2011
Nov
30
avatar ADMIN Querulant

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Die Wintersportorte in Bayern leiden unter Schneemangel, reihenweise sind die Skiopenings verschoben worden. Und Klimaforscher warnen: Das könnte in Zukunft der Normalzustand sein. Trotzdem investieren die Gemeinden noch einmal Millionen in neue Schneekanonen – und das mit staatlicher Unterstützung. Hat die letzte Schlacht um den Winter begonnen?

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12 Kommentare zu „Die letzte Schlacht? Bayern kauft mehr Schneekanonen“

  1. avatar Stefan T. sagt:

    Irgendwie ist es wohl noch nicht durchgedrunge, daß es eine Klimaerwärmung gibt. Eigentlich sollten wir ja Energie (CO2) und auch Wasser sparen. Schneekanonen sind da ganz klar der falsche Weg.

  2. avatar SYL sagt:

    Ist ja nicht zu fassen. Für was die Gemeinden alle Geld haben, nur um hinterher wieder Profit zu machen. Mei, dann muss man sich halt umstellen. Wie wärs mit Grasski, Grasschlittenfahren oder Grasboard. Diese Konsumgeilheit kann einem wirklich aufregen. Es gibt soviel andere Sportarten, die man alternativ ausüben kann. Vielleicht müssen sich auch die Angebote ändern und der Natur anpassen.
    Ein bisschen mehr Demut wäre hier gut !
    Ich bin schonmal über künstlichen Schnee gelaufen. Ist ekelig! Dass man da Spass haben kann, auch mit dem Wissen, wie es der Natur und unserem Klima schadet (?)

  3. avatar Johann sagt:

    Kunststoffmatten verlegen, bisschen wässern und los gehts!

  4. avatar alitine sagt:

    Es ist schon ärgerlich genug, dass man mit seiner Krankenversicherung auch die Behandlung von Sportunfällen mitbezahlen muss; da dürften die Skiunfälle wohl den Löwenanteil ausmachen.
    Und dann: immer wieder wird man ermahnt, im Haushalt Energie zu sparen. Das Beste sind die Energiespar-Glühbirnen, die erst nach einer “Vorwärmzeit” hell werden und mit ihrem grellen Kaltlicht die Wohnung so richtig schön “gemütlich” machen.
    Aber auf den Alpenwiesen wird im grossen Stil Energie verpulvert – im wahrsten Sinn des Wortes!
    Trotz der Ermahnung von Fachleuten, dass auf Kunstschnee mehr und schwerere Unfälle stattfinden als auf natürlichem Schnee; trotz des absehbaren Endes der Erdöl-Verfügbarkeit, wird massenhaft Kunstschnee auf grüne Herbstwiesen geblasen; und das Tag für Tag.
    Und das dürfen die Steuerzahler mitfinanzieren.
    Wann lernen wirs denn endlich??

    • avatar Robert sagt:

      Genau so ist es. Im Kleinen sollen wir immer sparen, sortieren, trennen, sanieren… und im Großen wird hemmungslos verprasst. Das ist doch in allen Bereichen so.
      Kein Wunder, dass die Bevölkerung nur mäßig motiviert ist, dieses ganze Theater, was ständig von oben verordnet wird, mitzumachen!

  5. avatar Feidl sagt:

    Man sollte NICHT GEGEN den Klimawandel arbeiten, dazu zählen neben Schneekanonen auch CO2-Einsparungen, denn nimand kann garantieren, dass es überhaupt was bringt. Milliarden in etwas stecken, was allein auf Thesen beruht und am Ende sich doch als natürliches Phänomen herausstellt, dass nicht wesentlich beeinflussbar ist, ist Verschwendung.

    Stattdessen sollte man sich an den Klimawandel ANPASSEN. Dazu zählt es, keine großen Investionen in gefährdete Skigebiete zu machen, aber auch keine Investionenen in CO2-Einsparungen, sondern stattdessen z.B. Deiche und Dämme bauen gegen Hochwasser und Trockenheit, aber auch einfach die Vorteile der Klimaerwärmung nutzen, wie Anbau von landwirtschaftlichen Produkten, die bisher nur in subtropischen Bereich möglich war.

