.
Ein super Bericht, der auf einige große Gefahren der rechten Propaganda eingeht, die doch so oft nicht als solche erkannt werden. Find ich cool, weiter so!
Die linke Propaganda wird leider nicht erwähnt, auch wenn ich persöhnlich der Meinung bin, dass diese auch gefährlich ist.
Dennoch, ein wichtiger Bericht, der sich mit aktuellen wichtigen Begebenheiten beschäftig, welche oft nicht erkannt werden.
Weiter so!
„…mal wieder beeindruckt von der Berichtserstattung des Bayerischen Rundfunks…[...]…Ein super Bericht…“, in dem eine isrealfreundliche Haltung in eine Linie mit Breivik, einem 76-fachen Mörder gestellt wird und mit der Einheitskeule Islam-Hass gleich jede angebrachte Islam-Kritik mit erschlagen wird.
LL
Diese Anfügung ist nicht Teil des Kommentars, er dient nur den BR-Zensoren zur Info: Sollte meine Antwort auf den Blogger J.K. diesmal wieder, d.h. das zweite Mal unkommentiert zensiert und unter den Tisch gefallen lassen werden, kann ich nicht mehr annehmen, dass es sich um ein Versehen handelt. Für diesen Fall werde ich einen Artikel über diese BR-Praktik schreiben.
Sehr geehrter Herr Levy,
nicht doch, wir erschlagen niemanden. Wenn Sie über uns schreiben möchten, nur zu.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Egal ob Rechts oder Links Radikale. Beide Seiten versuchen anderen eine Ideologie mit Gewalt aufzuzwingen und um das zu erreiche ist ihnenjedes Mittel recht. Selbst der Mord an unschuldigen Kindern.
Und das ist es was Angst macht. Passiern kann das leider jeder Zeit und überall und in jedem Land auf dieser Welt.
Das ganze hat aber nichts mit einer Glaubensrichtung Egal ob Christentum, Islam, Jüdischerglaobe Buddismus , Taoismus u.s.w. zu Tun. Der Glaube ist nur eine billige Ausrede der Kranken Anarchie in den Köpfen dieser Menschen eine Ausrede zugeben um Ihrer unsinnigen Gewalt einewn Namen zugeben
@ Skeptiker 21:07 Uhr,
ganz meiner Meinung. Drum gilt bei mir die Losung: Das Wirtshaus von innen – die Berge von unten – und die Kirche von außen.
Mir imponieren die NorwegerInnen mit ihrer Haltung und sage darum frei nach Kennedy: ich bin ein Norweger!
Die Reaktion der NPD auf dieses Ereignis ist erbärmlich und für mich untragbar. Bin eh der Meinung, dass man bei uns auf dem rechten Auge ganz schön erblindet ist.
Nur ein paar Zahlen, welche die registrierten Aktivitäten in der Kriminalstatistik relativieren.
Terror attakcs in Europa von 2006 – 2009
Total number: 1.770
Islamic: 6 (0,34%)
Right Wing – Ethno-Nationalist and
Seperatist 1.596 (90,17%)
Left Wring: 106 (5,99%)
Other/Not spezified: 62 (3,50%)
Quelle: Europol.
Also diese Zahlen sagen schon sehr vil darüber aus, welche veritable Gefahren von den Rechtspopulisten ausgehn, oder?
Darum sollte sich jeder mal an der Nase nehmen und auch im Umgang mit den anderen überlegen, was man sagt. Denn bekanntlich können Worte sehr verletzen und schlimmste Konsequenzen verursachen.
Mich amüsiert die Diskussion im Zusammenhang mit den terroristischen Anschlägen in Norwegen. Natürlich ist der Attentäter rechtslastig, schließlich hat er ja für eine norwegische Pro-Partei kandidiert. Aber es ist eher nicht die vorrangige Tat eines Rechten, untergegangen ist schon lange, dass er fundamentaler Christ ist. Das war am Anfang immer wieder in den Nachrichten zu hören, mittlerweile ist er “nur” ein Rechter. Betrachtet man beispielsweise einen Teil der evangelikalen Christen in den USA, dann sieht man eine mindest genau so große Brutalität wie bei den fundamentalistischen Moslems. Auch in Deutschland war die damalige Bischöfin Kässmann entsetzt, als man ihr eine Film zeigte, wie Teile der evangelikalen Jugend in Deutschland mit den jungen Menschen, die ihre Versammlung besuchten, umgesprungen sind. Eine Hinwendung an christliche Kreise könnte könnte die Netz-Theorie auch eher belegen, als die Nazi-Theorie.
