Wenn Sie das Videofenster auf einem Smartphone anschauen möchten, hier entlang.
Um sich in Zukunft vor den Fluten zu schützen, wollen die Gemeinden im schwäbischen Günztal einen wirksamen Hochwasserschutz aufbauen. Alle Gemeinden? Nein, der kleine Ort Erkheim hat per Bürgerentschied beschlossen, nicht mitzumachen – und gefährdet damit die Finanzierung des gesamten Projektes – und den Schutz der anderen Gemeinden. Purer Egoismus? Oder haben die klammen Erkheimer vielleicht keine andere Wahl?




Hoffentlich haben die Anwohner eine gute Elementarschädenversicherung – oder einen guten Rechtsschutz, um die Stadt zu verklagen.
In Erkheim wird einmal mehr deutlich, dass Solidarität in unserer Gesellschaft nichts mehr zählt. Die nicht betroffenen Erkheimer lassen ihre Mitbürger und ihre Nachbarn bedenkenlos absaufen, wenn es darum geht, die eigene Kasse zu schonen.
Aber wenn ich das richtig sehe, kann das Projekt ja noch gerettet werden, denn sowohl die Gemeinde Erkheim kann ja ihren Kostenanteil laut bayerischem Wassergesetz auf die, die vom Hochwasserschutz profitieren umlegen. Ähnlich wie ein Erschließungsbeitrag bei der Straßensanierung. Dann zahlt keiner, dem es nichts bringt. Es lebe das Ich.
Durch einen Bürgerentscheid entschieden.
Ist solche direkte Demokratie nicht toll?
Da kommt zwar nichts voran, aber Hauptsache Bürger, egal ob darüber informiert oder nicht, dürfen über ein komplexes Projekt abstimmen.
Tja, soviel zu Bürger/Volksabstimmungen – Egoismus, wohin man schaut…
Hi Erkheimer vielen Dank für diese Abstimmung wir lieben euch. Alle die hier vorschnell urteilen sollten sich bitte über die genauen Umstände informieren. Vorallem bin ich enttäuscht, da dieser Bericht nicht mal annähernd einer opjektiven Berichterstattung ähnelt.