Donnerstag, 19. November 2009 | 16:30
Tipp für alle Filmfreunde: Noch bis Ende der Woche läuft das Internationale Festival der Filmhochschulen in München. Gibt dort super Filme von jungen Filmemachern. Zum Beispiel "Time within Time" von dem Niederländer Menno Otten. Der hat uns heute zusammen mit Jury-Präsident Hans Steinbichler (Remember Hierankl oder Winterreise) und Yaelle Kayam im Studio besucht.
Einen Ausschnitt aus seinem Film könnt ihr hier sehen (klick auf die junge Dame im Bild). Dann machen die Worte zu Bildern wahrscheinlich mehr Sinn.
Mittwoch, 18. November 2009 | 14:37

Museum Of Bellas Artes – Who Do You Love
Los geht’s mit einer Band namens Museum Of Bellas Artes. Auch wenn ihr Name nicht so klingt. Sie sind aus Stockholm, Schweden, und so neu, dass sie gerade mal erst genau ein Lied veröffentlicht haben und zwar nur im Netz. Es heißt „Who Do You Love“, ist ein Remake von einem Philly-Soul Hit aus dem Jahre 1964 und ist interessant, weil das erstmal relativ konventionell daherkommt. Ziemlich elektro-poppig, ein bisschen housig: Aber die typischen Beats und die typischen Sounds werden mit geheimen Maschinen ziemlich verfremdet und das Ganze bekommt dadurch einen etwas mysteriösen und trotzdem clubbigen Charakter.
www.gorillavsbear.blogspot.com
Kasper Björke – Young Again
Wir bleiben in Skandinavien, genauer in Dänemark, und wir bleiben elektronisch. Kasper Björke macht in seinem Parallelleben vor allem sehr cheesy Housemusik mit einem Projekt namens „Filur“. Solo macht er einen auf „poppiger Fürst der Finsternis“. Und sein Song „Young Again“, vor knapp zwei Wochen veröffentlicht, wächst sich gerade zu einem kleinen Netzhit aus. Menschen schicken sich das - wie ich finde - relativ unspektakuläre und fade Video hin und her, viele Blogs platzieren es relativ weit oben. Und ich muss zugeben, ich habe beim Song auch ein bisschen gebraucht, weil er erstmal klingt, wie der xte Abklatsch von einem Depeche-Mode-Reloaded-Projekt. Aber er kommt dann doch ziemlich, in seiner ganzen konsequent-stoischen Art und vor allem wegen seines sehr ohrwurmigen Chorus. Das Album dazu gibt es erst im Februar 2010. Ob das auch was kann, werden wir also erst in ein paar Monaten sehen.
Polynya - Orlando
Es bleibt relativ düster. Aber anders düster. Und nicht mehr elektronisch. Die Band zum nächsten Song heißt Polynya, kommt aus Chapell Hill, North Carolina, und liebe Trendsetter und Vorne-Dran-Seier: Die muss man wahrlich noch nicht kennen. Sie haben noch keine Tour gespielt und gerade eine neue Platte aufgenommen. Die allerdings ist, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, ganz schön großartig. Erinnert mich etwas an eine runtergepitchte Variante von der School Of Seven Bells. Sie selber geben die Boards Of Canada als großen Einfluss an. Von der Ästhetik und den Soundscapes her kann ich das auch nachvollziehen. Mal sehen, was mit der Band weiter passiert. Bis zu diesem Augenblick hatten sie nur eine handvoll Plays auf MySpace. Das wird wohl mehr werden.
http://whatswrongwiththemainstream.blogspot.com
Beach House - Norway
Jetzt zu einer Band, die, so wie es aussieht, das nächste Jahr stark prägen wird. Ed Droste von Grizzly Bear flippt jetzt schon völlig aus wegen ihnen und hat vor ein paar Tagen getwittert, dass neue Album sei von einer „insanely perfectly gorgeous amazingness“. Viele Blogger sprechen jetzt schon etwas alberner Weise von einem der besten Alben 2010. Das kann man nun beim besten Willen noch nicht wissen. Was man weiß: Beach House aus Baltimore bringen im Januar 2010 ihr zweites Album "Teen Dream" auf dem berühmten und geschmakssicheren Label "Sub Pop" raus. Diesen Song hier, haben sie auf einer Fahrt durch Norwegen geschrieben. Er heißt deshalb auch „Norway“ und gehört seit zwei, drei Tagen zu einem der meistgebloggten Songs des Planeten. Wenn Ihr ihn gehört habt, wisst Ihr ziemlich schnell, warum. Es gibt ihn übrigens zum kostenlosen Download auf der Sub Pop Homepage und mittlerweile auch sonst fast überall.
Mittwoch, 18. November 2009 | 13:18

