Sanierungsbedürftig und unsicher ist der 50er-Jahre-Bau des Münchner Hauptbahnhofs mittlerweile. Deswegen haben Stadt und Bahn vor fünf Jahren einen Architektenwettbewerb für einen Neubau ausgelobt, den ein Entwurf von Auer + Weber gewann. Ohne Absprache und handfeste Argumente befürwortet die Bahn jedoch mittlerweile einen Entwurf ihrer hauseigenen Architekten, der bei der Vorstellung im Münchner Stadtrat Entsetzen hervorrief: “Kaufhaus-Architektur der 80er-Jahre”, “Flickwerk” und Buhrufe waren die Reaktion. Doch warum beharrt die Bahn auf den neuen Plänen, die aller Voraussicht nach weder zweckdienlicher noch kostengünstiger sind? Und wie ist es möglich, dass ein Unternehmen wie die Deutsche Bahn das Herz einer Stadt, den Bahnhof, gestalten kann, wie es möchte? quer macht sich auf die Suche nach Antworten.




Müssen sich Hauptbahnhöfe immer im Zentrum der Großstädte befinden? Wie in früherer Zeit, als es noch keine U- und S-Bahnverbindungen gab. Oder sollte man vielleicht Richtung Vorort ausweichen damit.
Was nützen schnelle Trassen, wenn der Zug dann langsam Richtung City zuckelt. Und nicht jede Stadt kann sich alles unterirdisch leisten, wie Stuttgart, wo Zeit gleich Geld ist.
Auf den stillgelegten Gleisflächen könnten sich die Architekten austoben, nicht mit DB-Prestigeobjekten, sondern mit Wohnungsbau.
Und am Bahnhof gäbe es Parkplätze. Bei Stadtplanung allerdings immer “Skeptiker” fragen bei größeren Vorhaben.
Und sonst ist die nächste Autobahnauffahrt doch das nahe liegende, solange sie denn mautfrei ist.
Der Hauptbahnhof liegt doch ideal, sogar zu Fuss ist man in wenigen Minuten in der Fußgängerzone, günstiger geht es nicht.
Der Münchner Hauptbahnhof könnte ja auch gleich dirket neben den Flughafen verlegt werden, dann brauchen die Passagiere auch keinen Transrapid mehr. Und in der Stadt geht es ruhiger zu.
da wir gerade am diskutieren / schreiben sind….irgendwann tauchte doch mal münchen 21 auf! ich würde dieses projekt sofort befürworten, dann könnten die demonstranten, die ja anscheinend nichts anders zu tun haben, als zu demonstrieren, bequem mit dem ICE von stuttgart 21 nach münchen 21 reisen, natürlich kostenlos, mit all inclusive aller möglichen alk getränken in 3 extra dazwischen gekuppelten barwagen.
man kann über alles schreiben, nur man kann sich nicht jeden “wirren” gedanken der “visionäre” in der führungsetage der DB AG vorschreiben lassen. wir brauchen einen zentralen Hbf M. vor allen dingen mit verbindungen zu allen dort sich angliedernden ÖPNV mitteln. oder will jemand, wie es die “visionäre” vorschlagen, von der S Bahn kommend, aussen um den Hbf M herumlaufen um zur U Bahn zu kommen. vsionäre = [Unsachlichkeit entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien. VG ADMIN Querulant]….totale danebenplanung!!