Wie kriegen wir denn endlich den Kessel vom Feuer?
Vor allem die ersten Reaktionen auf das Attentat – als man noch glauben musste, das es von Al Quaida oder Gaddafi geplant war – haben gezeigt, dass ethnisch-religiöses Lagerdenken in den Salons angekommen ist.
Viele Menschen glauben offenbar wirklich, dass sie sich vor Muslimen oder dem Islam fürchten müssen.
Gestärkt wird das zum Beispiel von einer Familienministerin Schröder, die allen Ernstes Statistiken vorgestellt hat, wie gewaltbereit im Vergleich “muslimische Jugendliche” sind.
Dass dabei Malaysier mit Kurden und Saudis mit Persern in einen Topf geworfen werden, dass die Vergleichsgruppe sich in der allergrößten Zahl automatisch vor allem in einem Punkt von den Muslimen unterscheidet – der sozialen Verwurzelung – unterschlägt sie, wie es auch die im Film genannten Blogs regelmäßig tun.
Die Menschen, die diese Islamangst persönlich betrifft, haben eigentlich keine Chance, der Gesellschaft entgegen zu kommen. Vielleicht noch nicht einmal, wenn sie sich taufen ließen oder zumindest unverschleiert ein großes Bier trinken würden.
Mir macht das Angst. Denn ich spüre, dass diese bis vor wenigen Jahren unbekannte Kategorisierung bei meinen Mitbürgern, ja sogar im Verwandten- und Freundeskreis, Zustimmung findet.
[hier hat ADMIN Querulant einen hineinkopierten copy/paste-Kommentar entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Ich weiß nicht, warum Sie eine israelfreundliche Haltung mit diesem 37-fachen Mörder so verknüpfen, als hätte diese etwas mit den Verbrechen zu tun? Trug Breivik auch Schiesser-Unterhosen? Ist man neuerdings mit einer israelfreundlichen Haltung Rechtspopulist?
LL
Was mich wundert ist die Fokussierung der Rechten auf den Islam. Mag das bis vor kurzem noch plausibel erschienen sein – ohne an dieser Stelle eine Bewertung vorzunehmen – , so ist doch seit den arabischen Revolutionen klar , daß der Islamismus seinen Zenit überschritten hat , und nur dieser kann ja wohl Zielscheibe der Rechten sein.
Auch strategisch setzen rechte Kreise also auf ein Ziel , dessen Bedeutungsverlust tendenziell absehbar ist.
Da könnte man schon die Frage stellen , ob der Bedutungsverlust der Rechtspopulisten nicht folgerichtig ebenfalls ansteht.
Zumal sich zunehmend eine Bewegung abzeichnet , die die krisenhaften Probleme unserer gesamten Lebens-und Wirtschaftsweise von einer eher linken und libertären Ecke aus in Frage stellt.
Endlich , möchte man sagen.
Die drei Damen, die im Beitrag zu hören waren, sind aus meiner Sicht nicht von den “neuen Rechten” infiltriert. Wie sollen diese Bürgermeinungen zu deuten sein? Als gefährlich? Warum wurden sie in diesen Kontext gestellt? Ich finde und fand es immer problematisch, wenn man das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung dem Grundrecht auf freie Religionsausübung unterordnet. Das Schlimmste im Beitrag aber war, dass man Israelfreundlichkeit mit menschenverachtenden Verbrechen in Verbindung brachte. Was soll das?
LL
Ich finde solche Artikel furchtbar! Die öffentlich rechtlichen hängen sich immer wieder am Rechtsextremismus und jetzt an dem Irren von Oslo auf; das aber in der Realität, der islamisch fundamentale Terrorismus in den letzten 10 Jahren wesentlich mehr Menschen in Europa getötet hat (Madrid/London) wird dezent tot geschwiegen, weil so bald man etwas gegen den Islam sagt, hat man eine Islam-Phobie.