Großes Plenum im Audimax der LMU München - ich wollte mit Candelilla ein wenig Solidarität zeigen und für die Studenten spielen. Leider war die Organisation sehr schlecht und wir kamen an, als gerade Pause war. Da hätte man natürlich prima spielen können. Der Arbeitskreis "Programm" gab uns zu verstehen, dass noch bis 2.00 Uhr nachts diskutiert werden würde, und von den Sportfreunden Stiller, die auch spielen sollten, war nichts zu sehen. Wir wollten keine Gegenveranstaltung zum Plenum machen, weshalb ich mich entschloss zu gehen, weil ich früh aufstehen musste.
So habe ich einiges verpasst (zum Beispiel die Sportfreunde, die doch noch kamen), aber auch einiges gesehen: Die Münchner Studenten werden langsam ein wenig mürbe. Das basisdemokratische Diskutieren, das bis zum Zeitpunkt des Plenums bereits eine Woche lief, raubt Kräfte. Die Redeleiter bringen die Tagespunkte schneller zur Abstimmung, die Studierenden, die reden wollen, sind aufgekratzter. Fast kam es in der Pause vor dem Mikrofon zu einer Prügelei. Das lag allerdings wahrscheinlich auch am Alkoholpegel der Streitenden. Verständlich, dass die Redeleiter eigentlich keine Bands mehr im Audimax wollten. Man hat Angst vor einer Räumung, wenn die Betrunkenen anfangen, zu rauchen und am Ende noch zu randalieren. Aber ebenso verständlich, dass man für die prominenten Sportis eine Ausnahme machte. Besonders da der der weitaus größte Teil der Demonstranten immer noch geduldig und ruhig an den Diskussionen teilnimmt.
Weitgehend ruhig ist auch die Abstimmungsmethode: Zustimmung wird durch Wedeln mit den Händen symbolisiert, Ablehnung durch Überkreuzen der Arme. Wer mit den Fingern ein Rechteck in die Luft malt, weist den Redner darauf hin, dass seine Ausführungen aus dem Rahmen fallen. So bleibt es still im Raum und wer am Mikrofon steht, kann aussprechen. Auch wenn die Diskussionen effektiver sein könnten, zeigt sich immerhin, dass trotz Wut und Protest mit Intelligenz auf Friedfertigkeit gesetzt wird.
Mittwoch, 18. November 2009 | 12:01

Nur damit keiner sagen kann, er hätte von nichts gewusst. Bei Facebook gehen gerade wieder jede Menge Fake-Mails herum, die auf Trojaner und anderen Viren-Schrott linken. Also Augen auf beim ungeschützen Download. Dann klappt's auch mit den Status-Meldungen. Zum Beispiel auf der Facebook-Seite von on3. Man klickt sich...
Mittwoch, 18. November 2009 | 11:27
Okay: Der Junge kann das. Gestern abend war Moritz Kienemann zu Gast bei Fiva on3-radio - Das Leben ist eine Scheibe. Hat ordentlich Geschichten rausgehauen, vom Verlieben, Entlieben, Schauspieler-Werden-Wollen, Heckenlaufen im Park usw. Neulich hat er bei den deutschsprachigen U20 Poetry Slam Meisterschaften den vierten Platz errungen. Hier ein Auszug aus der gestrigen Sendung.
Get the Flash Player to see this player. JavaScript is also needed to see this player.
Die Sendung könnt ihr übrigens im Webchannel die nächsten zwei Wochen lang auf Dauerrotation Nachhören.
Mittwoch, 18. November 2009 | 10:41
Leute! Die Einsendungen sind super. Ich freu mich jedesmal, wenn eine neue kommt. Toll. Wenn ihr noch 'ne Karte für's on3-Festival braucht, einfach den Bandnamen einer Band aus dem diesjährigen Line-Up auswählen und ein Bild dazu machen. --> mehr Infos hier! oder einfach das Bild an redaktion@on3-radio.de schicken... und Klauen ist natürlich streng verboten!





in on3-Festival
Donnerstag, 12. November 2009 | 17:04
Get the Flash Player to see this player. JavaScript is also needed to see this player.
Mittwoch, 11. November 2009 | 17:25

