Montag, 8. Februar 2010 | 14:33

in Spielwiese
Freitag, 5. Februar 2010 | 10:00
Stehe noch ganz am Anfang der Recherche, Telefonate mit Verbänden („Moment ich stelle sie durch…), die empfehlen mir Bauern mit Tierhaltung, vorsichtiges Anklopfen, nicht alle geben bereitwillig Auskunft („Wieso wollen sie denn wissen, wo ich mein Fleisch hin verkaufe...“), andere haben sowieso kaum Zeit („Ich muss jetzt wirklich in den Stall…“, vorsichtig bohre ich mich zur Fragestellung durch und erhalte von Landwirten zum Teil verblüffende Antworten auf Massentierhaltung: „Naja. Fleisch esse ich halt gerne“ oder „in der Massen-Fleischproduktion ist das wie mit Handymasten. Jeder will ein Handy, aber keiner einen Handymasten vor der Haustür…“.in Die Frage
Donnerstag, 4. Februar 2010 | 10:00
Genau so wurde es.
(Bild: Peta)
Hinter mir liegen gefühlt 982 Videos von Tierschutzorganisationen, die versteckt in Betrieben mit Massentierhaltung gefilmt haben. Oder in Schlachthöfen. Aktueller Skandal in einem Betrieb des Wiesenhof Konzerns.
in Die Frage
Mittwoch, 3. Februar 2010 | 14:53
Love Is All-Repetition Mittwoch, 3. Februar 2010 | 10:58
Servus, in den nächsten zwei Wochen werdet Ihr mich hier öfter bloggen sehen - und zwar zur Frage: Darf man Tiere essen?
Ich mag Fleisch. Am liebsten in ganzen Stücken. Mein Lieblingsessen sieht so aus.

Hühnchen mag ich auch. Wenn im Supermarkt Sonderpreis auf den Schenkeln pappt, dann ist das für mich eher ein Kaufargument. Biofleisch finde ich natürlich auch total toll (wie alle). Gekauft habe ich es noch nie.
Was ich sagen will: Bislang habe ich mir wenig Gedanken über meinen Fleischkonsum gemacht. Dass Tiere dafür sterben müssen, hat mich bis jetzt nicht so gestört. Außer Katzen und Elephanten mag ich eigentlich auch keine Tiere. Ihr Fleisch schon.
All das ändert sich jetzt. Spätestens seitdem ich angefangen habe das neue Buch von Jonathan Safran Foer zu lesen. Ein Autor, den ich seit seinem Roman „Alles ist erleuchtet“ sehr mag. Sein neues und gleichzeitig erstes Sachbuch heißt: Eating Animals und handelt davon, wie wir unseren Planeten kaputt machen durch unsere gierige Fleischeslust. Safran Foer ist dabei nie moralisch, sondern erzählt seine Fleisch-Geschichte als Familien-Geschichte. („Stories about food are stories about us – our history and our value”). Hier gibt es ein gutes Interview mit ihm.
Safran Foer frägt sich, wie lange wir eigentlich noch die Massen an Fleisch in uns reinpressen möchten? Fleisch, das meistens unter ziemlich fragwürdigen Umständen produziert wird.
Eine ähnliche Frage wird mich in den nächsten Wochen in unserem neuen on3-Feature „Die Frage“ beschäftigen. Sie lautet: Darf man noch Tiere essen?
Für mich selbst kann ich die Frage noch mit Ja beantworten. Gestern gab es Spaghetti Bolognese.