Und da geht es doch los: man muss doch auch mal erkennen, dass das Eine das Andere provoziert. Anstatt sich mal anzuhören was die Menschen bezüglich des Islam bedrückt, werden sie in unserer Gesellschaft lapidar als “dumm, islam-feindlich, fremdenfeindlich und phobiebehaftet abgetan. Das es sich bei vielen Menschen um ernsthafte Sorge und Ängste aus persönlicher Erfahrung handelt, ignoriert man einfach und in dem man diese Menschen einfach als intolerant abtut, treibt man sie die Fänge der Rechten. In dem man Menschen in die Ecke drängt, radikalisiert man sie. So bald man hierzulande etwas gegen den Islam sagt, wird man von der “political correctness” Polizei an den Pranger gestellt. Ich finde das nicht normal und es ist nachvollziehbar, dass Menschen dadurch eine Wut und regelrechten Hass auf die so genannten “Gutmenschen”, “Multi-Kulti-Prediger”, etc. entwickeln. Wenn ich beispielsweise vermehrt von einer Gruppe junger Türken zusammengeschlagen worden wäre, angepöbelt, ausgeraubt oder sonst etwas und dann als islam-feindlich hingestellt werden würde, weil ich fragen würde: können die sich nicht benehmen”, würde ich auch ganz sschön wütend werden.
Der islamistische Terror hat den Norweger Anders B. dazu provoziert auf norwegische Jugendliche zu schießen???
Richtig, Skeptiker! – Hass gehört wie Gier zu den kontraproduktivsten menschlichen Neigungen. Nicht umsonst haben fast alle Weltreligionen im Kern gegen diese Neigungen gearbeitet.
Obwohl sich die Menschen – auch die Religiösen – immer wieder von diesen Neigungen infizieren haben lassen und also im Kern gegen ihre Religion gearbeitet haben ist naturgemäß der Hass auch immer eine Triebfeder für Motivationen.
Hass ist immer gegen den Menschen gerichtet und also aus menschlicher Sicht zu verdammen, egal gegen wen!
Menschen, die uns zum Hass führen, sind ebenfalls abzulehnen. Doch in Zeiten der um sich greifenden Angst und der Unnatur und der Unsicherheit lassen wir es zu, dass Hass ein gesellschaftliches Mittel wird. Weil wir unfähig sind, offen zu sein. Jeder fühlt sich zunehmend bedroht und verliert sich in Angst!
Wir haben keine Idee mehr, worin sich unser Zusammenleben gründet und woran es sich aufrichtet! – Der Freiheitsbegriff alleine ist es auch nicht, zumal er jeglichen Inhalt verloren zu haben scheint! Jeder versteht unter Freiheit was anderes.
Hut ab vor Norwegen!!!! – Doch ich fürchte, auch hier wird sich der Hass eine organisierte Form suchen und finden, … so oder so!
In diesem Sinne frei nach dem alten Spruch: Gib einen Russ einen Kuss – gib einem Feind einen Kuss.
Peter sieht richtig, dass Wut und Zorn durchaus Mittel sein können. Doch Hass ist eine andere Stufe. Hass ist tatsächlich immer das unmenschlichste wie die Gier.
Es ist tatsächlich schwer, Gefühle zu beeinflussen. Das geht nur mit Gefühlen:
Vertrauen schaffen! Ängste nehmen!
… und da sind wir alle verantwortlich!
Wut, Zorn, Neid sind anders als Hass und Gier! – Diese Unterscheidung sollten wir schon machen.
Denn nichts ist gleich auf dieser Welt, selbst wenn man es so machen will!
Sehr geehrter Herr Süß,
vielen Dank dafür, dass Sie in Ihrer Sendung für den islamkritischen Blog „Politically Incorrect“ Werbung gemacht haben (gewollt oder ungewollt – egal).
Und im nächsten Beitrag (über die Schändung der Kirche durch moslemische Jugendliche) in der gleichen Sendung haben Sie eindrucksvoll gezeigt, dass Islam-Kritik völlig berechtigt ist.
Noch mal vielen Dank.
Sehr geehrter Dankbarer Zuschauer,
wenn man berichtet, muss man Dinge beim Namen nennen – auch wenn das manche fälschlicherweise als Werbung missverstehen. Ein weiteres Missverständnis ist, Ursachen von Vandalismus allein in einer bestimmten Religion zu suchen. Wenn Sie zu dem Fehlschluss kommen, die beiden Beiträge würden sich widersprechen, dann ist das schade, aber nicht durch die Aussagen der Berichte begründbar.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Die beiden Beiträge widersprechen sich nicht,
im Gegenteil, sie ergänzen einander.