Manchmal wünschte ich, dass es bei uns in der Redaktion auch mal so kleine Musicals zum Mittagessen geben würde.
Guten Appetit!
(via rebelart)
Mittwoch, 11. November 2009 | 15:36

Evan Voytas - Astro
In Kalifornien tut sich was! Immer öfter hört man in letzter Zeit wieder von Bands aus dem Golden State. Auch Evan Voytas sonnt sich gerne auf seiner Terasse in Los Angeles, wenn er nicht gerade an neuen Tracks bastelt. Und die sind meistens mehr als seltsam. Einerseits ist Voytas’ Musik deutlich geschult an den Harmonien der Beach Boys, andererseits wabert er öfter mal ziemlich psychedelisch durch seine Songs. Dazu kommt ein charakteristischer Falsett-Gesang, den Bands wie Passion Pit gerade wieder salonfähig gemacht haben.
The Temper Trap - Sweet Disposition
Die australische Band The Temper Trap macht eigentlich klassischen, tanzbaren Indie-Pop. Cagedbaby aus Brighton ist seinerseits eher bekannt für Haudrauf-Elektro, wie er momentan überall durchs Web geistert. Sein Remix für die Band aus Melbourne ist allerdings ungewohnt ruhig und verträumt. Er lässt sich sogar dazu hinreißen ein klein wenig Disco-Attitüde zu zeigen. Das Ergebnis klingt mehr als überzeugend. Und gäbe es im November noch laue Sommernächte, dieser Track wäre ein perfekter Soundtrack dafür.
Fischerspooner - Supply & Demand (AutoErotique Rmx)
Bekannt geworden sind Fischerspooner mit ihrem Track "Emerge" aus dem Jahr 2000. Damals wurde das Lied zur Blaupause von Electroclash - ein retro-futuristischer Ansatz an Elektro, New Wave und Punk. Und so ganz verabschiedet hat sich die Band von dieser Klangästhetik immer noch nicht. Nur ein wenig ruhiger und geradliniger sind sie geworden. Wohl erzogener Dandy-Pop lautet die neue Überschrift. Und dabei haben die Tracks doch nichts von ihrem Club-Potential eingebüßt.
Mùm - Sing Along (FM Belfast Remix)
Die isländische Band Mùm macht auf ihrem aktuellen Album "Sing Along To Songs You Don’t Know" überraschend gut gelaunten Indie-Pop. Dabei klingt ihre Musik, wie fast alles aus Island immer ein wenig seltsam, elfenhaft und verzaubert. Und auch FM Belfast aus Reykjavîk klingen so ähnlich aber eindeutig elektronischer. Das was sie hier abgeliefert haben, hat durchaus Potential zum Club-Hit. Und dass Konzerte von FM Belfast Spaß machen, davon kann man sich beim on3-Festival am 28. November überzeugen, wenn die Band das Münchner Funkhaus beehrt.
Montag, 9. November 2009 | 18:08

Wenn ihr sofort erkennt, welcher Bandname sich im obigen Bild versteckt, dann seid ihr klar im Vorteil.
Denn auch dieses Jahr startet wieder unsere Gewinn-Aktion für on3-Festival-Tickets.
Hier steht alles, was ihr dazu wissen müsst.
in on3-Festival
Montag, 9. November 2009 | 17:12
Donnerstag, 5. November 2009 | 16:41
1 Jahr Obama – und was ist geblieben? Ernüchterung – das hat unser Bayer in Brooklyn festgestellt. In seinem neuen Video erzählt ihm die schwarze Journalistin und Sängerin Honeychild, kurz nach der Wahl hätten sie noch völlig fremde Weiße auf der Straße umarmt. Aber die Verbrüderung hat nicht lange gehalten.
Get the Flash Player to see this player. JavaScript is also needed to see this player.
Dafür hat ein anderer durch Obama richtig Erfolg: Michael Gregory hat vor einem Jahr angefangen, Barack Obama per Auto-Tune zum Singen zu bringen. Inzwischen remixt er alle möglichen Politiker-Statements. Mehr von seinen crazy Auto-Tune-Videos hier...
Kommentare
Mi, 18.11.2009 12:00
wie förmlich...
Di, 17.11.2009 12:51
One blogroll led to another... I wouldn't be able to trace b ack all the li [...]
Mo, 16.11.2009 12:48
Außerhalb von uns selbst und m öglichst weit weg von uns sche int die Lösung [...]