Aber ab jetzt bin ich auf der Suche nach Antworten, will dem leicht mulmigen Gefühl in meiner Magengegend Stoff geben. Ready, Steady, Cook. Aber bevor wir uns erst an der Fleischtheke oder im Schlachthof treffen, freue ich mich schon jetzt über Tipps und Anregungen von Euch. Was sagt ihr zu der Frage? Fleischessen okay? No-Go? Wenn ja, wie viel? Discounter? Bio-Metzger? Würdet ihr euren Hund essen?
in Die Frage
Dienstag, 2. Februar 2010 | 19:32
Der Präsident verschiebt extra seine Rede "Zur Lage der Union". Zunächst keine Trailer oder Promos mit neuem Material. Plötzlich tauchen dann doch fünf Minuten als Leak im Internet auf: Der Hype um die sechste Staffel "Lost" ist grenzenlos. Und zwar zu Recht.
In wenigen Stunden startet die definitiv letzte Staffel der Serie auf dem amerikanischen Sender "abc" und macht ein für alle mal Schluss mit den zahlreichen Spekulationen über die Fortführung des brutalen Cliffhangers am Ende von Staffel 5.
Lost war und ist sicherlich eine der bedeutendsten Serien des letzten Jahrzehnts. Die Mischung aus Mystery, Horror, Sci-Fi und Charakterdrama lotete neue Möglichkeiten seriellen Erzählens aus und muss zweifellos als eines der Aushängeschilder für modernes, amerikanisches "Quality TV" gelten . "Lost" leistete Pionierarbeit im Bereich transmedialen Erzählens: semantisch aufgeladenes Promomaterial, Webisodes, Internetseiten, Bücher - die "Lost"-Macher Damon Lindelof, Carlton Cuse und J.J. Abrams nutzen alle medialen Kanäle aus um ihre epische und mysteriöse Erzählung noch epischer und mysteriöser zu machen.
18 Folgen warten noch auf die Serienjunkies, dann ist Schluss. Lost muss im Laufe dieser Episodenzahl noch einige Antworten auf viele Fragen geben. Die wichtigste dieser Fragen lautet: Können die Serienmacher ein Ende präsentieren, dass alle Fans befriedigt? Davon ist sicherlich nicht auszugehen, doch der Weg dorthin ist in jedem Fall das unangefochtene TV-Ereignis des Jahres.
in Spielwiese
Dienstag, 2. Februar 2010 | 15:08
...und es ist gekommen wie es kommen musste: die großen Favoriten sind "The Hurt Locker", "Avatar", "Ingolrious Basterds" und allen voran "Up in the Air". "Das weiße Band" hat ebenfalls eine Nominierung als bester Foreign Language Film eingesackt.
in Spielwiese
Dienstag, 2. Februar 2010 | 12:00
Heute werden um 14.30 Uhr MEZ die Oscar-Nominierungen bekanntgegeben.
Filme wie „Avatar“, „Up in the Air“ und „The Hurt Locker“ werden sicher mit dabei sein. Doch leider wird es – wie alle Jahre wieder – einige Filme geben, die durch das Raster der Academy fallen. So wird zum Beispiel Lars von Triers viel diskutierter „Antichrist" wohl kaum in den Genuss einer Nominierung geschweige denn eines Goldjungen kommen. Der famose „Love Exposure“ ist ohnehin schon aus dem Rennen und auch bei Spike Jonze wunderbarem „Where the Wild Things Are“ beschleicht mich ein gewisses Unwohlsein. Schade, aber so war es eigentlich schon immer: die besten Filme gehen am Ende leer aus.
in Spielwiese
Montag, 1. Februar 2010 | 19:27
Tataaa und Trommelwirbel, die Gewinnerin steht fest:
Es ist Frau Liebe.
Sie trägt ab heute das Krönlein des Bloggermädchens 2009.Ausgerufen wurde die Wahl unter den besten weiblichen Bloggerinnen vom Blog Mädchenmannschaft. Hier konnten die User den ganzen Januar unter 25 Nominierten abstimmen.
Knapp hinter Frau Liebe auf Platz Zwei liegt Anne Roth und ihr Blog annalist.noblogs.org. Mädchenblog und Frl. Zucker teilen sich schwesterlich den dritten Platz.Freitag, 29. Januar 2010 | 12:54

"Ich wäre einfach der Fänger im Roggen. Ich weiß schon, dass das verrückt ist, aber das ist das einzige, was ich wirklich gern wäre".
J.D. Salinger hat mit seinem Werk jede Menge Bands beim Songwriting beeinflusst. Zum Beispiel die Berliner Elektrofrickler von Bodi Bill mit dem Lied "I Like Holden Caulfield":
Hier noch eine kleine Auflistung weiterer Bands. Salinger hat sie alle gekriegt: Von Green Day bis zu den Guns 'N' Roses. Rest in Peace.
Donnerstag, 28. Januar 2010 | 19:48

"For some minutes, before she fell into a deep, dreamless sleep, she just lay quiet, smiling at the ceiling."
Einer meiner liebsten letzten Sätze überhaupt. J.D. Salinger hat ihn geschrieben.
Nicht in „The Catcher In The Rye“, dem viel diskutierten - und in Amerikas Schulen lange zensierten - Klassiker, von dem sich eine ganze Generation (und Kurt Cobain, George H.W. Bush und der John-Lennon-Mörder Mark David Chapman) inspiriert fühlten. Der Satz beendet das dünne Buch, das quasi der kleine, vergessene Bruder des umstrittenen Stars ist: „Franny And Zooey“. Es ist ein viel leiseres Buch, das sich weniger auf große Gesten und mehr auf kleine Wahrheiten konzentriert. Es ist eines meiner Lieblingsbücher.
Vielen Dank, J.D. Salinger.
Good luck, good bye.
Donnerstag, 28. Januar 2010 | 15:33

Heute abend finden in München und Nürnberg Benefiz-Veranstaltungen für die Erdbebenopfer in Haiti statt.
Wenn Ihr könnt: geht hin!
Kommentare
Mo, 08.02.2010 10:13
Hack-Phabet ist auch ein tolle s Wort, Sophie. Ich hatte schon Betriebe [...]
Mo, 08.02.2010 10:10
Danke Thomas, habe gerade mit Frau Suttner vom Jugendverband telefoniert, [...]
So, 07.02.2010 10:46
Bei der KLJB, einem katholisch em Jugendverband mit über 2500 0 Mitgliedern [...]