Logischer Schluss: schaut bei PI an, da werden die Probleme, wie in München-Nord ohne ideologische Tabus diskutiert.
Insgesamt sehr gelungene Sendung, bitte weiter so.
Wenn der Islam als Feind propagiert wird, der an allem schuld ist, wie es manche Hass-Blogs tun, dann ist das ein sehr umfangreiches ideologisches Tabu.
Die “neue Rechte”…also eine Vereinigung von intellktuell und sozial angepasst wirkenden Menschen, die man nicht mehr im klassischen Schwarz-weiss-schemata in die Agression/Dummheit/Verblendung-Schublade stecken kann??????
….na Danke, das hat gerade noch gefehlt….
Ich halte das auf jeden Fall für ein grosses Problem, dem man eigentlich nur mit Aufklärung begegnen kann. Schande, dass wir hierzulande immer noch ein Naziproblem haben……
Die Welt passt möglicherweise nicht ganz so exakt in Ihr einfaches Links-Rechts-Schema. Oder erklären Sie einen Unterstützer Israels per se zum Ultrarechten? Ich habe die Frage hier schon mehrfach aufgeworfen und tue dies noch einmal: Warum kehren Sie gerade die isrealfreundliche Haltung von Breivik und PI heraus und nicht welche Zigarettenmarke diese bevorzugen? Was hat diese Haltung mit Breiviks 76 Morden oder mit einer politisch rechten Haltung zu tun? Warum wird dieser Zusammenhang hergestellt? Kann mir irgendjemand der Beitragslaudatoren in diesem Blog, am besten Herr Süß selbst, diese Zusammenhänge erklären?
LL
Ich weiß nicht, warum Sie eine israelfreundliche Haltung mit diesem 37-fachen Mörder so verknüpfen, als hätte diese etwas mit den Verbrechen zu tun? Trug Breivik auch Schiesser-Unterhosen? Ist man neuerdings mit einer israelfreundlichen Haltung Rechtspopulist?
Sehr geehrter Herr Levy,
im Bericht wird erklärt, was den norwegischen Massenmörder als Rechtsextremen kennzeichnet und was ihn von Rechtsextremen “alter Schule” unterscheidet. In dem Kontext geht es auch um seine Israel-Haltung.
Sie können den Bericht oben im Videofenster anschauen.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
PS: Der letzte Absatz sollte dem Kommentar nicht beigefügt werden!
Sehr geehrter Herr Levy,
Sie haben den Absatz Ihrem öffentlichen Kommentar selbst beigefügt. Kommentare sind nicht für nichtöffentliche Mitteilungen gedacht. Wenn Sie uns etwas persönlich mitteilen möchten, schreiben Sie einfach an quer[at]br-online.de
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Lieber Herr Levy,
bei meinem ersten Absatz habe ich wohl leider ein (Achtung: Ironie) vergessen, sorry ist hiermit nachgetragen. Natürlich ist mir klar, dass man in dieser Welt das Schwarz-Weiss-Schema so gut wie nie anwenden kann. Es war mir auch schon vorher bewusst, dass nicht alle links, bzw. konservativ wirkenden Menschen das auch sind und ebenso andersherum.
Des weiteren würde ich niemals eine Person aufgrund EINER Meinung (in diesem Fall israelfreundlich/feindlich) in irgendeine politische Ecke drängen, da sollte doch eher der Gesamtkontext herangezogen werden. Alles andere wäre eben jene Schwarz-Weiss-Malerei.
Vielen Dank
Lieber Skeptiker,
[hier hat ADMIN Querulant einen themenfremden Teil entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Aber ntürlich gibt es Hinweise, das die Religon hier eine Rolle spielt!
Aller liebster Eugen,
und wieder weichen Sie aus. Dass Religion eine Rollen spielen kann als Teil der Kultur habe ich auch nie bestritten. Aber bisher argumentierten sie so, als wäre der Islam (und es gibt genauso wenig ‘den Islam’ wie es ‘das Christentum’ gibt)! die alleinige oder wenigstens maßgebliche Ursache. Die einfachen Antworten schienen hier ja gerade sie zu bevorzugen. Das hab ich ihnen vorgeworfen. Entweder zu Unrecht oder zu Recht… Aber scheinbar kann ich diesen Punkt nicht klären, weil sie sich ständig winden wie ein Aal.
