2011
Sep
15
avatar ADMIN Querulant

Die Energiewende ist offiziell eingeläutet, Bayern braucht 1500 neue Windräder – so Landesumweltminister Söder. Doch wo sollen die hin? In der offiziellen Statistik gibt es derzeit ein klares Nord-Süd-Gefälle. Während das Windrad im Norden Bayerns längst zum Landschaftsbild gehört, ist es im Voralpenland immer noch eine Seltenheit. Woran liegt das? Zu wenig Wind? Störung der Postkartenidylle? Ein Roadmovie von oberbayerischen Bürgerinitiativen bis hin zum nordbayerischen Windgürtel.

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10 Kommentare zu „Energiewende: Hängt Nordbayern den Süden ab?“

  1. avatar Kuratli sagt:

    Wo der ‘Wind weht. In den Alpen natürlich.

  2. avatar Michael sagt:

    Warum gibt es keine konzentrierten Windparks, sondern stehen diese mit großem Abstand in der Landschaft und verschandeln diese ?

  3. avatar Herbi sagt:

    Bevor ein Windrad gebaut wird, sind erstmal Windmessungen über ein Jahr nötig.
    Egal, ob im Norden oder Süden. Und dann sollte gebaut werden, wenn geeignet
    und niemand (wirklich) gestört wird. Aber gestört kann sich mancher sich schon fühlen,
    wenn nur darüber nachgedacht wird…

  4. avatar Franz Kammerl sagt:

    Es ist leicht, gegen Atomkraft zu sein, es ist leicht, alternative Energie zu fordern! Aber es stimmt bedenklich, wenn dabei immer noch nach dem Prinzip gehandelt wird:
    Heiliger St. Florian….

    • avatar rehse sagt:

      Da habe ich nichts anderes erwartet. Der Horizont ist bei manchen halt arg……
      Aber es wird nichts nützen. Die Umstellung ist beschlossen. Auch wenn es hier angeblich nie ein Fukushima geben könnte.

    • avatar Denker sagt:

      Stimmt. Heiliger St. Florian. Mach das wir genügend Bewohner der ländlichen Region finden, die sich nicht aufregen, damit wir Windräder bauen und unser Gewissen beruhigen können….
      Alle Betroffenen, alle Studien (z.B. medline) die über Risiken sprechen haben mit Sicherheit unrecht. Ganz klar…

  5. avatar Lauffeuer sagt:

    Ich möchte eigentlich autark werden, indem ich mich für eine Wärmepumpe (Heizung) und Kollektoren (Strom) auf dem Dach entscheide. Es ist doch nicht vorgegeben, dass man die Landschaft verhunzen muß. Wer sich ein Auto leisten kann, sollte sich das mal überlegen.

    • avatar Matthias,48 sagt:

      ..sofern man Photovoltaik aufs Dach machen darf und eine Erdwärmebohrung nicht zum Einsturz von Häusern führt

  6. avatar Svetlana Pöhlau sagt:

    Ich bin aus Oberfranken und gebe den Damen aus Schloßgattendorf recht. Es reicht bei uns mit den Windrädern, die so nah an den Ortschaften und Dörfern gebaut werden. Zumal erwiesenermaßen die Windausbeute (=Windhöffigkeit) bei uns in Oberfranken laut bayerischem Windatlas nicht einmal die Beste ist. Und folgende Fragen habe ich auch noch an den Minister Herrn Söder, Hr. Dobrindt und alle Verantwortlichen:
    1. Wie soll der produzierte Strom gespeichert werden? Wasserkraft, Wasserstoff – Heizkraftwerk – oder …?
    2. Wo sollen die Speicheranlagen für die produzierte Energie gebaut werden?
    Denn ich brauche auch Strom, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht
    scheint. Jetzt ist es doch schon so, daß Windräder trotz Wind still stehen, wenn zu
    viel Strom ins Netz geht und Überlastung droht.
    3. Was haben denn die Windräder dann für einen Sinn?
    Blinder Aktionismus für die Statistik ist hier zu kurz gedacht. Ich wünsche mir ein schlüssiges Konzept für die Stromproduktion in GANZ Bayern und eine sinnvolle Speicherung der sauberen Energie.

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