Zurück zum dörflichen Wir-Gefühl: Im schwäbischen Oberstaufen gibt es in der Touristen-Information künftig Schalter, an denen die Gäste geduzt werden. Auch Taufkirchen geht in Sachen Freundlichkeit völlig neue Wege: Bürgermeister Jörg Pötke hat kürzlich eine Aktion für mehr Freundlichkeit gestartet. Mit einem „Hallo“-Aufkleber ruft er dazu auf, sich wieder freundlicher zu grüßen. Bürger wie Besucher in Oberstaufen und Taufkirchen reagieren mit gemischten Gefühlen. Denn kann Freundlichkeit verordnet werden?




N’abend, Gude, bzw. S’Gott, als Frankfurterin bin ich ausgesprochene Bayern- Sympathisantin und der BR ist auf meiner Hitliste von 112 Programmen die ich habe, auf persönlichem Sendeplatz 4.
Was nun das Grüßen betrifft, kenne ich das aus den 50 ern auch aus Hessen
auf dem Dorf, da grüßte jeder jeden und wir Kinder mussten jedem Erwachsenen ” Guten Tag ” sagen. Wenn es sich nicht mehr rechtzeitlig vermeiden ließ, sogar zum Lehrer oder Pfarrer hineilen und geflissentlich brav grüßen. Besonders früh-karrieregeile Kinder rissen sich sogar darum, die Aktentasche zu tragen.
PS: Über den Olympia-Ude habe ich mich schlappgelacht.
Klasse Satire, hier ist der BR sowieso führend.
Taufkirchen??
Interessant Ort, der muss anscheind finanziell gut ausgestattet sein, wenn er sich solche Aktionen leisten kann und das Geld nicht für was besseres verwendet.
-,,Hallo”.
Find´ ich ich blöd. (Welchem Zuagroasten oder ,,Traditionsbewussten” fällt so etwas
ein?)
-Wie wäre es mit, ..Grüß Gott”?
Wo leben wir eigentlich – noch?
-Meine Antwort auf dieses Gegrüße:,,Bi do – griaß God”.
In diesem Sinne …
Pfia God (Bavariae).
Hallo Lugg,
mehr als “Hallo” hat wohl nicht auf den Button gepasst.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Servus,
Also ich komm aus Taufkirchen/München.
Ich grüße ich wen ich will – das hat nichts mit Freundlichkeit zu tun sondern ist eine Laune – Wenn ich jemandem 200 Meter entgegenlaufe ist es klar dass ich Grüße. Mit der Logik müsste ich in der Kaufingerstraße 200 “Hallo” die Minute rausposaunen.
Ich grüße jeden den ich kenne – das muss reichen. Vor allem bei unserer “Vorstadtsituation” grüßen die “Ländlicheren” die man z.B. beim Einkaufen trifft schon gar nicht. Weil wir sind die “anderen” aus dem Neubaugebiet.
Gewisse Einwohner unseres Ortes schlagen mich Krankenhausreif wenn ich die “von der Seite anrede”. Stichwort: Rumlungerne Jugendliche
Warum wird Geld für etwas ausgegeben, für was dann nur Hohn eingefahren wird.
-> wie stehen wir denn da. Ein Kommentar eines Bekannten: “Hey was ich hab da im Wochenanzeiger gelesen – was seit ihr den für unfreundliche Leute”.
Ich hab munkeln gehört dass gegen ein Fortfahren der Aktion im Gemeinderat gestimmt wurde. – Würde mir ne Meinung über Politik bilden wenn das stimmt.
Und wenn dann schon “Servus” oder “Grias iana”
Und mit dieser Meinung stehe ich bei weitem nicht alleine da.
Ich finde es stark, dass die quer-Redaktion ausgerechnet eine Expertin der UniBW heranzieht, und diese dann erklärt, dass zuviel zuviel grüßen zur “Entleerung der Freundlichkeit führt”.
In diesem Sinne, ohne Meldung und die Hand bleibt an der Hose xD
dieses Schild in Stauffen “Hier werden Sie geDUzt” ist doch unwahr!! eine offensichtliche Lüge!
es müsste heisen “Hier wirst Du geDUzt”
Grüß Gottle
Wenn es wenigstens ernstgemeint wäre, so ein Gruß. Aber wenn es so angestrengt daher kommt, erinnert es mich eher an das anglo-amerikanische “How do you do?”, was da auch nur eine Floskel ist, ein oberflächlicher Gruß bei dem man nicht wirklich nach dem Wohlbefinden des anderen fragt… in so einem Fall kann man sich die Heuchelei dann aber auch sparen…