Lieber Skeptiker,
wenn man sich also um die differenzierte Interpretation empirischer Ergebnisse bemüht, dann heißt das bei Ihnen, der selbst nur nach Belieben faktenfreie Erklärungsmodelle in die Diskussion wirft, man „winde sich wie ein Aal“.
Deshalb:
- Ihr beliebter Einwand es gäbe nicht „den Islam“ ist irrelevant. Ich argumentiere ja auch nicht mit „allen Moslems“. Die Rede ist vielmehr von Tendenzen und relativen Häufigkeiten. Aber trotzdem hat dieser also heterogene Faktor signfikante Zusammenhänge geliefert. Im Mittel also -und darum geht- gibt es ist eine höhere Gewaltaffinität
- Bei christlichen Jugendlichen gilt der Zusammenhang übrigens genau in die andere Richtung. Soviel zu Ihren relativistischen Schlussbemerkungen.
Es ist schon ein Kreuz wenn die Realität einem das Wunschdenken so gar nicht bestätigen will. Das erinnert, da wir gerade bei den Bildern aus der Tierwelt waren ein wenig an den Vogel Strauß.
@Dankbarer Zuschaer, Zitat:”Logischer Schluss: schaut bei PI an, da werden die Probleme, wie in München-Nord ohne ideologische Tabus diskutiert.”
Politically Incorrect würde ich nicht gerade als Blog ohne ideologische Tabus bezeichnen, da diese Seite doch ein recht einseitiges Bild des Islam zeichnet.
Da sie ja anscheinend so ein großer Fan dieser Seite sind, muss ich sie sicherlich nicht daran erinnern, welche Kommentare sich auf diesem Forum kurz nach der Ermordung von Marwa el-Sherbini in Dresden fanden.
Diese Seite ist eindeutig rechtsgerichtet.
Herr Eugen,
Wo haben Sie eine differenzierte Interpretation? Sie sagen ganz einfach die Religion ist die Ursache für die Gewalt bzw. assoziales Verhalten von Migranten mit muslimischen Glauben. Das ist kein differenziertes Bild, das ist ein pauschal Urteil. Es ist sogar mehr als ein Generalverdacht, es ist eine generelle Verurteilung aller Muslime.
Werter Skeptiker,
das Ergebnis einer „im Mittel höheren Gewaltaffinität“ begründet weder einen „Generalverdacht“ noch beinhaltet es eine „generelle Verurteilung“.
Ich denke, Sie sind sich bewusst, dass Ihr Versuch, die an sich wertfreie Beschreibung eines statistischen Zusammenhanges mit diesen wertenden Kategorien pauschal zu diffamieren, das Gegenteil dessen ist, was eine offene Diskussion auszeichnet.
Das bequeme, Ihrer „Argumentation“ offensichtlich zugrundeliegende Prinzip, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, steht nicht nur einer ergebnisoffenen Wissenschaft sondern eben auch der freien Diskussion leider diametral entgegen. Insofern scheint mir jede weitere Diskussion müßig.
Es geht nicht darum, dass nicht sein darf, was nicht sein kann. Dass die Statistiken eine stärkere Gewaltbereitschaft von Migraten mit muslimischen Hintergrund aufzeigen bestreite ich ja nicht. Nur ist dies noch lange kein Beweis dass die islamische Religion als einzige Ursache in Betracht kommt. Viel mehr sind verschiedene zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen. Natürlich auch sozio-kulturelle Faktoren worunter auch Religion fällt, aber eben nur als ein einzelnes Element der ‘Kultur’. Die Behauptung, der Islam wäre Schuld greift eben schlicht zu kurz, weil eine Person aus wesentlich mehr Identitäten und eine Gruppe aus wesentlich mehr Aspekten besteht als eine wie auch immer verstandene Religion. Außerdem ist es nicht Lösungsorientiert, denn welche Lösung böte sich schon an wenn wirklich die Religion die Ursache wäre? Zwangsausweisung? Zwangstaufe?
Schön, dass Sie zumindest die offensichtlichen Korrelationen nicht bestreiten.
Woher nehmen Sie denn eigentlich Ihre im Brustton der Überzeugung geäußerte Gewissheit, dass, wenn man alle Faktoren einbezöge, das Merkmal Religion heraus fiele? Ich meine, für einige der von Ihnen genannten Faktoren wurde ja schon kontrolliert – mit dem bekannten Ergebnis. Und schließlich bestehen auch die Personen im nichtmuslimischen Teil der Stichprobe aus „wesentlich mehr Identitäten“ und die Gruppen aus „mehr Aspekten“ – Ihr Einwurf erscheint mir deshalb alles andere als gesichert.