  6. avatar Strohmeyr sagt:

    Wie kann man sich für den zusätzlichen Einsatz von Beschneiungsmaschinen aussprechen, wenn die Prognosen für die nächsten 30 Jahre lautet, dass die Temperatur hier in Bayern um ca. 2° Celsius ansteigen wird, wo wir in schon naher Zukunft mit Wasserknappheitsproblemen zu kämpfen haben? Jetzt denken Sie sich wahrscheinlich, was haben wir hier in Deutschland mit Wasserproblemen zu kämpfen? In einer immer mehr globalisierten Welt werden letztlich auch wir Leidtragende dieses Prozesses sein. Zudem finde ich es unverantwortlich dass solche Aktionen staatlich subventioniert werden – wo es doch durchaus wichtigere “Baustellen” gäbe. Davon abgesehen ist auch der ökologische Effekt nicht zu tragen. Gerade Sie sollten sich nach Alternativen umschauen und nicht unnötige Investitionen tätigen, die in wenigen Jahren sowieso nicht mehr rentabel sind.

  7. avatar Lothar Olly Volz sagt:

    Die Menschheit muss irgendwann einmal kapieren, dass sich die Natur nicht überlisten lässt. Das hat noch nie funktioniert und kann auch nie funktionieren.

    Wenn in den Alpen kein Schnee mehr fällt, dann muss man akzeptieren, dass es einfach keinen Schnee mehr gibt. Der übermäßige Energieverbrauch, der für die künstliche Schnee-Erzeugung notwendig ist, ist doch genau der Grund dafür, dass kein Schnee mehr fällt in den Alpen.

    Die Menschheit muss lernen, mit weniger Energie umzugehen, dann gib es auch keinen Klimawandel, dann fällt auch wieder Schnee!

  8. avatar Werner sagt:

    Man muß morgens nur Wetterpanorama im BR ansehen, um den ganzen Unfug live zu erleben: Temperaturprognose für den Tag: 10°C und am Morgen läuft die Schneekanone. Wenn das jemand aus eigener Tasche zahlen müßte, würde das wohl kaum einer machen. Aber der Staat und die Gemeinden haben ja unbegrenzt Geld, das sie für so einen Unsinn ausgeben = verschwenden können. Und es ist das Geld der Bürger. Tolle Politik, liebe Staatspartei!

  9. avatar Matthias,48 sagt:

    Einer der Befragten hat einen wahren Satz gesagt,der auch bei uns in Rothenburg/Tauber Gilt: Gemacht wird,was dem Tourismus nutzt,nicht,was der Bevölkerung zugute kommt.

    Wenns keinen Schnee mehr gibt,braucht man doch nciht zu verzweifeln:Dann gehen die Leute eben Wandern..aber natürlich ist damit nicht so viel Geld zu machen,außer,die Wanderwege kosten Maut

    • avatar Lauffeuer sagt:

      Es ist so, dass, jedenfalls bei uns, die Bergbahnen alle und alles dominieren! Die Vermieter sind auch noch so blöd und machen da mit:sie bieten Urlaub im Sommer ohne Nebenkosten, indem sie dem Gast täglich ca. 5 € mehr abknöpfen und das dann an die Bahnen weiterreichen.
      Da oben ist nun Remmy Demmy. Das Dorf ist fast ausgestorben; aber die Gastronomie der Bahnen brummt. Es gibt Familien, die bei schlechtem Wetter mit ihren Kindern den ganzen Tag rauf- und runterfahren. Das ist kein Witz.

      Es gibt aber auch Hotels und andere Vermieter, die das boykottieren – es besteht Hoffnung.

  10. avatar Bodo Wagner sagt:

    Ich bin mir ganz sicher, es gibt mehr als einen Professor (Un)Sinn, der begründen kann, warum zur Sicherung von Arbeitsplätzen das Risiko einer Umweltzerstörung eine zu vernachlässigende Größe ist. Unsere Nationalhymne sollte umgeschrieben werden: Wachstum, Wachstum über alles, über alles in der Welt. Wenn es um die Finanzierung sozialer Verantwortung geht, wird ständig auf die nicht akzeptierbare Belastung unserer Enkel und Urenkel verwiesen. Für einen kurzfristigen Vorteil von Investoreninteressen hat dieses Argument allerdings keine Bedeutung. Es existiert eine Fernsehserie mit dem Titel “Da wird mir Übel”. Mir wird Übel, wenn ich Äußerungen von sogenannten Wirtschaftswissenschaftlern ertragen muss.

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