Vorhin über einen Facebook-Eintrag der Band Wrongkong gestolpert. Am Freitag kam ihr neues Album raus, ihre Fans wollen sie mit folgenden Worten zum Kauf animieren.
“do you remember , back in the days when we went to a record shop to buy an album ( or later on via amazon.com/de/co.uk/fr/be……. ) ?
we know this might sound strange but hell yeah, we´ve paid for music !!!
SO, LET´S DO IT OLDSCHOOL BABY !!! ”
Let’s do it oldschool baby. Nette Umschreibung für: Lass uns doch mal wieder für Musik bezahlen. Im on3-Interview sagt Tommy Yamaha von der Band, klar holt er sich auch Musik von Blogs, aber wenn die Entwicklung so weitergeht wird es unheilvolle Folgen haben. “Dann gibt es nur noch Amateure die Musik machen, und das wird sich auch auf die Qualität auswirken.”
Wird dann Musikmachen nur noch zum Hobby?
Der Tenniestar Never Shout Never versucht gar nicht mehr mit Musik allein Geld zu verdienen. “I don’t mind about people not buying records, money isn’t in the sales anymore. It is more in the merchandise.” Gut, der 20 Jährige Christofer Drew hat auch leicht reden…er hat einen Vertrag bei Warner Records, er darf um die Welt reisen, und seine Videos werden millionenfach geklickt.
Wrongkong und Never Shout Never – sicherlich zwei krasse Gegensätze.
„Warum soll ich noch für Musik bezahlen“ – dieser Frage widmen wir uns bei on3 noch den ganzen Januar, Hinweise immer gerne in den Kommentaren einwerfen.
Schlagworte: Filesharing, Musikindustrie, never shout never, Urheberrecht, Warum soll ich noch für Musik bezahlen?, wrongkong





Man könnte auch argumentieren, dass eine Band, die es wirklich will, auch in Zukunft ohne Geld auskommen muss. Ist doch jetzt nicht anders, bis zum Durchbruch.
Und eventuell beschränken sich Bands dann auf eine VÖ alle paar Jahre, dafür STEIGT die Qualität auch und es gibt weniger Füllmaterial. Alles ist ambivalent.