[Hier hat ADMIN Querulant einen themenfremden Teil entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Was Praxisrelevanz angeht: Problemerkennung ist immer der erste Schritt! Eine kritischere Haltung in der veröffentlichen Meinung gegnüber dem Islam und eine drastische Beschränkung des weiteren Zuzuges wären schon mal Ansätze….
Wo habe ich gesagt, dass Religion völlig rausfiele? Ich sage nur, dass Religion keine Ursache ist. Eher ein Einflussfaktor von vielen. Darin liegt der kleine, aber feine Unterschied.
[Unsachlichkeit gegenüber Mitdiskutanten und Wiederholung führten zum Löschen des kompletten Kommentars. Siehe Kommentarrichtlinien. Viele Grüße ADMIN Querulant, quer-Redaktion]
@Eugen: Obgleich eine zeitnahe Antwort Ihrerseits nicht zu erwarten ist, dürfen Ihre subversiven Bestrebungen bezüglich einer konstruierten Unabdingbarkeit zwischen spezifischer Religiösität und Gewaltaffiität aus Gründen der Lesehygiene nicht unbeantwortet bleiben.
Ihre Erkenntnisdarlegung in der Aspektierung der Stichhaltigkeit einer “im Mittel höheren Gewaltaffinität”, oder “für einige der von Ihnen genannten Faktoren wurde ja schon kontrolliert” e.t.c basiert im Wesentlichen auf der Annahme einer situativen Kausalität, deren Urgrund Sie zwingend in der Religionszugehörigkeit vermuten müssen, um sie “als einen Risikofaktor” unterstellend in Ihre Argumentation aufzunehmen.
Das Problem: selbst die von Ihnen recht häufig bemühte Pfeifferstudie vermag diesen Umstand keineswegs mit eindeutiger Inhaltlichkeit zu untelegen, zumal der gleichnahmige Autor nachweislich (bitte googlen, Links und Fremdtexte erscheinen sonst nicht) auf Nachfrage jedwede direkte Zusammenhänge seiner Studie zwischen dem muslimischen Glauben und der Gewaltaufgeschlossenheit ausdrücklich verneinte, wohingegen Sie, werter Eugen aus “offensichtlichen Korrelationen” das rechtfertigende Maß erkennenen zur “drastischen Beschränkung des weiteren Zuzuges”, wegen “der Grundhaltung des Islam, seiner immanenten Ablehnung aller “”Ungläubigen” und seiner inhärenten Gewaltbereitschaft”, die Sie glauben erkannt zuhaben.
Das ist, mit Verlaub, seichtintellektueller Vorsatz infolge Ihrer verhetzenden Intentionen. Erkundigen Sie sich nach der EU-Jugendstudie, Eugen. Die Studie der EU-Grundrechte-Agentur teilt mit der Pfeifferschen aus Niedersachsen die grundlegende Einsicht, dass nicht die Religionszugehörigkeit, sondern der Umgang mit zur Delinquenz neigenden Bekannten oder Freunden ein primärer Faktor für Gewalttätigkeit ist. Ein anderer ist die Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht. Worauf in der KFN-Studie ebenfalls eingegangen wird – was aber bei der Interpretation der KFN-Ergebnisse aber meist sehr vernachlässigt wurde – dem kommt nun bei der EU-Studie zentrale Bedeutung zu: die Wechselwirkungen zwischen Einwanderern und Mehrheitsgesellschaft, werter Eugen.
Was halten Sie davon, dass Sie Ihre überflüssigen Belehrungen an Ihren Mitmenschen zukünftig für sich behalten? Eine geradezu wohltuende Vorstellung!
@streitbarer Lesehygieniker
Ihr zugegebenermaßen sehr bemühter Versuch, die hier seit einigen Wochen laufende Diskussion mit Ihrem ersten Beitrag gleich für ein- und allemal zu beenden, ist alles andere als überzeugend – geschweige denn souverän. Wenn man Mitdiskutanten einfachmal der „Hetze“ bezichtigt, ist dies ein untrüglicher Hinweis, dass die Argumente dünn zu werden drohen.
Zum Inhalt: Die KFN Studie folgt einem sampling design, das durch die Art der Auswahl der ~44.000 befragten einen berechtigten Anspruch auf Repräsentativität für die bundesdeutsche (Teil-)Bevölkerung erheben kann. Die von Ihnen angeführte EUFAR Studie hingegen kann -wie von den Autoren selbst eingeräumt (hier muss man lesen Wikipedia hilft eben nicht immer)- einen solchen Anspruch für die drei betreffenden Länder UK, FR, ES nicht erheben, da die Auswahl der jeweils ~1000 Probanden eben nicht einem strengen Zufallsprinzip folgte. Dass die Ergebnisse der KFN-Studie sehr kontrovers diskutiert wurden, blieb mir nicht verborgen. Da ich die Studien aber gelesen habe und mir die Methoden der empirische Sozialforschung nicht fremd sind, erlaubte ich mir, mir eben selbst eine Meinung über die Qualität ihrer Methodik und die Validität ihrer Ergebnisse zu bilden ohne auf interessengeleitete Rezeption durch die üblichen Verdächtigen angewiesen zu sein. Dass sich andererseits Herr Pfeiffer angesichts der sich zuverlässig einstellenden Betroffenheitsrituale bemühte, die Ergebnisse wieder einzufangen, kann einen nicht überraschen. Frau Kelek, die Sie sicherlich auch kennen und schätzen, hat vor einigen Wochen einen interessanten Essay in der FAZ veröffentlicht, in dem sie das Milieu der Integrationsforschung sehr genaue beschrieb (mit Gugl kennen Sie Sich ja aus – empfehle Ihnen übrigens auch die entlarvende Replik von Prof. Bade!): Missliebige Fragestellungen oder gar Ergebnisse sind hier äußerst ungern gesehen und wenn sich ein Institutsleiter nicht den Weg zu weiteren Forschungsaufträgen, Kongresseinladungen, Berufungen etc. dauerhaft verbauen will, dann ist es reines Eigeninteresse auf dieser Klaviatur mitzuspielen.
Aber kommen wir nochmals zu der von Ihnen so geschätzten EUFAR Studie. Sie ist also nicht wirklich repräsentativ, sie zeigt in allen drei Ländern eine teilweise deutlich höhere Gewaltneigung (attitude towards violence) bei Muslimen als bei Nicht-Muslimen und um diese überdurchschnittliche Gewaltneigun g zu erklären verwenden Sie im Regressionsmodell u.a. die Variable Gangmitgliedschaft und Diskriminationserfahrung. Was bringt uns aber ein solches Modell ? Alle diese Variablen sind hochgradig interdependend und wir können auf Basis einer Querschnittstudie nichts über Ursache-Wirkung Zusammenhang aussagen. Man könnte mit dem selben Berechtigung auch die Hypothese aufstellen (und bswp in einem longitudinalen Design versuche zu untersuchen) dass die gewaltaffinen Jugendlichen aufgrund dieser unangenehmen Eigenschaft nicht von der Gesellschaft besonders gemocht werden und sie deshalb subjektive Diskriminationsfahrung machen, und nun? Achso: Dass Männer ceteris paribus eher zur Gewalt neigen als Frauen dürfte in etwa seit der frühen Steinzeit bekannt sein, dies schließt aber eine Interaktion zwischen Religion und Geschlecht keineswegs aus (auf die aber leider nicht getestet wurde).
Was bleibt? Es gibt keine Sicherheit auf dieser Erde und schon gar nicht in den Sozialwissenschaften aber Ihre selektive Interpretation scheint mir deutlich weniger von Daten gestützt als die meine. Ihre pseudointellektuellen Kraftmeiereien und der franke Versuch meine Meinungsfreiheit gleich mit zu unterbinden dienen ebenfalls nicht gerade der Stärkung Ihres Argumentes.
Was halten Sie also davon, dass Sie beide Studien zuerst einmal selbst kritisch lesen und versuchen zu verstehen, bevor Sie andern Leuten eine falsche Interpretation vorwerfen? Eine wünschenswerte aber wohl unerfüllbare Vorstellung!
PS @admin: ich bitte Sie, bevor Sie mit dem Zensurstift zum Werke schreiten, sicherzustellen, dass wirklich dieselben Maßstäbe der Netiquette für alle insbesondere den letzten Diskutanten angelegt werden. Besten Dank! (Diesen Absatz können Sie gerne löschen)
Gell, ist schon sehr bequem, sich selbst als Opfer zu sehen, oder?